Imperial Cleaning

Willkommen im Unperfekthaus!

Selten so viel Quatsch gelesen! Wir denken nicht, wir empfinden nicht, wir leben nicht.

Anwenden kann für uns es, die kommunikation über

Registrierung abschließen

Erleben Sie Gaming und Heimkino hautnah. Modisches und ergonomisches Design. Sicherheit auch für "nackte" Festplatten: Ideal für lange Zocker-Nächte. Sitzt auch nach Stunden noch bequem. Klarer und lauter Sound. Mit 4 Geschwindigkeiten, bis zu 2. Ideal für spannende Solo- und Multiplayer-Gefechte: Federleichtes Headset mit ultrabequemer Polsterung und Klapp-Mikrofon. Mod-it - hohe Qualität zum kleinen Preis: PX Soundsessel 7 von 10 Punkten Fazit: Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungs- verfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.

Festnetz, Preise aus Mobilfunknetzen ggfs. Mo-Fr Uhr 8 Rp. PX - Mod-it 2. Professionelle Gaming-Laser-Maus mit 5. Mod-it Soundsessel mit 2. Wir sind stetig und immer darauf programmiert ein besseres Ich zu generieren. Dabei ist es egal ob Mann oder Frau. Immer weiter, immer höher, immer besser. Immer auf der Suche nach einem besseren Status.

Besseres Auto, bessere Wohnung, bessere Arbeit, besseren Partner. Selbstverwirklichung auf kosten konsequenter Optimierung. Ob das System, der Kapitalismus, die Verwirrung um ein klares Rollenverständnis oder das krankhaft-vorgelebte mediale Idealbild uns dazu gebracht hat, lässt sich nicht eindeutig festlegen.

Vielleicht erleben wir auch nur die unaufhaltsame Werte-Verschiebung des modernen Menschen. Die Gesellschaft bleibt eben ein dynamisches Wesen. Es entwickelt sich und lässt dabei einiges liegen. Ich — Das Wort das wir benötigen um unser Ego zu erfassen.

Wir — das Wort das wir benötigen um nachhaltig zu wachsen. Das Selbst aber auch. Unsere Identität endet mit dem finalen Optimierungsschritt. Ein sehr interessanter Artikel. Im nachhinein sind mir sehr viele Parallelen bei mir sowie in meinem Umfeld aufgefallen. Oft muss ich noch an diese Worte denken! Bist du zu dick, esse eine Pille, bist du zu nervös — iss eine Pille, bist zu irgendwas — kaufe irgendwas und das Problem ist verschwunden.

Und wenn dem nicht so ist, bist du ein unzulänglicher Mensch. Dass Beziehungen auch Arbeit sind, Kompromisse oder Vereinbarungen erfordern, dass man eben nicht nur Liebe, Anerkennung und Zuwendung bekommen wird, sondern im Gegenteil auch dem anderen etwas gibt und sich selbst zurücknehmen muss, dass man für den anderen da sein muss und auch seine Probleme anhört, ihm ein Partner sein muss, dass will niemand hören.

Wir wünschen uns alle einen Partner der perfekt passt- warum denn? Weil jemand der genau unseren Vorstellungen entspricht, von uns überhaupt keine Schwierigkeiten erfordern wird. Alles wäre ganz einfach! Man sieht sich und es herrscht Friede, Einvernehmen und Glückseligkeit. Niemals langweilige Routine, niemals Streit, das ist doch eine Illusion! Das Lebens so nehmen, wie es kommt, den Partner so nehmen, wie er ist, dass gehört auch zu einer Beziehung.

Kommunikation, nicht über Smartphones, sondern persönlich, was vielen ja auch immer schwerer fällt, gehört dazu und das ist nicht immer angenehm. Denn gerade unser Partner hält uns immer wieder einen Spiegel vor, gerade weil wir ihm nahe stehen. Aber natürlich fällt es vielen auch immer schwerer sich auf eine Beziehung einzulassen, wenn man betrachtet, wie wir manchmal miteinander umgehen.

Vertrauen missbrauchen, jeder an sich denkt, wenn etwas nicht passt, na dann tschüss. Wer will sich da noch auf jemand anderen einlassen? Im Ernst, ich habe mich in dem Artikel am Anfang noch wieder gefunden. Ich fühlte mich auch immer weit weg von meinem Leben, und auch ich bin in einer Einfamilienhaussiedlung aufgewachsen.

Auch ich vergleiche mein heutiges Leben mit 25 ab und zu mit dem meiner Eltern. Aber ganz ehrlich, neidisch bin ich auf deren Leben nicht. Ich halte es kaum aus, wenn ich wieder in meinem Heimatort bin und will so schnell wie möglich wieder zurück in die Stadt, also nach Hause, km weit weg. Und ich penn auch nicht bei meinen Eltern, sondern immer in meiner alten WG in der benachbarten Kleinstadt.

Ich hab immer das Gefühl man rostet ein, und das einzige was passiert, ist dass ab und zu mal jemand krank wird oder stirbt. Wenn ich da noch wohnen würde, würde ich wahrscheinlich jeden Tag darauf warten, dass mir selbiges auch bald passiert. Und Beziehungen funktionieren deshalb nicht, weil Menschen nunmal schlichtweg nicht monogam sind. Niemand kann mir erzählen, es gäbe nur eine Person auf der Welt, die er oder sie attraktiv findet.

Und niemand kann mir erzählen, er oder sie würde sich nicht mal einen intimen Moment mit einer anderen Person wünschen, die man vielleicht auch sehr gern hat. Das ist ganz normal und dafür muss man sich nicht schämen, solange alle beteiligten damit einverstanden sind und es transparent kommuniziert wurde. Es gibt eben nicht den oder die Richtige, weil jeder Mensch irgendwelche Eigenschaften hat, die man an dem Menschen nicht mag, die aber beim Versuch eine Beziehung zu führen meistens verdrängt werden, bis sie dann irgendwann als unerträglich nervig umpfunden werden und man sich nur noch streitet.

Und dann gibt es wieder andere Menschen, die ganz andere Eigenschaften haben, die man irgendwie toll findet. Dann entsteht Liebe oft von ganz alleine, einfach weil man Menschen kennen lernt.

Das streben nach einer bürgerlichen Existenz mit einer festen Bindung, Haus, Kind und Garten ist nichts weiter als das Streben nach Statussymbolen, die einem vielleicht Sicherheit verleihen mögen, aber eben auch starke Unfreiheit.

Und wirklich glücklich wird mit diesem Lebensstil glaube ich niemand. Ich kann mir jedenfalls nichts schöneres vorstellen, als das Leben, das ich führe. Es gibt nur das eine. Super und genau auf den Punkt getroffen. Wir sind seit 10 Jahren zusammen und haben 2 Kinder.

