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Wallenstein

Kölner Hafen-Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum. Durch den Aufbau und die Auswirkungen des Heerlagers von Wallenstein bei Nürnberg wurde Gustav Adolf und das schwedische Heer gezwungen, die verbündete Stadt Nürnberg zu entlasten und zu schützen und von Bayern ebenfalls in die Nähe von Nürnberg zu ziehen und dort ein Lager aufzubauen.

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Dies begründete er mit einem Mangel an Verpflegung und Geld für die Besoldung. Die ausstehenden Gelder in Höhe von Schon im Herbst des Vorjahres trafen die versprochenen Soldzahlungen meist unpünktlich und nicht in ausreichender Höhe bei Wallenstein ein.

Hinzu kamen ausbleibende Lieferungen von Lebensmitteln. Persönliche Spannungen mit Collalto verschärften die Lage und führten zu einer langanhaltenden Feindschaft. Im Juni vereinbarte Wallenstein mit Tilly, dass sie ihre Heere vereinigen und die Elbe entlang nach Norden ziehen sollten, um Christian anzugreifen. Doch Wallenstein wartete vergebens auf Tilly, der die Vereinbarung brach und stattdessen Göttingen belagerte.

Im Juli wurde die finanzielle Situation des Heeres so dramatisch, dass Wallenstein sogar erwog seinen Befehl niederzulegen. Die Nachricht, dass Mansfeld mit seinen erholten und neu geworbenen Truppen nach Schlesien aufbrechen wollte, um sich dort mit Gabor Bethlen zu vereinigen, überraschte Wallenstein nicht, da er mehrfach beim brandenburgischen Kurfürsten Georg Wilhelm energisch insistiert hatte, dass dieser die Neuformierung der Mansfeldischen Truppen nicht zulassen möge.

Dementsprechend reagierte Wallenstein sehr schnell auf die neue Bedrohung der Juli wartete Wallenstein auf Tilly für den gemeinsamen Zug nach Norden und bereits am Juli war er entschlossen Mansfeld zu verfolgen.

Nur der Abmarsch der Hauptstreitmacht Wallensteins, die in der Lage gewesen wäre Mansfeld zu schlagen, verzögerte sich durch Bedenken Tillys und des bayerischen Kurfürsten. Eilte er hingegen hinter Mansfeld hinterher, könnte Christian nach Süden vorrücken.

Der kaiserliche Hofrat half bei der Entscheidung nicht und wälzte die gesamte Verantwortung auf Wallenstein ab. Zudem führte das Verlangen des Hofrates, dass Wallenstein Mansfeld im Reich schlagen solle, obwohl dieser längst in Schlesien stand, bei Wallenstein zu einem Tobsuchtsanfall. Juli entschloss sich Wallenstein zur Verfolgung Mansfelds, der mittlerweile Glogau erreicht hatte, und setzte sein Heer am 8. Kurz zuvor hatte sich der Kaiser doch dazu entschlossen die Verfolgung Mansfelds zu billigen.

September die ungarisch-mährische Grenze. In nur 30 Tagen hatte sein Heer eine Strecke von mehr als Kilometern zurückgelegt. Wallenstein in einem Brief an Harrach während des Marsches:.

Mansfeld war unterdessen auch in Richtung Ungarn weitergezogen, da sich Gabor mit seinen türkischen Hilfstruppen den Berichten nach noch in Siebenbürgen aufhalten sollte und eine Vereinigung der Heere in Schlesien damit aussichtslos geworden war. Mansfeld sah daraufhin keine Chance mehr die beiden Heere zu vereinigen und unternahm auch keinerlei Versuche dazu. Wallenstein schlug am 9. September in der westlichen Slowakei bei Neuhäusel ein Lager auf, um den ermüdeten und stark dezimierten Truppen eine Erholungspause zu ermöglichen.

Unterwegs waren von Wallensteins Truppen 3. Am Rastort gab es, trotz der Zusage des Hofkriegsrates, keinerlei Lebensmittel und Vorräte für das Heer, so dass Wallenstein eine Meuterei befürchtete und dies auch wutentbrannt nach Wien meldete.

