Imperial Cleaning

Zeitströmungen

Im Felde wird es dunkel gleich.

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Danach wachte der zweite, aber es erging ihm nicht besser. Da sagte der Dumme: Da schlich der Dumme in das Gebüsch, nahm ihnen die Flügel und sagte, als sie die Flügel zurück verlangten: Ich gebe euch eure Flügel nicht eher zurück, als bis jede von euch mir etwas geschenkt hat.

Da schenkte ihm die Prinzessin einen goldenen Ring, eine der Dienerinnen einen goldenen Apfel, die andere Dienerin Was diese schenkte, hatte die Mährchenerzählerin vergessen.

Er fragte die Prinzessin, ob sie ihn heiraten möchte; sie ging darauf ein. So fuhren sie also zu seinen Eltern und machten Hochzeit. Darauf flog sie davon, er aber blieb noch ein Jahr bei seinen Eltern. Er hatte weit zu gehen über Berg und Tal, durch Feld und Wald; endlich erreichte er eine Wiese, auf der sich zwei Riesen um einen Stiefel prügelten. Da sagte der eine der Riesen: Da machte der Dumme ihnen kurzweg den Vorschlag und sagte: Darauf kam er wieder nach einer Wiese, auf der sich wieder zwei Riesen prügelten, und zwar um einen Mantel.

Darauf wanderte er weiter und kam wieder an eine Wiese, wo sich zwei Riesen um einen Säbel prügelten. Auf seine Frage, was der Säbel für eine Kraft habe, sagte ihm einer der Riesen: Er bittet um Nachtquartier, und sie nimmt ihn auch auf. Da kam ein Löwe, und sie sagte ihm, er möchte den Fremden im Walde beschützen und nicht zu Schaden kommen lassen.

Die nimmt ihn sehr gut auf und sagt ihm, sie habe Macht über alle Vögel. Sie bläst in ein Horn, da kommt der Zaunkönig geflogen. Er bullert an die Tür und denkt: Die Prinzessin lacht und sagt: Als er eingetreten war, sagte sie ihm: Er kommt in das erste Zimmer und besiegt die zwölf Teufel. Dann kommt er in das zweite Zimmer; da kommt ihm einer der Teufel entgegen und fragt ihn, was er da zu suchen habe?

Er ist aber ganz stumm und sagt nichts; da kommt ein zweiter und sagt: So besiegt er auch diese. Nun kommt er in das dritte Zimmer, da liegt der König und die Königin tot. Er führte den König und die Königin zu seiner Frau und lebte mit der selben sehr glücklich. Es lebte einmal eine alte Frau. Beide waren sehr arm und wohnten in einer sehr alten Hütte, die mitten in Wäldern lag, weit gegen Norden, fern von menschlichen Wohnstätten.

Sie lebten von Pilzen und Waldbeeren. Manchmal gelang es Jas, ein wildes Tier zu fangen oder eine Ente und so konnten sie sich ziemlich ernähren.

Deshalb hatten sie von dem Acker nicht viel Ertrag. Trotzdem waren sie sehr gastfreundlich. Jeden Wanderer sahen sie in ihrem Hause gern und teilten mit ihm alles, was sie hatten, auch wenn sie sich selbst etwas entziehen sollten. Da vernahm er ein merkwürdiges Gewinsel. Es kam immer näher, und Jas erblickte einen kleinen Hund, den ein unbarmherziger Mensch aus dem Hause trieb. Jas gab ihm ein Stück Brot.

Dann nahm ihn Jas auf die Arme, trug ihn nach Hause und sprach zur Mutter: Es bewachte seinen Herrn und war ihm in allem gehorsam. Eines Tages geht Jas über eine Wiese und erblickt dabei eine Schlange, die auf dem Wege liegt und kaum noch lebendig ist, Jas erbarmt sich der Schlange, versteckt sie unter dem Arm und bringt sie nach Hause. Hier gibt er ihr Milch von seinem Frühstück und die Schlange kommt wieder zum Leben.

Sie legt sich aufs Fenster und beschaut sich alles sorgfältig. Aber die Mutter sagt: Es blieb also die Schlange beim Jas, und es ging ihr gut. Da sie dankbar war, behütete sie die Hütte vor Dieben.

Da legte sich die Schlange vor die Tür, rollte sich in einen Kreis zusammen und wärmte sich in der Sonne. Dafür liebte auch Jas die Schlange sehr und nahm sie oft mit sich ins Bett. Die Schlange jedoch war immer über irgend etwas sehr traurig. Da fragte sie einmal Jas: Ich war der einzige Sohn und es ging mir bei meinem Vater gut. Er trägt auf dem Haupte eine kostbare Krone von lauter Brillanten; sie scheint heller wie die Sonne, daher man ihn von weitem erkennen kann.