Wir mussten auch zusammen wachsen, vor allem ich war echt schwer Beziehungsgeschädigt und hatte den Glauben an die Männer verloren. Aber es gibt eben doch noch den einen wo man dann so einiges zurück steckt und sich eine Zukunft gemeinsam aufbaut. Die frage ist, woran sollte man denn sonst wirklich arbeiten wenn nicht an sich selbst? Als beispiel ein leidenschaftlicher Hobby Fotograf der in einem Schuhladen. Freiheit, Zwanglosigkeit nimmt mehr Priorität ein. Super Text erstmal, du triffst das Problem.

Ich glaube das Schlimmste an der Sache ist, das wir nie ruhen wollen. Es ist fast schon eine Gier geworden, besser zu sein als der andere.

Das war schon immer so. Aber wie du auch im Text erwähnst, ist man früher nach Hause, konnte abgeschalten und sich eventuell mit einfachen Dingen beschäftigt, wie Heimwerken, Basteln etc.

Etwas das eben entspannt. Heute ist das eben nicht mehr so. Wir schalten nie ab. Wir verstummen als Menschen, den Blick nur auf unser eigenes Wohl geworfen und vergessen, dass wir deswegen Menschen sind, weil wir miteinander leben sollen und nicht jeder für sich.

Und ich frag mich schon: Du hattest scheinbar alles, was die anderen nicht hatten Du warst souverän und brachtest mich zum Lachen Schienst irgendwie geerdet und erfrischend klar Doch dann stellte sich raus, dass du auch nicht anders warst. Und ich frag mich schon, ist das die Generation In der die Männer alle sagen: Du hast gesagt was sollen wir dann tuen: Ich finde es interessant, wie in diesem Artikel das Thema des Drangs zur Selbstverwirklichung reflektiert wird. Für mich stellt sich die Frage, was eigentlich dahinter steckt.

Welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen es für diese Generation überhaupt notwendig macht, immer mehr daran arbeiten zu müssen, ein möglichst perfektes Leben zu erreichen. Ich habe immer das Gefühl, dass irgendwie verlangt wird, dass man möglichst unabhängig und flexibel ist. Irgendwie steht die Selbstverwirklichung für manche Menschen doch an erster Stelle und Familiegründen kommt irgendwann danach.

Nur wann soll dieses danach sein? Da sollte man sich wirklich gut überlegen, was einem wirklich wichtig im Leben ist. Und wenn man feststellt, dass es eben sein Beruf ist oder sonst etwas, dann ist das doch prima. Ich finde das Wort beziehungsunfähig irgendwie fragwürdig. Ich frag mich immer, warum es so ein Grundprinzip ist, unbedingt eine Beziehung führen zu müssen.

Jeder kann sich doch seinen Lebensstil selber aussuchen und muss für sich entscheiden, mit was er am besten Leben kann. Dieser Perfektionismus entsteht ja eigentlich nur durch das vergleichen mit anderen. Dann ist es doch ok, wenn es einfach nicht in sein Lebensstil hineinpasst und man glücklich damit ist. Es ist dann manchmal einfach nur schwierig sich vor anderen oder auch vor sich selbst zu rechtfertigen. Der Artikel ist wie ein Spiegel, der zumindest mir mein derzeitiges BIld vorhält.

Wann und wie soll ich bei all den Plänen noch Zeit für einen Partner finden oder überhaupt jemanden kennenzulernen. All die Versuche meines Umfeldes, mir jemanden vorzustellen, schlugen fehl. Ich habe tatsächlich keinen Kopf dafür, obwohl ich doch gerne jemanden kennenlernen würde, allerdings ohne verkuppelt zu werden. Ich schätze, wenn der Richtige vor einem steht, sucht man keine Gründe, was alles dagegegen spricht.

Man lässt sich einfach und unbefangen darauf ein. Das hoffe ich zumindest…. Wann ist man beziehungsfähig und ist es überhaupt erstrebenswert beziehungsfähig zu sein? Warum wird so schnell die Generation kritisiert und analysiert?

Warum nicht die Beziehung, wie wir sie kennen? Ist es vielleicht einfach mal an der Zeit die klassische Beziehung in Frage zu stellen? Gute Analyse zu Problemen unserer Generation und toll geschrieben. Heirate nicht und Du wirst es auch bereuen. Mir wirkt die Ehebeschreibung dann doch zu rosarot ohne die Kritik an unserer Generation in Frage zu stellen!

Das Leben ist absurd. Das zu erkennen ist der erste Schritt, die Revolte der Zweite. Tja, offensichtlich eine Generation von ferngelenkten Zombies. Du musst Deinem Ich huldigen, denn nur so kann man denen den ganzen Schrott verkaufen, der verspricht: So wirst du noch besser. Und fügte gleich wissend hinzu: Diese Zombies wissen alle sehr genau, wer sind, was ihnen zusteht und wo sie hin müssen. Wir sind viel zu viel mit uns selbst beschäftigt und das zeugt nicht nur von dem Drang sich selbst zu verwirklichen, sondern von einem ungeheuren Egoismus.

Dies ist ein guter Artikel, jedoch verschweigt er diese Tatsache komplett. Wir sind so mit uns selbst beschäftigt, dass wir nicht nur uns selbst als beziehungsunfähig deklarieren, sondern auch komplett empathielos durch unser kleines Reich laufen. Wir sind zu Narzissten geworden, Wir starren uns zwar nicht unbedingt jeden Tag im Spielgel selsbtverliebt an, aber wir müssen uns ständig mit unseren Erreichten reflektieren und tragen diese dann wie ein Spiegelbild mit uns herum.

Andere haben da keinen Platz. In Wirklichkeit jedoch sind wir einfach nicht in der Lage uns mit Kritik von dem Menschen zu befassen, der uns ja eigentlich liebt. Das Leben ist nicht für immer. Wenn man jedoch in das Haus kommt ist es einfach nur tod.

Nur sterile Objekte, mit denen man sich identifiziert, es ist einfach kein Leben vorhanden. Wenn das das Resultat meines Strebens nach Selbstverwirklichung ist, dann bin ich gerne in einer Beziehung, in der ich mich ab und an der Kritik aussetzen muss, gerne in einer Beziehung, in der ich ab und an Kompromisse eingehen muss und gerne in einer Beziehung, in der meine Frau mir ein Kind geschenkt hat, gerne in einer Beziehung, wo mich diese Dinge ganz eideutig daran erinnern, dass ich geliebt werde.

Manch einer schreit dabei so laut, dass es fast lautlos scheint, da seine Stimme und er selbst brechen. Lasst euch nicht länger auf eine Person hinter einem entfernten Bildschirm reduzieren. Ich bin auch 30, wohne in einer WG und länger als ein Jahr hält keine Beziehung, sodass ich jetzt schon von vorneherein keine Lust mehr darauf habe.

Dass ich nun noch 10 Jahre lang so weitermachen kann und eigentlich erst 20 bin, macht mir Mut und freut mich sehr! Nur leider ist mir meine Karriere auch herzlich egal und perfektionistisch bin ich so ganz und gar nicht. Du bist bisher die Sympathischste, ehrlich! So viele Kommentare und du bist die Einzige von der ich das Gefühl habe — du lebst. Ich denke, für einen professionellen Autor sollte normative Sprachrichtigkeit ebenso zu den Hygienefaktoren zählen wie eine angemessene Textstruktur.