September brach Wallenstein wieder auf und marschierte auf das belagerte Neograd zu, worauf sich die Belagerer sofort zurückzogen. September trafen die Wallensteinische und die siebenbürgische Armee aufeinander. Bethlen bot sofort einen Waffenstillstand an und zog sich in der darauffolgenden Nacht heimlich zurück, ohne sich auf eine Schlacht mit Wallenstein einzulassen. In den folgenden Wochen begnügten sich beide Seiten mit Truppenverschiebungen, Besetzungen und Belagerungen befestigter Orte, ohne dass es zu einer entscheidenden Schlacht kam.

Währenddessen wurde die Versorgungslage immer dramatischer. Das Heer Wallensteins ernährte sich mangels Brot von unreifen Feldfrüchten, was zu einer ruhrähnlichen Epidemie führte. Für Wallenstein bestätigte sich seine ursprüngliche Auffassung, dass ein ungarischer Feldzug unsinnig sei, solange die Macht des Kaisers im Reich nicht entscheidend gefestigt worden war.

November brach der erschöpfte, ausgemergelte und kranke Graf von Gran aus mit einer kleinen Einheit Soldaten auf und starb am November in der Nähe Sarajevos. Der Legende nach soll Mansfeld auf sein Schwert gestützt und von seinen Gefährten unter den Achseln gehalten im Stehen gestorben sein.

Einen Tag zuvor war die kaiserliche Armee ins Winterquartier aufgebrochen. Bis dahin hatte sich der Zustand des Heeres weiter verschlimmert. Und weiterhin bewiesen der kaiserliche Hof und die ungarischen Behörden ihre Unfähigkeit, die Versorgung der Armee zu sichern. Auf dem Weg in die Quartiere starben nochmals 2. In den Wochen bis zum Friedensvertrag verschlechterten sich Wallensteins Beziehungen zum Hof rapide und er resümierte den Feldzug bitter:.

Wallenstein war während dieses seltsamen Feldzuges nach Ungarn klar geworden, dass die Zusammenarbeit mit dem Hofkriegsrat keine ausreichende Basis für eine effiziente Kriegsführung war. Er hatte zwar schon zuvor versucht, die Reden und das Geschwätz am Wiener Hof zu ignorieren, da dies jedem geschehe, der eine kaiserliche Armee kommandiere. Trotzdem war er fest entschlossen, sein Kommando niederzulegen. Sein Schwiegervater Harrach versuchte Wallenstein zu beschwichtigen und bat ihn die Entscheidung bis zu einer mündlichen Unterredung aufzuschieben.

Diese fand am November in Bruck an der Leitha auf den Harrachschen Familiengütern statt. Harrach wurde von Fürst Eggenberg nach Bruck begleitet. Die Unterredungen zwischen Wallenstein und den Hofräten fanden in einer Situation statt, in der die kaiserliche Macht im Reich fast auf ihrem Höhepunkt während des gesamten Krieges angekommen war.

Die von Wallenstein für Tilly bereitgestellten Truppen hatten entscheidend dazu beigetragen, dass dem dänischen König in der Schlacht bei Lutter am August eine wichtige Niederlage beigebracht worden war. Und im Südosten war das Heer Mansfeld zerstreut worden. Dessen Führer war tot, und der siebenbürgische Fürst hatte sich zurückziehen müssen. Von der Konferenz existiert kein offizielles Dokument, das die besprochenen Punkte festhält.

Ein Bericht in italienischer Sprache, der später auch in Deutsch publiziert wurde, war anonym verfasst worden und für Kurfürst Maximilian von Bayern bestimmt. So sollte dem Bericht zufolge der Krieg von den kaiserlichen Erbländern ferngehalten werden.

Der Bericht schildert die Aufgabe der Armee Wallensteins als reine Defensivarmee, die nur die Reichsstände bedrücken und diesen durch Drangsalierung jede Kriegslust nehmen sollte. Maximilian fand seine schlimmsten Befürchtungen über Wallenstein bestätigt. Auf einem Ligatag am Februar war dieser Bericht der Haupttagesordnungspunkt, und die Teilnehmer verfassten eine Protestnote an den Kaiser.