Wer diese Krone besitzt, kann alles erhalten, was er sich wünscht. Zwar kenne ich den Weg nach Hause, habe aber nicht die Kraft so weit zu gehen. Ich glitt ihm aus und fiel ins Schilf. Vergebens suchte mich der Storch bis zum Abend. Mein Vater wird sie dir sicherlich geben und du wirst von nun an glücklich sein. Ohne sich lange zu bedenken, machte sich Jas auf den Weg.

Er wanderte einige Tage, immer nach Norden. Aber die Schlange steckte ihr Köpfchen hervor und zeigte ihm den Weg. Aber die Schlange des Jas streckte ihr Köpfchen hervor und zischte ihnen etwas zu. Der König lag auf dem Gange und wärmte sich in der Sonne.

Leicht war er zu erkennen, denn seine Krone leuchtete wie die Sonne. Verwundert bei dem Anblick eines Unbekannten, fragte der König: Er sprach jedoch zu Jas: Du wirst alles besitzen, was du dir wünschest, alles wird dir gelingen, aber das Glück wirst du nicht finden und über kurz oder lang bringst du mir die Krone zurück. So gelangte er wieder nach Hause. Jas nahm die Krone in die Hand und sagte laut: Sie hatten nun zu essen, zu trinken, sich zu kleiden, eine schöne Wohnung, so wie ein Herr.

Die Mutter kam zu Kräften, der Hund und der Kater erkannten erst jetzt, was es bedeutet, Jas zu dienen. Und alle glaubten glücklich zu sein. Nur Jas fühlte sich nicht glücklich. Alles war ihm zu wenig, mit nichts war er zufrieden. Er war bereits ein Jüngling und es kam ihm in den Sinn, zu heiraten.

Wohl kannte er nicht nur eine Jungfrau im Dorfe. Er blickte nicht einmal einer Jungfrau vom Hofe nach, vielmehr nahm er sich vor, sich im Königspalast eine Gemahlin zu suchen. So erschien er denn in prächtiger Kleidung, bestehend aus Gold und Diamanten und auf einem herrlichen Pferde vor dem König.

Nicht einmal der König hatte ein solches Pferd. Jas brachte dem König reiche Geschenke und Kleinodien mit, wie sie der König in seinem ganzen Leben noch nicht gesehen.

Da der König seinen Untertan in diesem Reichtum sah, führte er ihn in seine Gemächer und zeigte ihm seine Tochter. Ungefähr nach einem Monat, als sich Jas in dem königlichen Hofe schon mehr heimisch fühlte, bat er den König um die Hand seiner Tochter. Der König, verwundert über diesen Wunsch, antwortete: Und das alles geschah in einer Nacht. Jas erschien zum zweiten Male vor dem König und bat um die Hand seiner Tochter.

Dem Könige war es jetzt unmöglich, die Bitte abzuschlagen. Sogar die Königstochter, bewegt durch die Wunder, willigte in das Verlöbnis mit Jas ein. Es Wurde eine Hochzeit gefeiert, wie sie die Welt weder sah noch kannte. Der Fürst der Letten war Brautwerber.

Während der Hochzeitsfeier hatte dieser der Königstochter andauernd etwas ins Ohr gesagt und umgekehrt die Königstochter ihm. Der König aber befahl seiner Tochter, mit ihrem Gemahl zu wohnen, und bat den Fürsten abzureisen. Beim Abschied weinte der Fürst und die Königstochter, wogegen man nichts tun konnte.

Obwohl Jas sehr gut und rechtschaffen war, selbst die Königstochter gab das zu, so hatte er doch kein königliches Blut. Er konnte nicht befehlen, sondern nur gut handeln, er konnte nicht fein tanzen und wenn er den Säbel in die Hand nahm, so meinte er, es sei ein Dreschflegel. Mit der Zeit jedoch gewöhnte er sich an alles. Jas offenbarte ihr alles, erzählte ihr auch von der Schlangenkrone und zeigte sie ihr sogar.

Das gerade wünschte sich die Königstochter. Noch an demselben Abend lud sie Gäste ein, womit Jas einverstanden war. Die Königstochter schenkte Jas in einem fort Wein ein; Jas berauschte sich zum ersten Male in seinem Leben und lag wie leblos auf seinem Bett.

Das "liebe Frauchen" machte sich - ripps, rapps - an seine Taschen und fand die brillantene Krone. Darauf blickte sie auf den berauschten Jas und sagte: Die Königstochter war sehr erfreut; sie versteckte die Krone in das geheimste Versteck und wenn sie schlief, nahm sie dieselbe in den Mund und verbarg sie unter der Zunge. Jas kam unterdessen allmählich wieder zu sich; er schaut und sieht sich in seiner Hütte, in seinem Heimatdorf, der Hund und der Kater schmiegen sich an ihn, - nur die Mutter fehlt - denn sie ist gestorben.