Davon ist dieser junge Mann zumindest nicht ganz so weit entfernt wie von rhetorischer Brillanz — und doch noch Lichtjahre.

Dazu bieten sich aber eher die deutschen Klassiker an. Ist dies schon geschehen, rate ich Ihnen, es ein weiteres Mal zu tun — nur jetzt sprachlich-reflektierend.

Das ist dann auch schon ein erster Schritt in Richtung adäquate Konjunktiv-Verwendung uvm. Bei einer weiteren Lektüre können Sie sich dann ja auf die Bedeutungsebene dieser Texte konzentrieren. Ich denke, ein kleiner Funke Hoffnung besteht, Ihren eigenen dadurch in Zukunft etwas mehr Substanz zu verleihen, um ihnen ihre erschreckende Ähnlichkeit zu üblichen Gasthausgesprächen zu nehmen. Schade, dass nur noch wenige Autoren diese heute noch zum Atmen brauchen. Lieber Stefan, es gibt Autoren die dem Leser auch mit einfachen Worten etwas vermittel wollen,so wie ich Dir jetzt.

Und nicht so Worte benutzt wie: Du bist so eine arme Sau,Stefan. Wer sind Sie, dass Sie diesem Menschen vorschreiben dürfen wie er seine Texte zu gestalten hat, nur damit die Texte Ihnen gefallen?! Ihre Aussage wirkt trotz der benutzten Fremdwörter, um sichtlich schlauer und gebildeter zu wirken, wie die Aussage eines Kindes, dass nicht das bekam, was es haben wollte.

Ich bringe es nicht fertig den Kommentar von Stefan bis zum Ende zu lesen. Die ersten Zeilen sind einfach zu holprig, lang und furztrocken.

Sie tun es nur, um die anderen in den Schatten zu stellen! Auch das ist so sinnlos, als wollten sie den Wind einfangen. Denn im Grunde lohnt sich das ja nicht. Noch etwas Sinnloses habe ich auf dieser Welt beobachtet: Manch einer lebt völlig allein, niemand ist bei ihm. Auch einen Sohn oder Bruder hat er nicht. Trotzdem arbeitet er ohne Ende und ist nie zufrieden mit seinem Besitz. Aber für wen mühe ich mich dann ab und gönne mir nichts Gutes mehr? Das ist doch kein Leben, so vergeudet man nur seine Zeit!

Zwei haben es besser als einer allein, denn zusammen können sie mehr erreichen. Stürzt einer von ihnen, dann hilft der andere ihm wieder auf die Beine. Doch wie schlecht steht es um den, der alleine ist, wenn er hinfällt!

Niemand ist da, der ihm wieder aufhilft! Wenn zwei in der Kälte zusammenliegen, wärmt einer den anderen, doch wie soll einer allein warm werden? Einer kann leicht überwältigt werden, doch zwei sind dem Angriff gewachsen. Man sagt ja auch: Ich bin 50, unverheiratet, Single, kinderlos und vermisse weder Partner und schon gar nicht Kinder…hätte vor allem letztere überhaupt nicht den Kopf.

Dafür ist in meinem Leben einfach zu viel los. Für meine Lebensweise übernehme ich die volle Verantwortung, sie ist wie sie ist. Warum jammern oder — schlimmer noch — den richtigen Partner suchen? Wenn es sich ergibt, ergibt es sich, wenn nicht, auch gut. Macht es wie die Araber: Immer schön positiv und geschmeidig bleiben, und nicht so viel über angebliche Beziehungs un fähigkeit nachdenken.

Wann immer man Gründe sucht wird man sie finden. Aber reden wir uns nichts ein! Es ist nicht der Job, die Selbstverwirklichung die uns Beziehungsunfähig macht. Wir wollen uns auch nicht verbiegen unser Ego ist uns wichtiger. Der Stellenwert einer Beziehung ist schon lange nicht mehr so hoch, haben wir doch gelernt das es auch so geht.

Wir kämpfen nicht mehr für die Liebe, wir wir tolerieren nicht mehr, wir haken ab und ziehen weiter. Beziehungen mutieren zu Wegwerfartikeln unsere Gesellschaft! Zunächst mal — ich bin jetzt 50, habe studiert, nur 3,5 Jahre nicht gearbeitet, 2 Söhne, Haus, Auto, seit 23 Jahren glücklich verheiratet…und am Wochenende hatte ich so ein gewisses Gespräch mit meinem älteren Sohn.

Er hat mir dann u. Aktuell arbeite ich in einem Forschungsinstitut — mit vielen jungen Leuten zusammen und für mich ist die ganze Thematik des Artikels und ein Teil der Kommentare dazu wie Puzzleteile zum Verständnis der Verhaltensmuster meiner jungen Kollegen.

Da gibt es reihenweise, die selbstoptimierenden Überflieger… teilweise rücksichtslos, um nicht sogar zu sagen intrigant…und…beziehungslos, mit einem unstillbaren Drang nach oben.. Alles bei der Arbeit wird als Wettbewerb angesehen und man muss einfach am besten abschneiden, ohne Rücksicht auf Verluste. Eigentlich schade, aber so ist das eben. Was gut daran ist? Vielfalt ist besser als Einfalt — oder? Michael Nast war bei seinen Eltern und hat nachgedacht. Über sich selbst und die Beziehung zwischen Mann und Frau im Allgemeinen.

Worüber auch sonst, andere Gedanken scheinen in seinen Kopf nicht statt zu finden. Das Ergebnis seiner Denkarbeit: Nun hat Nast leider die unangenehme Angewohnheit, sich in Kolumnen mitzuteilen, obwohl er fast nie irgendetwas von Belang zu sagen hat.

Mamas optimieren sich permanent. Hallo Michael, was das Selbstverwirklichungsstreben unsrer Gesellschaft angeht, muss ich dir auf jeden Fall recht geben. Dennoch, finde ich, man sollte sich doch mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass es auch Perfektion gibt, für die man nicht arbeiten muss. Was ist aus den Optimisten geworden, die auch in schlechten Zeiten das positive sehen anstatt lieber gleich alles aufzugeben?

Klar will man sich als Person immer gerecht werden und Ziele verfolgen, aber was spricht dagegen dann mit einem Menschen zusammen zu sein, den man liebt und vor allem der akzeptiert, dass man auch mal mehr zu tun hat?

Und wenn man sich selbst einredet, dass man keine Zeit für eine Beziehung hätte, sollte man meiner Meinung nach hinterfragen ob das Ziel eine Beziehung zu haben dann wirklich das Ziel des Betroffenen ist oder einfach nur der Drang einem gesellschaftlichen Norm zu entsprechen das besagt man müsse doch mit ende 30 verheiratet sein. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass man eine sehr gute Beziehung führen und dabei erfolgreich in seinem Schulalltag, Studium oder auch Berufsleben sein kann.