Erklärtes Ziel der versammelten Fürsten war es seitdem, Wallenstein abzusetzen und sein Heer abzurüsten oder mit dem ligistischen zu vereinen. Die Verhandlungen drehten sich aber vorrangig um die Bedingungen, unter denen Wallenstein bereit war, sein Kommando aufrechtzuerhalten.

Einige der mündlichen Absprachen wurden erst im April durch den Kaiser schriftlich niedergelegt, auch wenn Wallenstein die betreffenden Rechte bereits seit der Konferenz wahrnahm.

Folgende Punkte wurden vereinbart:. Weiterhin stellte Wallenstein seine Kriegsziele für das Jahr vor. Demnach sollte Schlesien befreit werden und der Krieg in den Norden verlagert werden, um den dänischen König zu vertreiben. Nach der Niederlage in der Schlacht bei Lutter war der dänische König Christian eifrig bemüht, seine Truppen wieder in eine kampffähige Stärke zu bringen. Dies gelang ihm erst im April , als sein Heer auch durch französische und englische Hilfe wieder auf Ebenso war auch Wallenstein bemüht, das kaiserliche Heer wiederherzustellen.

In dieser Zeit musste Wallenstein aber auch gegen die ligistischen Proteste ankämpfen, die ihm die vom Kaiser genehmigten Neuwerbungen vorwarfen und ihn beschuldigten, er wolle die Kurfürsten ihres Vorranges und ihrer Macht berauben. Im Frühjahr des Jahres liefen in Wien Klagen über vermeintliche oder tatsächliche Vergehen der kaiserlichen Truppen und über die Last der Kontributionen ein. Wallenstein versuchte zwar zu beschwichtigen, hatte aber insbesondere bei den mährischen Ständen und bei Maximilian von Bayern wenig Erfolg damit.

Zuerst wollte Wallenstein die dänische Besetzung Schlesiens beenden. Durch Neuwerbungen aufgefüllt, standen etwa Trotzdem befand sich die kleine Armee im Juni in einer hoffnungslosen Lage, Bethlen konnte nicht mehr helfen, und auch der dänische König war nicht in der Lage, Entsatz zu schicken; da seine Truppen durch Tilly im Reich gebunden waren, zog die Truppen aus Schlesien aber auch nicht ab.

Der Feldzug begann am Da er sich nicht mit langen Belagerungen aufhalten wollte, zog er vor eine Stadt und schlug der Besatzung vor, sich zu ergeben und unter freiem Geleit abzurücken. Nur wenige Städte leisteten gegen die riesige Übermacht Widerstand, so dass bis Ende Juli Schlesien von den dänischen Truppen befreit war. August brach das Wallensteinische Heer, in zwei Marschsäulen getrennt, nach Norden auf.

Bereits während des Feldzuges in Schlesien war eine Vorausabteilung unter Hans Georg von Arnim , einem protestantischen Obristen, der bereits in schwedischen, polnischen und Mansfeldischen Diensten gestanden hatte, in die Mark Brandenburg aufgebrochen. Arnim passierte am Dorthin hatte sich das dänische Hauptkontingent unter dem badischen Markgrafen Georg Friedrich zurückgezogen, lag nun aber untätig auf der Insel Poel. Auch Wallenstein kam rasch voran, am August erreichte er Cottbus , am August Perleberg , am August wurde die mecklenburgische Grenzfeste Dömitz genommen, und am 1.

September traf er in Tillys Hauptquartier in Lauenburg an der Elbe mit diesem zusammen. Tilly war in der Zwischenzeit ebenfalls weit vorgerückt, da sich auch die anderen dänischen Verbände unter dem böhmischen Graf Heinrich Matthias von Thurn seltsam passiv verhielten und sich nach Holstein zurückgezogen hatten.

Ein Friedensangebot von Tilly und Wallenstein vom 2. September an den dänischen König wurde von diesem wie erwartet aufgrund der unannehmbaren Bedingungen abgelehnt. Nach einer Verletzung Tillys übernahm Wallenstein den Oberbefehl über beide Heere, was insbesondere den bayerischen Kurfürsten wurmte.