Der Hund und der Kater erbarmten sich seiner und fragten ihn, warum er so weine. Jas erzählte ihnen sein Unglück. Es begaben sich nun alle auf den Weg. Jas blieb im Walde zurück und wartete. Der Kater stieg auf den Hund und sie schwammen hinüber. Während sie so nachsannen, hörten sie Musik; irgend ein Marsch wurde gespielt.

Der Kater duckte sich hinter ihm nieder. Da kriechen aus einem Loch Mäuse hervor, es war ein Mäusehochzeitszug. Voran gehen die Musikanten mit Bässen, Geigen und einer Pauke, dann die Brautwerber und Brautwerberinnen, weiter die Hochzeitsburschen mit ihren Frauen, hinter diesen das Brautpaar, der Bräutigam schön gekleidet, die Braut die schönste von allen Mäusen, hinter dem Brautpaar die Ehrenpersonen und die Gäste.

Alles ging zur Trauung. Des Katers Augen funkelten, o, er war hungrig, hungrig! Doch der Hund sagt zu ihm: Sie stoben nach allen Seiten auseinander. Nur der Bräutigam streckte seinen Kopf aus dem Loch hervor um zu sehen, was mit seiner Braut geschieht. Und der Hund sprach: Der Bräutigam zog das Schwänzchen ein und eilte davon. Er kriecht in das Schlafzimmer der Königstochter. Siehe, da liegen zwei im Bette: Der Bräutigam sah der Königstochter zwischen die Zähne.

Es war nicht möglich, die Krone herauszunehmen. Doch wozu hatte er den Verstand? Er steckte ihr das Schwänzchen in den Mund, begann damit zu wackeln, die Königstochter wachte auf und weil sie so was Rundes im Munde fühlte, spukte sie aus und die Krone fiel - hopp - auf die Erde. Die Königstochter sprang auf; doch ehe sie die Kerze angezündet hatte, war der Bräutigam mit der Krone davon und hatte sie dem Kater übergeben. Alle Mäuse eilen aus den Löchern. Das war eine Freude! Nachdem sich Hund und Kater gesättigt hatten, verweilten sie nicht länger, sondern begaben sich auf den Weg.

Als sie wiederum zu dem Flusse kamen, nahm der Kater die Krone zwischen die Zähne, stieg auf den Rücken des Hundes und sie begannen zu schwimmen. Auf einmal erblickte der Kater einen Fisch. Das habsüchtige Katerungetüm wollte ihn fangen - die Krone fiel ihm aus dem Munde.

Dann befahl er ihm, den Schwanz ins Wasser zu tauchen und ihn so zu halten. Hier trennte er ihn sofort auf und fand in seinem Innern die Krone. Er gab sie nicht mehr dem Kater, weil dieser zwar rechtschaffen, aber dumm war. So kamen sie zu Jas und übergaben ihm die Krone.

Jas dankte ihnen aufs herzlichste für den Dienst und begab sich sofort zum König. Doch was war zu tun? Er wollte sie nicht zur Liebe zwingen, obwohl er das Recht dazu hatte. Ein solches Leben mit der Königstochter wäre ja dem Tode gleich gewesen.

Was tat er nun? Lebt ihr lieber im Glück, ich gehe in die Welt! Jas begab sich mit der Krone zum Schlangenkönig und gab sie ihm zurück. Zugleich erzählte er ihm sein Unglück. Die Schlange sprach zu ihm: Ein armes Weib ging einst durch einen dunklen Wald und führte ihr kleines Söhnlein an der Hand.

Sie weinte, indem sie so ging, denn sie hatte nicht Geld genug, um ihre vielen Kinder ordentlich zu ernähren und zu erziehen. Da erhob sich plötzlich ein Mann, der unter einer Eiche gesessen hatte, und als er die Tränen des armen Weibes sah, fragte er sie nach der Ursache.

Sie erzählte ihm nun ihren Kummer. Der Unbekannte tröstete sie und sagte, er sei ein Schneider. Das war aber eine Lüge, denn er war ein Hexenmeister.

Er nahm den Knaben bei der Hand, führte ihn in seine Höhle und versprach der Mutter, ihn schon nach drei Jahren loszusprechen. Erfreut ging nun das Weib nach Hause, der kleine Hans aber fing an die schwarze Kunst zu lernen, und bald konnte er mehr als sein Meister. Als drei Jahre um waren, lief er heimlich aus der Höhle des Zaubrers fort und traf seine Mutter auf der grünen Wiese. Der Bursche aber sprach zu ihr: Er wird Euch eine ganze Menge Tauben zeigen, das sind die verzauberten jungen Burschen, die er in die Lehre genommen hat.