Diesen ganzen Stress sich selbst zu optimieren ist auf Dauer keine Lösung — aus Fehlern lernt man und irgendwann sollte man sich als Person einfach so nehmen wie man ist. Man kann also alles unter einen Hut bringen und dabei auch glücklich und entspannt sein. Das wichtigste ist jedoch frei von alle den Zwängen und Idealen zu sein.

Die männliche Carry Bradshaw, das passt schon. Was halt sonst auch und besser in Frauenzeitschriften steht, hier umsonst und zum teilen auf Facebook. Kein origineller Gedanke oder Formulierung, keine Tiefe und nix Neues. Und der Autor liebt die Bücher von Dostojewski. Vielleicht sollte er sie auch mal lesen und dann in Demut verfallen und seiner Leserschaft empfehlen, statt seine Kolumnen lieber Bücher von Dostojewski zu lesen. In Beziehung sein, heisst eben auch: Und das setzt die Fähigkeit voraus zuzuhören, anschlussfähig zu denken, zu fühlen und zu sprechen,… Kein Mitleid mit Narzissten, beziehungslos ist ne gute Basis für kinderlos, sie sollen doch bitte konsequent aussterben.

Der Artikel ist schön und es gibt bestimmt einige, die sich damit identifizieren können. Auch der Generationsbegriff ist denke ich nicht mehr geeignet, unsere heutige Gesellschaft zu charakterisieren. So stimmt es beispielsweise für viele der Leser nicht, dass alles länger dauert. Die heutigen Abiturienten kommen mit 16 bis 17 Jahren aus der Schule und starten ohne Umwege z.

FSJ oder Wehrdienst gleich direkt ins Studium und sind dann womöglich mit 21 Jahren unvorbereitete Rohlinge, die auf den Arbeitsmarkt stürmen und keiner will sie, weil sie nichts können.

Sicherlich, es gibt diese Menschen zuhauf und für diese so auch für dich selbst hast du diesen Artikel sicherlich mit guter Absicht geschrieben. Wie ging die Geschichte nochmal? Ach ja, ungefähr so: Dann hast du die falsche Freundin gehabt. Dieses ewige Rümgenögel sind nur Machtspiele und beim weiblichen Geschlecht extrem verbreitet. Wer gute männliche Freunde hat, mit denen man ehrlich über dieses Thema reden kann, bei dem läuten alle Alarmglocken bei o.

Gibst du nach, wird sie dich früher oder später verlassen weil du dann zum langweiligen Waschlappen wirst. Sie wird dich irgendwann betrügen und dich wie ein Stück Dreck behandeln bis du von dir aus die Notbremse ziehst. Sie wird dir vorwerfen, dass du dir nicht genügend Zeit für sie genommen hast.

Ergo sinnlos, am Ende bist du immer das Bauernopfer. Dieser Typus Frau ist psychisch instabil und mit sich selber nicht im Reinen. Familie mit solch einem Menschen ist die Eintrittskarte in die persönliche Hölle.

Auch im Beruf gibt es diese Entwicklung. Je asozialer und rücksichtsloser du bist, umso mehr Führungskompetenz dichtet man dir an. Beim Scheitern von Projekten werden z. Der gemeinsame Nenner ist, dass sich das Asoziale immer stärker ausbreitet. Nimms nicht persönlich, aber deine Analyse, deine Schuld am Scheitern der Beziehung im Karrierismus zu suchen, ist zwar auf den ersten Blick naheliegend, beim genaueren Hinsehen aber völlig falsch.

Sego, klasse auf den Punkt gebracht. Ich würde noch ergänzen, dass die von dir beschriebenen Situation eine rapide zunehmende Orientierungslosigkeit zwischen den Geschlechtern und damit nichts anderes als allgemeines Chaos zur Folge hat. Soweit ich das bisher beobachtet habe, besteht auf weiblicher Seite entgegen der offiziellen Sprachregelung zwar immer noch ein Bedürfnis nach männlicher Führung und Verantwortungsbereitschaft, weil das das einfach ein tief verankerter Archetypus ist, der selbst durch ca.

Gehirnwäsche mit dem Ziel der Profit- und Steuernmaximierung nicht so ohne weiteres ausgeschaltet werden kann.

Deshalb fühlen sich Frauen auch nach wie vor nur durch diese Eigenschaften an Männern wirklich angezogen, haben jedoch meistens gehirnwäschebedingt überhaupt nicht mehr das mentale Rüstzeug, mit ihnen auch nur halbwegs klar zu kommen, wenn sie sie denn überhaupt mal antreffen.

Beide Geschlechter sind extrem verunsichert bis hin zur Orientierungslosigkeit. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten bei der Familiengründung kommen dann noch erschwerend hinzu. Danach sollten wir vielleicht alle mal unsere angesammelte Bitterkeit über Bord werfen und aufhören, diesen ganzen Schwachsinn ernst zu nehmen.

Er ist nämlich nur dadurch wirksam, dass wir ihm unsere Aufmerksamkeit widmen. Vielleicht machen wir das ja alle mal und schauen einfach, was dann passiert. Wer glaubt, dass wir dadurch etwas zu verlieren haben, darf mir gerne widersprechen.

Like Anton Chekhov, he makes us feel that the only thing that really matters and is staunchly timeless is time itself with its shamanic heartbeat we call culture. Modernity becomes yesterday only if the writer stays tied to its signposts while reality is much more complex.

Things can take any turn at any time, and Michael Nast just happens to be there to broadcast their natural flow with deeply insightful irony and all-around mode of perception. I just love it and hope that reading Michael Nast will motivate me to improve my German to submerge fully into its magic subtleties. He outshines them all, he is beyond clockwise and counterclockwise motion. Not only that, he is blogging about people having relationships!

And about himself and that he broke up with his girlfriend! Wen wundert Beziehungsunfähigkeit in einer Welt, in der jedes nicht total perfekte Teil durch ein neues ersetzt wird. Die Waschmaschine, das Handy, der Laptop, das Fahrrad sobald sie einen Defekt aufweisen kommt ein neues her, anstatt es zu reparieren und dem Problem auf die Spur zu gehen.

Was geschieht also mit einer Beziehung, die Ecken und Kanten hat? Sie wird fallen gelassen, da man es nicht anders kennt. Ich finde die Diskussion hier übrigens total schön. Und irgendwie haben alle ein Stück recht. Was uns wieder die menschliche Vielfältigkeit zeigt. Wir haben uns auf den Weg gemacht, so wie unsere Eltern zuvor. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Und wenn, dann werden wir es wissen. Übrigens … in der Eltern Generation gab es auch schon viele, tolle Freiheitsliebende, die auch dementsprechend gelebt haben.