Die Armeen drangen schnell nach Dänemark vor, und bereits am Oktober waren alle dänischen Truppen auf dem Festland vernichtet, was Wallenstein stolz dem Kaiser meldete. Christian selbst konnte sich mit einigen Begleitern auf die Insel Seeland retten. Wallenstein warnte jedoch eindringlich davor, unannehmbare Forderungen zu stellen.

Vielmehr solle ein gerechter und konstruktiver Frieden geschlossen werden, der Christian helfen würde, das Gesicht zu wahren. Wallenstein bedrängte den Kaiser, er solle schnellstens den Frieden mit Dänemark suchen. Die Richtigkeit der Überlegungen Wallensteins, dass die Schwerpunkte der habsburgischen Politik im Südosten liegen müssten, wurde mit den Türkenkriegen des späten Wallenstein wurden Ehren zuteil, die sonst nur den höchsten Fürsten des Reiches zukamen. Ferdinand bot Wallenstein sogar den dänischen Thron an, den dieser aber ablehnte.

Wallenstein schrieb darüber an von Arnim:. Das Andere war das Herzogtum Mecklenburg, das Wallenstein, als Ausgleich für die Gelder, die er dem Kaiser vorgeschossen oder geliehen hatte, als Lehen erhalten sollte. Die Kurfürsten schickten einen Beschwerdebrief an den Kaiser, in welchem Änderungen in der kaiserlichen Heeresführung verlangt wurden, da Wallenstein alleine für die Verwüstungen und Plünderungen des kaiserlichen Heeres verantwortlich sei.

In einem geheimen Gutachten an Maximilian, das Wallenstein erneut scharf angriff, wurde dieser zudem des Hochverrats beschuldigt, da er sich der Kaiserkrone bemächtigen und das Reich in absolute Monarchie umwandeln wolle.

Ferdinand beantwortete das Schreiben der Kurfürsten kühl und knapp, dass man für bessere Disziplin im Heer sorgen werde. Noch war Ferdinand unempfindlich gegenüber den hasserfüllten Anschuldigen der Reichsfürsten gegen den Mann, der ihm alle seine Hoffnungen und Wünsche erfüllt hatte.

Wallenstein selbst verwies auf drakonische Strafen gegenüber Plünderern und Mördern, als Ausdruck seines Willens, auf Disziplin zu achten. Christian versuchte nochmals, die drohende Niederlage abzuwenden, und unternahm Angriffe von See aus auf das Festland, verlor beim Angriff auf Wolgast allerdings seine letzten Truppen.

Währenddessen spitzte sich die Lage um die Stadt Stralsund zu, die offiziell zum Herzogtum Pommern gehörte, als selbstbewusste Hansestadt jedoch eine gewisse Selbständigkeit erlangt hatte.

Noch im Herbst unternahm Wallenstein den Versuch, den Rat friedlich davon zu überzeugen, die kaiserliche Obergewalt anzuerkennen und eine kaiserliche Garnison in die Stadt zu lassen. Wallenstein war auf eine gütliche Einigung aus und wollte die Freiheiten der Stadt überhaupt nicht antasten.

Denn sein Ziel war es, die norddeutschen Städte, insbesondere die der Hanse, zu einer wohlwollenden Neutralität ihm gegenüber zu bewegen. Wallenstein wusste, dass er die Finanz- und Wirtschaftskraft der norddeutschen Städte im weiteren Kriegsverlauf dringend brauchen würde.

Trotzdem lehnte der Rat das Ansinnen Wallensteins ab. Weitere Kompromissvorschläge von Seiten Wallensteins und von Arnims wurden allerdings vom Stadtrat abgelehnt, so dass Wallenstein Anfang Mai zusätzlich 15 Regimenter nach Stralsund entsandte, um die Stadt militärisch zur Anerkennung der kaiserlichen Macht zu zwingen.

Der Rat der Stadt ersuchte nunmehr beim dänischen und beim schwedischen König um Beistand gegen die kaiserlichen Truppen. Mit Schweden schloss Stralsund sogar einen zwanzig Jahre geltenden Allianzvertrag. Mai trafen dänische Hilfstruppen ein, die sofort das Kommando in der Stadt übernahmen und erste Angriffe von Arnims abwehrten, der die Stadt erobern wollte, bevor Wallenstein mit der Verstärkung vor der Stadt erschien.