Die Mutter ging zum Hexenmeister und verlangte ihren Sohn zurück. Der Alte nahm eine kupferne Trompete und blies nach allen vier Weltgegenden hin. Sogleich kamen viele Tauben herbei. Sie zeigte auf die eine, die nur immer freudig umher sprang und mit den Flügeln schlug. Das war richtig ihr Sohn, und sie nahm ihn mit nach Hause. Zu ihm sprach Hans: Ich verwandle mich in eine Kuh, in einen Ochsen und in ein Schaf; Ihr verkauft mich auf dem Markte und bekommt ein hübsches Stück Geld für mich.

Nur in ein Pferd dürft Ihr mich nicht verwünschen, denn sonst gibt es ein Unglück. Der Schuhflicker verwünschte also seinen Sohn zuerst in einen Ochsen, dann in eine Kuh, dann in ein Schaf, - und immer macht' er einen guten Handel. Er konnte sich ein neues Häuschen bauen und brauchte keinen Hunger mehr zu leiden.

Auf dem Markte wartete schon der Hexenmeister und kaufte das Pferd. Nun war der arme Hans wieder in der Gewalt des Zauberers. Da erbarmte sich seiner die Magd und machte ihn von der Kette los. Hans verwandelte sich in seine natürliche Gestalt, dankte dem Mädchen herzlich und flog aus Furcht vor seinem Meister als Sperling auf das Dach. Der Zaubrer bemerkte die Flucht und erkannte den Burschen in der Sperlingsgestalt. Er verwandelte sich also sofort in eine schwarze Krähe und verfolgte das arme Vögelchen.

Es fiel endlich erschöpft im königlichen Garten nieder, über ihm flatterte schon die wütende Krähe mit geöffnetem Schnabel. Hans verwandelte sich in einen Zaunkönig, - und der Hexenmeister sogleich in einen Sperling. Die Jagd aber dauerte fort mit derselben Erbitterung. Zu derselben Zeit ging die Prinzessin im Garten spazieren, und da sie diesen Kampf bemerkte, dachte sie bei sich selbst: Alles führt doch Krieg auf dieser Welt!

Da nun Hans schon ganz müde war und vor dem wütenden Feinde nicht mehr fliehen konnte, verwandelte er sich in einen schönen Ring und sprang auf den Finger der Prinzessin. Kaum war die Prinzessin in ihr Zimmer gekommen, so erblickte sie voll Verwunderung den schönen Ring, und siehe da, in demselben Augenblick verwandelte sich dieser in den schmucken Hans. Am folgenden Tage kam der Hexenmeister, als Prinz verkleidet.

Als man ihn der Prinzessin vorstellte, bat er sie sogleich, ihm den Ring zu zeigen. Die Prinzessin aber hatte den Hans lieb gewonnen und wollte dem Hexenmeister nicht einmal die Hand mit dem Ringe zum Kusse reichen. Nun entstand aus dem Ringe eine Menge von Erbsen. Der Zauberer blies auf seiner kupfernen Trompete nach allen vier Weltgegenden hin, und ein ganzer Schwarm Tauben flog herbei, um die Erbsen aufzupicken.

Sie warf es auf die Erde, und aus der Erbse wurde eine ganze Menge kleiner Mohnkörner. Darauf hatte Hans nur gewartet. Die Prinzessin wählte sich den schmucken Hans zum Gatten. Man hielt ein prächtiges Hochzeitsmahl.

Dort wurde gegessen und gezecht bis in die späte Nacht. Aber - seht her! Da baten ihn die Seelen, er möchte nichts weiter verlangen als nur den Schaum aus dem Kessel. Als er nun zwei Jahre gedient hatte, so sagte er zu dem Teufel: Da nimmt sich denn der Knecht ein volles Säckchen Schaum und geht.

So kommt er auf eine Wiese und ruht etwas aus. Da will er denn auch sehen, was aus dem Schaum geworden ist und schüttet ihn auf das Gras, und es entstehen aus demselben lauter Schäfchen. Da kommt der Herr Jesus gegangen und fragt ihn, ob er ihm die Schäfchen nicht verkaufen könnte. Der Jude verklagt den Knecht bei Gericht, und der Knecht wird verurteilt und soll gehängt werden.

Wie er nun schon am Galgen steht, so bittet er noch um die Gunst, noch einmal auf seiner lieben Flöte blasen zu dürfen. Kaufmann, - das gefiel ihnen nicht; und Pfarrer, - das schien ihnen auch nicht recht. Da hörten sie von einem Manne, der die Vogelsprache verstände, und sie beschlossen, ihn zu dem in die Lehre zu geben. Das geschah, und als er zwei Jahre bei ihm gelernt und den Eltern viel Geld gekostet hatte, kam er zurück mit einer Flöte, durch die er alle Vögel anlocken und sich mit ihnen unterhalten konnte.