Die waren dann die Mutigen. Die hat es eigentlich schon immer gegeben. Wobei ich die Nachkriegsgeneration auch verstehen kann, dass sie sich nach Sicherheiten sehnte. Und Krieg gibt es in der Welt ja nun gerade noch genug. Deswegen sind die, die schon auf dem Freiheitstrip sind, absolut Privilegierte. Hoffentlich ist denen diese Verantwortung auch bewusst. Und auch das es jede Menge Neider gibt. Wie viel Prozent mögen sich diese Freiheiten leisten können auf unserer Welt? Das ist eine Vorbildfunktion und es ist tatsächlich wichtig darüber zu diskutieren.

Komillitonen bekommen als Einsteiger mehr als ich am Ende der Gehaltsstufen, trotzdem möchte ich nicht tauschen um in einem Hamsterrad um die Welt zu fliegen.

Der Sinn des Lebens, ist das Leben an sich! Ich finde der Artikel stimmt teilweise — ja die Generation hat sich verändert. Jeder ist für sein eigenes selbst Glück verantwortlich und wenn man dann zusätzlich einen Partner hat mit dem es passt ist das der Bonus.

Ich finde Ihren Einwand gerechtfertigt. Ja, Sozialisation und Sachzwänge bestimmen uns immernoch. Dennoch haben die Menschen in einigen Punkten mehr Handlungsfreiheit in ihrer Lebensgestaltung gewonnen, und die darf man ausschöpfen … reine Schwarzseherei ist genauso verfehlt …. Aber wenn ich mir den ersten Absatz durchlese würde ich bemerken, dass sich vielleicht einfach nur die Werte und Ziele im Leben verschoben habe In jungen Jahren wenig materielle Dinge zu besitzen — wie ein Haus, ein Auto usw.

Im Gegenteil, ich denke, dass Besitz mich unfrei macht. Ich werde mir lange Zeit im Leben nichts Teures wie ein Auto oder ein Haus kaufen oder mich darum bemühen, einfach weil Besitz mit dem Wunsch verbunden ist, ihn zu halten und genau dieser Wunsch jeder Lebensveränderung wie einem Jobwechsel oder einem Umzug entgegenwirkt. Wir sind tatsächlich heute wieder zum ersten Mal seit Jahren in einer Generation, in der Arbeit nicht entfremdet, sondern als Zweck und Mittel zur Selbstverwirklichung gesehen wird und viel näher an der natürlichsten Form der Arbeit ist.

Das prangert der Autor an, ist aber eigentlich etwas Gutes. Auch das Schulsystem wird sich innerhalb der nächsten 20 Jahre dahingehend massiv verändern.

Abgesehen davon finde ich den Wunsch nach Selbstoptimierung und Perfektion ziemlich edel. Das ist ein alter Gedanke des Konfuzianismus und der Chinesischen Kultur. So wie ich das sehe stellen neuere Generationen diese immateriellen Wünsche über materielle Wünsche. Ich sehe nicht, wo darin das Problem liegt. Ich selbst lebe so, versuche ständig mich selbst zu optimieren und habe auch keinen Wunsch nach Haus, Partnerschaft, Auto oder Job. Und wisst ihr was?

Ich bin ziemlich glücklich! Ich fühle mich frei und zufrieden. Ich schade dabei niemandem, aber erlange die Stärke, die man braucht, um anderen helfen zu können und die Welt zu verbessern. Du schreibst mir aus der Seele. Ist es nicht gerade unser heutiges Privileg, dass einem mehrere Türen offen stehen? Aber selbst das gilt ja nur begrenzt, je nach Herkunft, sozialer Schicht, etc. Was hier vergessen wird: Wenn man sich dazu entschieden hat.

Aber hört endlich auf immer alles zu vergleichen und kritisch zu bewerten. Ich würde gerne kurz zwei, in den letzten Kommentaren, häufig aufgegriffene Themenkomplexe unterfüttern. Einerseits geht es um frühere Werte und andererseits um die vermeintliche Selbstverwirklichung. Ich finde, dass berücksichtigt werden soll, dass wir gerade aus der Gegenwart versuchen, dieselbige zu deuten und dafür dann, weil naheliegend, die Vergangenheit nutzen.

Ist es aber tatsächlich möglich Zeitdiagnosen in der jeweiligen Zeit zu stellen? Möglich vielleicht, aber ich gehe davon aus, dass erst in den kommenden Jahren zugrundeliegende Mechanismen für unsere Situation freigelegt werden und offensichtlich wird, wo wir überall irrten.

Wenn ihr die früheren Werte der Eltern ansprecht, bedient ihr euch an einem relativ altbackenen Modell, dem schon in den 80ern von Soziologen wie Ulrich Beck die Totenglöckchen geläutet wurden. Ich finde man irrt, wenn man einerseits meint, dass ein damals vielleicht etabliertes Standardmodell der Lebensführung tatsächlich funktionierte und die Menschen darin aufgingen. Was unterscheidet eine Gesellschaft der Individualisierten, von der Gesellschaft der Einfamilienhäuser gescheiterter Ehen?

Arbeitsmarkt, Steuerungssysteme des Staates, globale Zustände werden scheinbar systematisch ausgeblendet, solange es nicht um das Round-the-World-Ticket geht. Meine These wäre, dass eben jene Entwicklungen massiv auf eure Möglichkeiten und eingenommene Perspektiven einwirken. Empfindet auch niemand das Internet und die ganzen Kommunikations möglichkeiten als Zwänge oder reflektiert mal zumindest darüber? So wäre auch die Brücke zur Selbstverwirklichung geschlagen: Die wird im Kontext dieser Kommentare als positiv dargestellt, wie z.

Malte es für sich im Kommentar in Anspruch nimmt. Ich würde sagen, Du hast keine andere Wahl. Während einerseits ein Traumbild an Jobmöglichkeiten in ein paar Jahren für bestimmte Berufszweige gezeichnet wird, schwinden gleichzeitig auch immer weiter Arbeitsplätze dr. Gerade im Hinblick auf bestimmte Berufe, die gerade auch mit vermeintlicher Selbstverwirklichung assoziiert werden.

Und wenn du nicht Selbstverwirklichungswillig genug bist, gibt es genug andere, die schon ihre Erfüllung darin finden können Arbeit und Freizeit am Arbeitsort auszuüben oder zumindest immer und jederzeit erreichbar zu sein […gibt vermutlich hierfür noch mehr Beispiele].

Die Frage ob das mit dem Zwang zur Selbstverwirklichung jetzt gut ist, ist eine normative — eher objektiv ist, m. Auch is es m. E Fakt, dass es, wie es auch immer war, stets gut ist, den entsprechenden Anforderungen, die an dich als Subjekt gestellt werden, nachzukommen. Und der erste und beste Schritt ist natürlich ganz einfach davon auszugehen, dass die Welt, wie sie vor dir liegt, einfach das beste ist und du dich der vollkommenen Selbstverwirklichung in ihr hingeben kannst und willst.