Juli Wallenstein, von Jitschin kommend, vor der Stadt eingetroffen war, wurde der ernsthaftere Versuch zur Eroberung unternommen, der aber erneut abgewiesen wurde. Und er soll geschworen haben:. Tatsächlich ist dies aber eine Erfindung aus einer späteren Flugschrift. Und auch die angeblich verbissene Belagerung fand nicht statt. Fast ununterbrochen wurde zwischen Wallenstein und dem Rat verhandelt, der am Juli auch die Kapitulation annahm, aber durch die Bürgerschaft überstimmt wurde.

Drei Tage nachdem Christian mit Schiffen und 8. Spät, aber nicht zu spät hatte Wallenstein die Konsequenzen aus einem missglückten Abenteuer gezogen. Nach dem Abzug wurden die dänischen Truppen durch schwedische ausgetauscht, und aus dem Bündnisvertrag wurde die vollständige Inkorporierung der Stadt in das schwedische Königreich. Die stolze Hansestadt wurde zu einem schwedischen Provinzstädtchen: Stralsund verblieb bis unter schwedischer Herrschaft. Eine Niederlage war der Rückzug aber nicht, wie die spottende und jubelnde protestantische Propaganda und die spätere Geschichtsschreibung glauben machen wollte.

Wie richtig der Entschluss Wallensteins zum Rückzug war, zeigte sich kurze Zeit später, als er den Landungsversuch Christians auf Rügen zurückschlagen konnte und am 2. September die kurzzeitig vom dänischen König eroberte Stadt Wolgast wieder in seine Gewalt zu bringen vermochte.

Christian war nun endgültig geschlagen und zog sich nach Kopenhagen zurück. Januar begannen in Lübeck die ersten Vorgespräche zwischen dänischen und kaiserlich-ligistischen Abgesandten. Und wieder gab es gegensätzliche Interessen zwischen Wallenstein, der Liga — speziell Maximilian — und dem Kaiser.

Hinzu kamen der schwedische König Gustav Adolf , der Christian unbedingt im Krieg gegen den Kaiser halten wollte, und der französische Kardinal Richelieu , der erste diplomatische Kontakte zu den Kriegsgegnern des Kaisers knüpfte, während er gleichzeitig die ligistische Partei unterstützte.

Wallenstein nahm die Bedingungen, die der Wiener Hof durchzusetzen hoffte, nicht ernst. Er wandte sich am Februar in einem Gutachten an den Kaiser, in dem er seine Ansichten zum Friedensschluss erklärte. Danach sei Dänemark nicht geschlagen, sondern zur See immer noch eine Macht. Auch werde Christian niemals in einen Frieden einwilligen, der die Abtretung Schleswig-Holsteins und Jütlands enthalte. Zumal er von allen Seiten gedrängt werde, den Krieg fortzusetzen. In Wien verstand man Wallenstein nicht und weigerte sich seiner Verhandlungslinie zuzustimmen.

Da sich die offiziellen Verhandlungen hinzogen, entschloss sich Wallenstein zu Geheimverhandlungen mit Hilfe von Vermittlern. Auch Tilly , der anfangs noch wesentlich härtere Friedensbedingungen befürwortete, konnte von Wallenstein schnell überzeugt werden. Vermutet wird hier, dass dies nicht nur der Persönlichkeit Wallensteins zuzuschreiben war: Tilly und Pappenheim sollten nämlich zunächst das Herzogtum Braunschweig erhalten, dessen Herzog Friedrich Ulrich sich an dem Feldzug Christians beteiligt hatte.

Daraus wurde allerdings nichts, denn der bayrische Kurfürst Maximilian intervenierte erfolgreich zugunsten des Herzogs gegen dessen Enteignung. In Kopenhagen und nun auch in Wien war man damit einverstanden. Wallenstein gelang es, die schwedischen Emissäre, die das Ausbrechen Christians aus der antikaiserlichen Koalition verhindern wollten, von den Verhandlungen fernzuhalten. Mai wurde der Lübecker Frieden geschlossen, am 5.