Die Eltern freuten sich sehr darüber und waren recht stolz auf ihn. Er hörte den Sohn die Worte sprechen: Nun wollte der Vater durchaus wissen, was die Lerche gesagt hätte, aber der Sohn wollte nicht mit der Sprache heraus, sondern sagte nur immer: Da ging der Vater zur Mutter und sagte: Na Lerche, wenn das wahr würde, was Du da sagst, das wäre doch sehr schlimm und traurig.

Die Mutter schmeichelte dem Sohn auch so lange, bis er es richtig sagte. Als das die Eltern hörten, wurden sie wirklich sehr böse auf den Sohn und verabredeten sich, ihn umzubringen. Da kam zu ihm ein Kaufmann aus England, um von ihm Waren zu kaufen, und fragte nach den Preisen. Der hartherzige Vater antwortete ihm: Der englische Kaufmann war dazu bereit und sagte: Der Sohn freute sich darüber sehr, sie bestiegen das Schiff und fuhren ab. Der Kaufmann behandelte ihn am Anfang sehr schlecht und gab ihm nichts zu essen; da nahm er seine Flöte und blies darauf, da kamen sogleich drei Tauben geflogen, von welchen er sich zwei fing und kochte.

Als sie ein Paar Tage gefahren waren, gedachte der Kaufmann seines Versprechens, aber der junge Mensch gefiel ihm sehr. Er nahm ihn also auf die Seite, erzählte ihm alles und sagte endlich: Da freute sich der junge Mensch und er nannte den Kaufmann fortan seinen Vater.

Nun näherten sie sich einer schönen Stadt, in welcher ein König wohnte. Der Sohn bemerkte dies und befragte deshalb seinen Pflegevater. Die Krähen und Raben sind die unsauberen Geister. Der Kaufmann suchte ihm das auszureden, aber er blieb dabei, und so wie sie die Stadt erreicht hatten, ging er sogleich zum Könige, meldete sich bei ihm und sagte: Der junge Mann ging in die Kirche und blieb da drei Tage ohne Essen und Trinken, hat sich nur immer mit den Geistern herum gestritten, so lange bis er sie besiegte, und die Glocken von selbst anfingen zu läuten, und die Altarlichter sich von selbst anzündeten.

Er aber dankte für alles, auch für die Tochter, weil er noch zu jung zum Heiraten war, und fuhr mit seinem Pflegevater weiter, und sie kamen nach England in des Kaufmanns Haus. Er hatte einen Sohn und eine Tochter, und als die beiden einen Sonntag aus der Kirche kamen, so wurden sie ganz voll Schorf und konnten von keinem Arzt geheilt werden.

Auch der junge Kaufmannssohn hörte davon. Der Vater, der König, hatte zuletzt schon keine Ruhe mehr und ging, um zu erforschen, was in dem Zimmer vorginge, an das Schlüsselloch; als er die Kinder sah und lachen hörte, wurde er vor Freuden ohnmächtig und fiel auf die Erde. Sobald er sich ermuntert hatte, und die wiederhergestellten Kinder ihm zugeführt waren, bot er dem jungen Menschen die Tochter und das Königreich an. Diesmal nahm er beides an, und bald war denn auch die Hochzeit. Da sagte er denn: Mit allen auf einmal Krieg zu führen, dazu ist mein Reich zu klein, aber mit jedem einzelnen will ich es aufnehmen.

Das geschah auch, und er besiegte sie alle. Nun lebte er in Glück und Frieden, aber dennoch war er oft sehr traurig. Da fragte ihn seine junge Frau, was ihm denn fehle; es ginge ihm doch so gut, und er könne ja lustig sein. Er nahm Soldaten mit und reiste hin. Am Tor fragte er die Leute nach dem Kaufmann, seinem Vater. Er aber beruhigte sie wegen ihrer Armut, sagte, das schade nichts, er habe alles mit, und gab ihr gleich einen Dukaten.

Nachher kam auch ihr Mann nach Hause, der die Schweine gehütet hatte, und sie erzählte ihm von ihrem hohen Gaste. Der Sohn war sehr traurig und fragte sie, ob sie keinen Sohn gehabt hätten?

Es war einmal ein Mann, der hatte drei Söhne, von denen zwei für klug galten, der dritte für dumm. Als er im Sterben lag, sagte er zu seinen Söhnen: Da sagte der Jüngste: Um Mitternacht öffnete sich das Grab, der Vater stand auf und gab dem Sohne drei Ruten, welche dieser wohl bewahrte.