Er spricht mir geradezu aus der Seele auch mir ging es diese Woche so das ich bei meinen Eltern zu Besuch war und mit die selben Fragen gestellt habe. Man lässt sich erst garnicht auf eine Beziehung ein wenn man vorher schon das Gefühl hat es könnte hier und da zu Auseinandersetzungen kommen… Schade eigentlich. Vielen Dank für deine Zeilen. Und dann noch was… Vergleiche bringen nichts, jedes Leben und jede Lebensgestaltung ist einzigartig.

Das ist unsere Freiheit heute. Damit umzugehen ist die Herausforderung. Da ich diesen Artikel immer mal wieder in meinem Feed sehe, will ich auch noch ein paar Gedanken loswerden. Grundsätzlich stimme ich dem Autor in einigen Punkten zu: Wenn man sich die Maslowsche Bedürfnispyramide anschaut, dann kann man relativ schnell unsere verschiedenen Generationen den bestimmten Ebenen zu ordnen. Für unsere Generation sind diese Ebenen fast schon normal.

Daher ist für uns Selbstverwirklichung die wahre treibende Kraft und Motivation. Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen und der Spitze der Pyramide noch einen weiteren Punkt in Zukunft draufsetzen: Ich glaube die nachfolgenden Generationen werden hoffentlich aus Selbstverwirklichung eine Tätigkeit ableiten, die der Gesellschaft und der Nachhaltigkeit dient. Aber das ist ein anderes Thema, zurück zum Artikel.

Worauf der Autor nämlich gar nicht eingeht ist die Quelle, aus der die vermeintliche Beziehungsunfähigkeit kommt. Und das ist nicht die Selbstverwirklichung an sich: Selbstverwirklichung ist letztendlich kein anderes Worte wie Nachhaltigkeit oder Innovation. Solche Worte bedeuten erst mal gar nichts, bis man sie im Kontext der Situation erklärt. Auf einer persönlichen Ebene bedeutet Selbstverwirklichung nämlich für jeden etwas anderes. Und genau da ist meiner Meinung nach auch die Quelle der Beziehungsunfähigkeit: Wo will ich mit meinem Leben hin?

Das sind oft Fragen, die nur wenige für sich selbst wirklich beantworten können. Und ich glaube, je klarer man diese Fragen beantworten kann, desto deutlicher wird man sich bewusst, was ich brauche, um meine Ziele zu erreichen — was natürlich auch auf den Partner reflektiert. Ein zweiter Punkt, den ich vermisse, sind die Kriterien, nach denen ein Partner bewertet wird.

Dann brauchst du nämlich eine Geschäftsbeziehung, keine Liebesbeziehung. Ein dritter Punkt, der mir fehlt: Wie der Artikel schon richtig sagt: Doch wer erwartet in eine Beziehung zu bekommen, um Perfektion zu erreichen, hat ein verzerrtes Bild von Beziehungen. Ja, dann ist man vielleicht wirklich beziehungsfähig. Man vergisst dabei oft die Kraft, aus der man schöpfen kann, wenn man eine Beziehung hat, die sich nicht nur um die eigene Selbstverwirklichung dreht.

Plötzlich wird nämlich die Selbstverwirklichung als feige Entschuldigung vorgeschoben, wenn die Beziehung nicht länger hält als ein paar Monate. Sich selbst zu verwirklichen bedeutet letztendlich aber auch konstant an sich selbst zu arbeiten.

Nur das möchte man natürlich ungerne sehen. Da hat niemand Bock drauf. Und der letzte Punkt: Wenn sich dein Leben, deine Bedürfnisse, deine Ziele, deine Persönlichkeit so oft und grundlegend ändern, dass deine Partner in der Entwicklung nicht mitkommen, warum dann über das Wort Beziehungsunfähigkeit ein Damokles-Schwert hängen?

Doch Beziehungsunfähigkeit wird sofort als negativ betrachtet.. Ich kann mir zum Beispiel nicht vorstellen mein Leben lang in der selben Stadt zu wohnen. Bin ich jetzt sesshaftunfähig? Wenn andere Menschen das bei ihrer Beziehung so sehen wie ich bei Städten, warum nicht? Selbstverwirklichung ist nicht nur für die heutige Generation die treibende Kraft und Motivation, sie war es im Grunde schon immer.

Auch hinter vermeintlicher Selbstlosigkeit, z. Anerkennung oder Erlösung … Sie sagen ja selbst, dass Selbstverwirklichung auf verschiedene Weise verstanden und gelebt werden kann. Dass die Dauer von Zweierbeziehungen heute im Allgemeinen kürzer ausfällt? Wenn ja, belegt das in meinen Augen nur, dass Menschen sich früher strenger aneinander gebunden haben.

Mit einer besseren Qualität von Beziehungen hat das wenig zu tun. Ich sehe das genau wie Sie. Wandel und Bewegung sind kein Zeichen von Unfähigkeit oder defizitärer Bindungsqualität. Auch ist man nicht zwingend auf der Flucht, wenn man sich bewegt. Heute nehmen sich wenigstens einige Menschen die Freiheit, das bis dahin als alternativlos geltende Modell der nach Möglichkeit lebenslangen Bindung zu zweit für sich zu überprüfen und selbst zu entscheiden, ob es was für sie ist oder nicht.

Ich empfinde das nicht als Bindungsunfähigkeit, sondern als ausgesprochen selbstbestimmte Möglichkeit, mit sich und seinen tatsächlichen Bedürfnissen in Kontakt zu kommen. Die Selbstverwirklichung steht nämlich nicht im Widerspruch zu Beziehung, im Gegenteil: Nur wer mit sich selbst in Kontakt ist, kann mit anderen Menschen in Verbindung treten auf welche Weise das auch immer geschieht …. Das beschriebene Verhalten beobachte ich jedoch in gleicher Häufigkeit bei denjenigen, die bodenständigen Tätigkeiten und 9-toJobs nachgehen und nach Feierabend keinen Gedanken mehr an den Job verschwenden.

Mir hat nur komischerweise noch nie ein Bänker, Maschinenbauer oder Informatiker etwas von Selbstverwirklichung erzählt. Er hat kein Sixpack und hält nicht die ganze Nacht lang durch?

Sie wiegt mehr als 40 Kilo und schluckt nicht? Das ist das Resultat einer oberflächlichen Welt, in welcher der Mensch an sich nichts zählt.

Wir bewerten Menschen nach Spezifikationen, wie wir es beim Kauf technischer Geräte tun. Bei so viel Ablenkungen ist klar, dass niemand mehr überhaupt die Zeit hat, sich mit einem anderen Menschen auf persönlicher Ebene intensiv auseinanderzusetzen — was aber für eine Beziehung essentiell wichtig ist.

Somit werden alle langsam aber sicher zu emotionalen Krüppeln, die garnicht mehr in der Lage sind, das liebenswerte in einem Menschen zu erkennen und denjenigen deswegen halten zu wollen. Die Dinge, die sowieso offensichtlich Anziehung ausüben, machen einen letztendlich austauschbar, was uns wieder an den Punkt führt, an dem kleinste Unstimmigkeiten schon zum beziehungstechnischen K.