Juni tauschte man die Urkunden aus und am Juni traf die kaiserliche Ratifikation des Vertrages in Lübeck ein. Im Wesentlichen enthielt der Friedensvertrag folgende Festlegungen: Hellmut Diwald nennt ihn sogar die einzige staatsmännische Leistung, zu der es diese Epoche gebracht hat. Christian wurde unerschütterlicher Parteigänger des Kaisers und griff sogar auf dessen Seite in den Krieg gegen Frankreich und Schweden ein.

Wallenstein war die nächsten anderthalb Jahre ein General ohne Feind. Die Belehnung mit Mecklenburg hatte unter den alteingesessenen Reichsfürsten für Unmut gesorgt, nicht nur bei den Protestanten.

Für die Kurfürsten, zuallererst Maximilian, bestätigten sich die alten Befürchtungen gegen Wallenstein. Wenn er die Absetzung der mecklenburgischen Herzöge erreichen konnte, war es nicht mehr weit zur Entmachtung der Kurfürsten und der anderen Reichsfürsten. Wallenstein war nach ihrer Meinung bereits der wahre Herrscher des Reiches. Sie hatten insofern recht, als Wallenstein mit seiner riesigen Armee den wichtigsten Machtfaktor im Reich darstellte.

Sie versuchten, ebenso wie einige Berater Ferdinands in Wien, den konfessionell wenig gebundenen und ehrgeizigen Feldherrn als für die katholischen Ziele unzuverlässig hinzustellen. Auf die Macht der kaiserlichen Armee in Norddeutschland hoffte sich Ferdinand stützen zu können, als er noch während der Verhandlungen zum Frieden von Lübeck am 6.

Insbesondere sollten alle von den Protestanten eingezogenen Kirchengüter und Bistümer den Katholiken zurückgegeben werden. Wallenstein selbst lehnte das Restitutionsedikt als politisch unvernünftig ab, weil es die Gefahr gegnerischer protestantischer Koalitionen verstärkte.

Kaiser Ferdinand und seine spanischen Verwandten verärgerte er durch seine Ablehnung eines umfangreichen Engagements im Spanisch-Niederländischen Krieg und im Mantuanischen Erbfolgekrieg , weil er sich auf die zu erwartende schwedische Landung an der Ostseeküste konzentrieren wollte. Nach Mantua und in die Niederlande schickte er nur widerwillig einzelne Regimenter. Die Niederlande und Frankreich befürchteten eben dieses Engagement der kaiserlichen Armee unter Wallenstein und unterstützten die protestantischen bzw.

Für den Kaiser aber kam es noch schlimmer: Im Frühsommer landete Gustav II. Adolf auf der Insel Usedom und griff so aktiv in den Krieg ein. In dieser nahezu aussichtslosen Lage schien einzig Wallenstein das Blatt noch einmal zu Gunsten des Kaisers wenden zu können. Unter dem Druck der Niederlagen des Jahres wurde Wallenstein aus Wien gedrängt, das Generalat erneut zu übernehmen.

Der Weg zum zweiten Generalat erfolgte in zwei Stufen: Dezember ernannte Ferdinand II. Wallenstein zum General-Capo über die kaiserliche Armee mit dem Auftrag, ein schlagkräftiges Heer aufzustellen.

Die unbefristete Ernennung Wallensteins erfolgte erst mit der am April abgeschlossenen, erneut mit Fürst Eggenberg ausgehandelten, Göllersdorfer Vereinbarung.

Wallensteins Position nach der Göllersdorfer Vereinbarung wurde zeitgenössisch als directorium absolutum bezeichnet. Als Meister der Defensivstrategie entschloss er sich, mit seinem in Böhmen neu aufgestellten Heer dem weit im Süden stehenden schwedischen Heer, das auch im kommenden Winter versorgt werden musste, in Böhmen und Franken die Rückzugswege abzuschneiden.

Dazu vertrieb er zunächst die mit den Schweden verbündeten Sachsen aus Böhmen und begann mit ihnen Waffenstillstandsverhandlungen, durch die König Gustav Adolf das Vertrauen zu seinen Verbündeten verlor.