Den Brüdern aber erzählte er davon nichts. Als dieser nun am Grabe stand, öffnete sich das Grab abermals, der Vater stand auf und gab ihm ein Knäuel Garn, welches er wohl bewahrte. Viele Prinzen und Edelleute hatten es bereits versucht, an der Mauer hinaufzukommen, aber noch war es keinem gelungen. Nachdem nun der jüngste der drei genannten Brüder schon zwei Nächte für die älteren Brüder am Grabe des Vaters gewacht hatte, kam die Reihe an ihn selbst, und so müde er war, begab er sich nach dem Kirchhof, um des Vaters Auftrag zu erfüllen.

Das Grab öffnete sich abermals, der Vater stand auf, belobte den Sohn wegen seiner Treue und sagte: Den andern Tag, als die Brüder zusammen waren, sprachen sie auch von der Prinzessin, und die beiden Ältesten kamen auf den Gedanken, es mit dem Reiten zu versuchen.

Sie kauften sich schöne Pferde und prächtige Anzüge und sagten ganz verächtlich zu dem Jüngsten: Als aber die Brüder weg waren, nahm er die drei Ruten, ging an den Eichenbaum, klopfte dreimal auf den Stamm und sagte dazu: Der junge Mann zog nun sogleich seine Kleider aus, legte die schöneren an, setzte sich auf den goldenen Schimmel und ritt an das Königshaus.

Es gelang ihm auch hinaufzukommen, er gelangte in das Zimmer der Prinzessin und bat sich das Taschentuch aus. Als die Brüder zurück kamen, spotteten sie seiner wieder und sagten: Du denkst wohl, der Prinz war auch so ein Dummer wie Du?

Den andern Tag ritten die Brüder wieder zu dem Schlosse, und als sie weg waren, ging der jüngste an den Eichenbaum, zog sich wieder die schönen Kleider an, bestieg den goldenen Schimmel und ritt nach dem Schlosse. Der Ritt an den Mauern hinauf gelang ihm, wie am Tage zuvor, und er erhielt von der Prinzessin den Ring.

So hoffte sie ihn sicher zu erkennen. Die Abgesandten kamen auch in das Haus der drei Brüder, wo ihnen die beiden Ältesten sagten, ihr Bruder sei zwar lahm, der werde es ja aber auf keinen Fall sein. Die Abgesandten nahmen ihn jedoch mit und brachten ihn zu der Prinzessin. Da ging er an den Eichenbaum, zog die prächtigen Kleider an, bestieg den goldenen Schimmel und schickte sich an, zu der Prinzessin zurückzureiten.

Da kam noch ein Knecht mit sechs goldenen Schimmeln und zwölf silbernen Stuten mit zwölf silbernen Füllen, die ihm von nun an auch gehörten. Als ihn die Prinzessin jetzt sah, er auch das Taschentuch und den Ring vorzeigte, freute sie sich sehr, und es wurde gleich Hochzeit gemacht, und ich war auch auf der Hochzeit und habe Bierchen getrunken. Der Junge bereitete seinen Eltern manchen Ärger, weil er überall mitgenommen sein wollte. Der Vater war ein Ochsenknecht und den ganzen Tag nicht zu Hause, und so musste er den kleinen Kerl immerfort auf dem Felde bei sich haben.

Er setzte ihn dann dem einen Ochsen ins Ohr, und hier schrie er den ganzen Tag: Eines Tages fuhr ein reicher Mann des Weges, und als er das Geschrei hörte, blieb er verwundert stehen und fragte den Ochsenknecht, wer denn da immer schreie. Da zog dieser seinen Sohn dem Ochsen aus dem Ohr und zeigte ihn dem Manne. Da spitzte der Ochsenknecht die Ohren und war erstaunt, dass man ihm so viel Geld für den kleinen Taugenichts geben wolle.

Daher verkaufte er ihn dem Manne nicht, sondern trug ihn am nächsten Tage zu dem Gutsbesitzer. Dieser freute sich ebenfalls über den Kleinen; er versprach dem Vater dreihundert Taler und erhielt ihn auch. Da er aber sehr geizig war, hätte der Ochsenknecht die Summe nicht bekommen, wenn der kleine Bzdzionek ihm nicht dazu verholfen hätte. Und das geschah in folgender Weise:. Der Gutsbesitzer trug den Kleinen immer bei sich in der Tasche.

Eines Tages, als er ausgefahren war, fand er auf dem Wege einen Sack mit Geld liegen, den hob er auf und legte ihn zu sich auf den Wagen. Der Kleine hatte das gemerkt, und nun kroch er leise aus des Herrn Tasche heraus und machte sich über den Geldsack her.