Traurige Welt, in der wir leben. Ja, wer frei ist, sich selbst zu verwirklichen, kann der irrigen Annahme verfallen, ein Leben könne nach der Vorlage der Rama-Werbung oder je nach gewünschtem Lifestyle einem anderen Image gestaltet werden. Ja, man läuft Gefahr, jede Abweichung vom als ideal empfundenen Lebensentwurf als persönliches Scheitern zu erleben, denn im Zeitalter der Selbstverwirklichung ist ja alles machbar, wenn das Individuum sich nur genügend bemüht ….

Was folgt aus dieser Erkenntnis? Oder ist das Streben nach Selbstverwirklichung im Grunde ne super Sache, wenn wir Selbstverwirklichung nicht als Wettrennen um die dicksten Eier betrachten. Wer Selbstverwirklichung als Imagepflege betreibt, hat doch im Grunde den Pfad der Ehen, Häuser und Autos gar nicht verlassen, sondern diese Statussymbole nur eventuell gegen andere ausgetauscht, wie beispielsweise einen hippen Beruf oder sonst irgendeine Hippness.

Welche ideellen Werte uns entsprechen und was uns von Herzen nährt, ist tatsächlich viel individueller als als das. Das erforschen und leben zu wollen, ist an sich nicht falsch.

Mit Beziehungsfähigkeit hat das im Grunde herzlich wenig zu tun, denn die Stabilität der Ehen von annodazumal ist doch wohl mehr auf Sachzwänge und willkürliche moralische Dogmen zurückzuführen als auf romantische Gefühle.

Was habe ich erreicht? Was haben meine Eltern in dem Alter erreicht? Und ja, du hast recht, unsere Eltern waren mit Mitte 20 stolze Besitzer von Kindern, Kleinwagen und einen eigenen Haus. Unsere Eltern sind in einer Zeit aufgewachsen, die Transformation kontrollierte und einschränkte. Wir hingegen, können uns täglich transformieren, entwickeln, ausprobieren und auch umentscheiden, verwerfen und trennen.

Ich habe vielleicht kein Auto, kein eigenes Haus und würde nicht in der Lage sein eine Familie zu ernähren, aber ich habe viele Möglichkeiten die meinen Eltern mit Mitte 20 nicht hatten. Sie hatten weniger die Wahl, als ich. Die Wahl wurde entweder getroffen oder stand fest. Der Spielraum zur Selbstverwirklichung war kleiner als meiner. Ich lerne mit dieser Freiheit zu leben, sie zu meistern und auch mal daran zu scheitern. Das gehört dazu, wie der Mut zur Veränderung.

Denn Selbstverwirklichung und Perfektion kann man auch zu zweit leben, aber dazu muss man Veränderung zulassen. Aber zu wichtig sollte der Einzelne sich dann auch nicht nehmen. Ihr seid soweit gar nicht entfernt von Euren Eltern, wie manche vielleicht glauben mögen. Vielleicht hätten sie die mit ihrem Wissen von Heute besser genutzt. Jeder ist seines Glückes Schmied. Übrigens … man wandelt sich auch noch mit 40, 50, 60 und 70….

Aber ist Glück nicht etwas das momentan passiert, das man nicht steuern kann. Sollte man nicht lieber Zufriedenheit anstreben? Für mich ist es aber in dieser Welt, wie sie gerade ist, nicht möglich zufrieden zu werden, deswegen gehe ich raus und stelle mich den Problemen und gehe dagegen an. Der Mensch lebt in der Evolution und sucht immer nach Zufriedenheit. Der Mensch ist geboren um sich weiterzuentwickeln, da er allerdings nicht allwissend ist, gibt es über allem die Natur, die den Menschen bei Bedarf wieder zurückdrängt Krankheit, Leid auf die vorgesehene Linie.

Der Mensch hat gar keine Macht sich dem zu entziehen. Wir können es nicht genau wissen, wo die Reise hingehen soll. Aber eins ist sicher, das dieses System nicht überlebensfähig ist, da es zuwider der Natur handelt. Also ist es Zeit für Veränderungen, um der Zufriedenheit ein Stück näher zu kommen. Unsere Generation wird vielleicht nicht mehr in absoluter Zufriedenheit leben, aber wir können es antreiben und das wird uns zufrieden machen.

So können wir irgendwann getrost Abschied nehmen. Ich glaube, du hast den Artikel falsch interpretiert. Es geht nicht darum, dass es ihm schlechter als den aelteren Generation davor geht, sondern darum, dass es einen Wandel gab, der den traditionellen Lebensweg Arbeit, Haus, Familie nicht mehr ideal erscheinen laesst und dass Selbstverwirklichung erste Rangordnung hat. Ich finde, er hat sich nicht beschwert, sondern die Erwartungen und Hindernisse der juengsten Generation gut zusammengefasst.

Ich war spät gebärend und mittlerweile mit vierzig. Ich kann Euch nur eines raten… Die Jahre zwischen 35 und 45 gehen rasend schnell vorbei. Das schönste auf der Welt sind Kinder!!!! Sie spiegeln Dich, sie bringen Dich voran, plötzlich weisst Du wofür Du lebst.

Du erlebst von Anfang an noch mal alles neu. Sie fordern Dich heraus. Und … sie lenken Dich ab … vom älter werden. Denn spätestens mit 45 weisst Du, was es heisst endlich zu sein, nicht nur vom Kopf her, sondern auch vom Körper und vom Herzen.

Und das tut weh. Eure sogenannte Selbstverwirklichung kann durchaus nebenher laufen. Aber Kinder brauchen junge, wilde spontan Eltern, denen nicht alles weh tut, wenn sie mal mit aufs Trampolin gehen. Habt Vertrauen und nehmt in Kauf mal etwas in den Sand zu setzen. Sonst habt ihr es bald ganz in den Sand gesetzt.

Der Nabel der Welt sind die Kinder und nicht die, die sich ewig wie welche benehmen und für nichts Verantwortung übernehmen. Alles Gute für Euch wünsche ich von Herzen! Lasst nicht alle Züge ohne Euch abfahren.

Seit menschlich und liebevoll. Sie bestimmten dein Leben bringen mehr Ärger als Freude und sind dann noch undankbar. Es gibt soviel schönes zu sehen und erleben, da steht einem eine Beziehung und der alte Quatsch einfach im Weg. Na das sind ja mal auch paar ehrliche Eingeständnisse. Also ich mag ja Menschen, die selbstbestimmt und emanzipiert ihrem Leben selbst einen Sinn geben und sich nicht über ihre Kinder definieren. Wäre schön wenn wir das Rad nicht wieder zurück drehen würden.