Dann entschloss sich Wallenstein, den Schweden den Weg in Franken zu verstellen. Das war für die seit dem Durch den Aufbau und die Auswirkungen des Heerlagers von Wallenstein bei Nürnberg wurde Gustav Adolf und das schwedische Heer gezwungen, die verbündete Stadt Nürnberg zu entlasten und zu schützen und von Bayern ebenfalls in die Nähe von Nürnberg zu ziehen und dort ein Lager aufzubauen. So geschah es, wobei sich für die Schweden sehr bald zeigte, dass sie mit erheblichen Versorgungsschwierigkeiten zu kämpfen hatten und tausende von Pferden und Soldaten durch Hunger und Krankheit verloren.

Der zweimonatige Stellungskrieg verwüstete die Region um Nürnberg und löste in der durch Flüchtlinge und Soldaten überfüllten Stadt durch Hunger und Seuchen ein Massensterben aus.

Adolf Schlacht an der Alten Veste:. Die schwedischen Truppen, die in Nürnberg lagerten, griffen die Stellungen der katholischen Liga in Zirndorf und Umgebung aus dem Osten an.

Von den dortigen blutigen Gefechten geschwächt, räumten die Schweden das Feld. Damit zeichnete sich jetzt ab, dass der letzte Kampf des Schwedenkönigs wieder in Sachsen ausgefochten werden würde. Nachdem der Schwedenkönig Gustav Adolf von Nürnberg nach Südwesten und Süden gezogen war, dachte man zunächst, dass er versuchen werde, Württemberg und Bayern erneut zu erobern und dort zu überwintern, [42] weshalb die Armee der katholischen Liga, nach Tillys Tod kurzzeitig unter dem Kommando Maximilians von Bayern, ihr folgte, um Bayern zu verteidigen.

Wallenstein verweigerte Maximilians Bitten, die kaiserliche Armee ebenfalls nach Süden zu beordern, und wollte sich stattdessen mit den beiden zuletzt an der Weser und in Westsachsen operierenden kaiserlichen Heeresgruppen unter Gottfried Heinrich zu Pappenheim und Heinrich von Holk vereinigen Vereinigung der Heere am 6. November , um das Kurfürstentum Sachsen anzugreifen und es zu zwingen, das Bündnis mit Schweden zu verlassen und so die schwedischen Nachschub- und Rückzugswege zur Ostsee zu unterbrechen.

Wallenstein, der die Nähe der schwedischen Hauptarmee nicht ahnte, teilte seine Armee am Tatsächlich hatte der Schwedenkönig bei der Verfolgung Wallensteins zuvor in Naumburg ein Lager bezogen und wollte in Sachsen vordringen, um Kurfürst Johann Georg zu unterstützen. Aber auch Wallenstein hatte schnell reagiert, Pappenheim zurückbeordert und Schanzen bauen lassen. Am nächsten Tag, am 6. Am Ende des Tages waren beide Seiten erschöpft, und Wallenstein, der sich trotz starker Gicht-Schmerzen zu Pferd in der Schlacht hervorgetan hatte, weigerte sich, mit frisch eingetroffenen Truppen einen neuen Angriff zu unternehmen.

Er räumte das Feld und zog sich nach Böhmen zurück. So konnten die Schweden behaupten, die Schlacht gewonnen zu haben. Wallenstein erhielt Glückwunschbotschaften aus Wien und war als Generalissimus vollauf akzeptiert. De facto hatte auch Wallenstein durch den Tod des loyalen und sowohl bei einfachen Söldnern als auch bei Offizieren sehr bewunderten Pappenheim einen schweren Verlust erlitten.

In dieser Zeit, vom Herbst bis Frühjahr , lag die kaiserliche Armee nahezu untätig in Nordwestböhmen, was sich für die Region zu einer Belastung entwickelte. Nur noch einmal, am Oktober gelang Wallenstein ein militärischer Erfolg: Thurn wurde gefangen genommen, nach der Herausgabe sämtlicher von den böhmischen Vertriebenen gehaltenen Städte in Schlesien von Wallenstein jedoch wieder freigelassen.

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