Er warf ein Goldstück nach dem andern durch einen Spalt im Wagen heraus; dann liess er sich selbst durch den Spalt auf die Erde fallen, sammelte die Goldstücke zusammen und verwahrte sie in einem Mauseloch, bis der Vater des Weges kam. Diesem übergab er den Haufen Gold und machte ihn so zu einem reichen Manne.

Der Vater aber nahm jetzt den kleinen Bzdzionek wieder zu sich und bekam nie mehr Lust, ihn zu verkaufen. Es war einmal ein Soldat, der hatte seinem Könige treu gedient und sich manche Ehrenzeichen erworben; die schmückten seine Brust gerade so wie die Narben seiner Stirn. Sein Beutel war leer, sein Herz aber voll Hoffnung und Glauben. Eines Morgens kam er auf seinem Wege in den Wald, und als er durch das Dickicht ein Rauschen hörte, das eine nahe Quelle verriet, beeilte er sich, um dort zu rasten und sich zu laben.

Da begegnete ihm ein armer Alter und bat: Der Soldat langte in den Tornister und gab dem Alten sein letztes Stück Brot, obgleich er selber hungrig war. Als er dann an die Quelle kam, dachte er: Da begegnete ihm abermals ein Greis und bat: Hunger und Durst quälten den Soldaten nicht wenig, und weit und breit war weder Dorf noch Herberge zu sehen, kein Mensch auf den Feldern, die er durchwanderte.

Dies Elend erbarmte den Soldaten, er schnallte seinen Mantel vom Tornister los, breitete ihn über den Armen und ging weiter. Plötzlich standen dieselben drei Greise vor ihm, denen er im Laufe des Tages begegnet war. Nun sprach der zweite: Als der Greis diese Worte gesprochen hatte, verschwand auch er. Der Soldat bekreuzigte sich, kniete nieder und betete ein andächtiges Vaterunser.

Dann steckte er vergnügt den goldspendenden Beutel ein, zündete sich die Pfeife an, hängte den Sack über den linken Arm und wanderte singend weiter; Hunger, Durst und Müdigkeit waren vergessen. Ärgerlich zog er die Schnur seines Sackes auseinander und rief:. Da öffnete sich der Sack ganz weit, und alle, die sich um den Soldaten her gedrängt hatten, Händler, Weiber und Kinder fuhren Hals über Kopf hinein, wie Wasser durch die Schleusen, worauf die Schnur sich von selbst wieder zuzog.

Der Soldat schüttelte den Sack, warf ihn auf den Rücken und wanderte singend weiter. Die Juden fingen an zu schreien und zu lärmen, sie wimmerten und flehten um Freiheit.

Gelingt es dir, sie zu verscheuchen, so gebe ich dir Gold in Fülle und ernenne dich zum Herzog. Als es Mitternacht schlug, ertönte ein schrecklicher Lärm, die Türen flogen von selbst auf, und auf der Schwelle erschien ein gehörnter Teufel, der mit seinem langen Schweife auf dem Boden Takt schlug. Auf einmal rief er ärgerlich: Her mit der Pfeife, ich will sie selbst ausrauchen. Bei dem Herren der Hölle, das tue ich! Gewaltige Dampfsäulen stiegen aus seinen Nasenlöchern und verbreiteten sich wie dunkles Gewölk im ganzen Saale, aber die Pfeife blieb voll Tabak wie zuvor.

Da erscholl ein wildes Getöse in allen Gängen des Schlosses, die Türen flogen auf, und Tausende von Teufeln stürzten herein, umringten den Soldaten und schrien: Der letzte Teufel steckte sich das Pfeifenrohr bis zur Mitte in den Rachen, aber alles half nichts, der Tabak glimmte immer fort und wurde nicht weniger.

Mittlerweile entstand Lärm in der Hauptstadt, man sah die Rauchwolken aus dem Schlosse strömen, die Feuerglocke wurde geläutet, und die Feuerwehr zog aus, um zu löschen, damit der Brand nicht die Stadt ergreifen möge. Im nächsten Augenblick befand sich der Soldat ganz allein im Saale, sämtliche Teufel waren im Sack und baten jammernd, wieder heraus zu dürfen, der Soldat aber schlug mit dem Sack gegen die Wand und sagte: Wir geben dir unser Wort.

Schnell stopfte der Soldat die Öffnung wieder zu und gebot dem Teufel, der sich unaufhörlich vor ihm verneigte: Sobald es geschehen ist, lasse ich auch die anderen heraus. Nun öffnete der Soldat den Sack, und ein ganzer Schwarm Fledermäuse flatterte winselnd heraus und verschwand durch die offenen Fenster. Der Soldat streckte sich nun aus, um bis an den Morgen zu schlafen, ging dann zum Könige und berichtete ihm alles. Der Soldat ging und ging, rauchte mit Behagen seine Pfeife, und wenn er etwas nötig hatte oder armen Leuten begegnete, so machte er auch zuweilen Gebrauch von dem goldspendenden Beutel, der immer voll Dukaten blieb.