Also schön, dass sie dir jetzt helfen, mit dem Älterwerden klar zu kommen und deinem anscheinend wenig sinnvollem Leben Sinn zu geben. Aber wenn sie zwanzig sind und älter, dann bist du auch wieder allein. Oder hoffst du da auf die Enkelkinder, dass sie dir deinem Leben dann einen Sinn geben? Selten so viel Quatsch gelesen! Schöner Text — nur die Schrift ist am Bildschirm waaahnsinnig schwer zu lesen. Da kriegt man Augenschmerzen… das einzig Negative hier. Es ist natürlich ein Risiko die eigene Karriere selbstlos für eine Familie oder den Lebenspartner zurückzustellen.

Denn gerade heute muss man fragen — was bleibt, wenn die Beziehung mal nicht mehr ist? In den meisten Fällen steht man dann finanziell nicht besser da. Aber davon möchte Ich gar nicht reden. Für mich wäre das nichts. Mir ist Zeit mit geliebten Menschen immer noch immens viel wichtiger als Geld oder eine Karriere. Auch wenn es manchmal schwer ist, so hoffe Ich doch, dass es noch anderen so geht. Faehigkeiten und Arbeit werden nicht mehr fair bezahlt, und viele fallen beim Raster unten durch, werden entweder aussortiert, oder werden zu Verweigerern.

Es ist laecherlich dass eine Personalchefin einer Kugelschreiberfirma, oder der Chefredakteur eines etablierten Wochenblattes 15 im Monat verdienen, waehrend diejenigen, die eigentlich DEREN Arbeit tun, mit abgefertigt werden. Da sind ein paar tausend Menschen oder mehr, Alle rennen irgendetwas hinterher.

Und die Ziele ändern sich, und auch die Moral. Aber für das Wahre, Echte, ist diese Änderung egal. Und dann noch die Kommentare…die absolut wiedersprüchlichen Kommentare…gibt es da wirklich keinen einheitlichen Nenner? Muss denn da nicht irgendetwas hinter dem Ganzen stehen, was durch die Zeit hindurch unverändert wahr und gut und erstrebenswert bleibt?

Irgendetwas, was schon zu der Zeit unserer Eltern aber auch zu unserer Zeit und auch in der Zukunft genauso gültig ist, wie vor Jahren!? Ist da nicht vielleicht eine Gesetzmässigkeit, die uns durch das alles durchgehen lässt, durch diese, so lebenswichtig scheinenden Entscheidungen, um doch am Ende zu erkennen, dass es um etwas ganz einfaches, aber dafür umso wertvolleres, geht?

Wie kompliziert wird es, wenn man sich nun für eine richtige Meinung entscheiden müsste…? Denn irgendwie haben ja alle Recht…Alle, die hier einen Kommentar abgeben, unsere Eltern, wir, ihr…alle haben eine Grund, warum sie das tun oder sagen, was sie tun und sagen. Wenn wir einfach mal leise werden und in uns selbst hören, dann hören wir ganz genau, was das richtige für uns ist…ich betone für UNS selbst.

Und dann wird es egal, welche Meinung die anderen haben oder wie das Leben der anderen z. Es scheint mir hier, als habe der Autor dessen Text ich im Übrigen aber sehr cool finde: Ich kenne diese Vergleichssituation, ich denke auch oft daran, in welchem Lebensstadium sich meine Mutter in meinem Alter befand, wie es ihr ging, als junge Mutter usw. Ich bin doch nicht sie. Ich habe nicht ihren Hintergrund, ihre Erziehung, ihre Träume, ihren Lebensentwurf usw.

Ich kann sie vielmehr besser verstehen, wenn ich ihr in diesem Nachempfinden ihres Lebens nahe bin. Was für eine Verschwendung, sich selbst als defizitär zu empfinden, weil man nicht ist, wie all? Wir wollen alle ach so individuell sein, schreibt der Autor und nimmt das Bild des Kataloges, um unser grenzenloses Konsumdenken und unsere Modulwünsche zu umschreiben — alles zu viel für ein, für zwei, sogar für drei Leben — und findet dann seine eigenen Grenzen in einem einzigen Gegenentwurf, einem Gegenentwurf aus der Vergangenheit?

Auch noch dem seiner Eltern? Was ist denn aus der Idee geworden, dass die Jungen es anders machen wollen als die Alten? Dass jede Generation versucht, ihr Bestes zu geben, es besser zu machen? Es gibt keine Zutatenliste-Sammelkarte für das, für unser Leben. Es gibt keinen Katalog, den man abhecheln müsste. Ist unser Individualität nur noch Negativabgrenzung? Sind wir nur noch abhängig von einem wechselnden Mainstream der Gefühle und Lifestyles, der ebenso dumm, schnell und oberflächlich ist wie das Modediktat?

Wir sind so unerträglich hohl in diesem Ich-Projekt, dass es einem Angst machen könnte. Ich frage mich häufig, woher diese bescheuerten Ideen kommen, die uns alle verfolgen: Mit 30 muss man x, y, z erreicht haben, sonst… sonst was? Sind wir dann unvollständig, fallen uns Körperteile ab? Wir haben nur dieses eine Leben und wir wissen nicht, wann es vorbei sein wird. Es könnte morgen vorbei sein und wir hätten nichts wirklich er-lebt im Sinne von den Moment wahr-genommen.

Wie der Fischer und seine Frau: Wir sprinten in einer irren Jagd durchs Leben — und genau aus diesem Grund gibt es diese Bereuens-Momente. Wir denken nicht, wir empfinden nicht, wir leben nicht. Wir sind fremdbestimmt, glauben, wer 30 ist und nur einen Geschlechtspartner im Leben hatte, sei defizitär. Wir probieren hier, wir nippen da und finden uns selbst nicht.

Und weil wir uns nicht finden, werden wir immer hektischer und hysterischer. Wer keine Kinder hat — oder, Gott bewahre, gar keine will! Der ist wohl ein Selbstverwirklicher, der dann einsam im Altenheim versauern wird, wie jemand hier in den Kommentaren schrieb. Als wenn es einen Besuchszwang gäbe, für die eigenen, leiblichen Kinder.

Als wenn das Leben nicht gepflegt darüber lachen würde, was wir planen. Nein, wir planen schon bis ins Altenheim. Der Katalog geht weiter. Manchmal macht es mich echt wütend, wie unsäglich undankbar sind. Der Text des Autors trifft es voll, finde ich: Wie entwertet man am einfachsten all die 20, 30, 40 Jahre, die noch kommen werden?

Das was das Beste und jetzt geht es bergab — was für eine Einstellung. Wir leiden ständig an dem, was wir nicht haben, was unsere Katalogwunscheltern uns vorenthalten zu haben scheinen, was die anderen hätten machen oder sagen müssen. Anstatt einmal morgens aufzuwachen und zu sagen: Hey, ich bin privilegiert.

Anstatt Entscheidungen zu treffen, die wir verantworten. Wir haben jeden Tag die Entscheidung über unser Leben in der Hand. Die Gestaltung obliegt völlig uns.

Man machte das halt so.

Unternehmen

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.