Nach einiger Zeit gelangte er in eine andere Hauptstadt und begann dort wieder ganz soldatisch zu leben. Als der Soldat dort ankam, hatte der Feind die Stadt eben zur Übergabe aufgefordert und mit Feuer und Schwert bedroht. Als der Soldat dies erfuhr, eilte er auf den Wall, nahm seinen Goldbeutel und fing an, Gold auszuschütten. Er schüttete und schüttete ohne Aufhören, und als dies im feindlichen Heerlager bemerkt wurde, kam ein Trupp nach dem anderen herbei gelaufen, die Goldstücke aufzulesen.

Sobald aber allesamt auf einem Haufen versammelt waren, öffnete er seinen Sack, sagte seinen Spruch und rief: Da donnerte und blitzte es, und das ganze feindliche Heer fuhr in den Sack.

Der König selbst führte dem Soldaten seine Tochter zu, eine wunderschöne junge Prinzessin und sprach: Der Soldat lächelte die schöne Prinzessin freundlich an. Deshalb schlüpfte er unter die Volksmenge und machte sich mir nichts, dir nichts auf und davon.

Die Pfeife im Munde, wanderte er fort und fort, gar weit in der Welt herum, und zuletzt ward er alt und grau. Da erkrankte er eines Tags und sah den Tod zu seinem Haupt stehen. Zu sterben gefiel ihm aber gar nicht; er meinte: Als nun der Tod den Arm nach ihm ausstreckte, machte er eiligst seinen Sack auf und rief:.

Der Tod stöhnte und ächzte im Sack; seit vielen Jahrhunderten war er allerwärts hingekommen, wo er nur immer wollte; zu diesem Sack konnte er aber nicht hinaus. Lange bat und flehte er jämmerlich, zuletzt wurde er still.

Er wurde immer älter und älter, doch weder er noch sonst jemand in der Welt starb, seit er den Tod gefangen hielt. Es fing an schlimm in der Welt auszusehen. Selbst an den schlimmsten Verletzungen starb niemand. Ganz ermattet und klapperdürr sprang der Tod heraus und stürzte sich in die Welt hinein.

Nun fingen die Leute wieder an zu sterben, und auf der Welt ging es in der gewöhnlichen Ordnung zu, nach kurzer Zeit war alles wie ehemals. Nur der Soldat war und blieb unglücklich. Da er schon Jahre gelebt hatte, langweilte er sich auf Erden und wünschte zu sterben. Aber der Tod hatte Angst vor ihm, und wenn er den Soldaten nur von weitem sah, entfloh er meilenweit. Dort klopfte er an.

Da zündete er seine Pfeife frisch an, steckte den Beutel tiefer in seine Tasche, warf den Sack über den Arm und wanderte in die entgegengesetzte Richtung gen Osten. Er ging lange, lange, viele Tage und Nächte durch, bis er endlich an das Himmelstor kam und dort schüchtern anklopfte. Der Tod flieht mich, die Teufel fürchten sich vor mir, wo soll ich denn bleiben?

Sankt Petrus schwieg, und der Soldat fing wieder an zu klopfen. Plötzlich ging die Himmelstüre auf, strahlendes Licht strömte heraus, und Sankt Petrus steckte den Kopf durch die Spalte und rief grimmig: Noch hatte er diese Worte aber nicht ausgesprochen, als es plötzlich donnerte und blitzte und alles ringsum erzitterte. Der Soldat erschrak und stand wie versteinert.

Vor ihm war Gott selbst im Sonnengewande seiner Majestät erschienen. Da sprach Gott zu ihm: Unter dem, was du verlangt hast, war kein Wunsch auf den Himmel gerichtet.

Und jetzt willst du mit Gewalt in die Säle des ewigen Lichtes eindringen? Marsch, in den Sack hinein! Es war einmal ein Herr, der war sehr geizig; es war ihm lieber, Jemanden zu betrügen, als ihm etwas zu geben. Um diese Zeit aber fand sich bei ihm ein solcher Knecht ein, der sehr die Unreinlichkeit hegte, sich weder putzte, noch wusch, noch kämmte, noch seine Nase wischte.

In solchem Aufzuge und dazu noch in einem zerrissenen Rock fand er sich bei jenem Herrn ein und erbot sich, in seinen Dienst zu treten. Dabei fragte ihn der Herr: Wie viel Lohn verlangst du auf ein Jahr? Darauf antwortete ihm der Knecht: Dieser Knecht erfüllte sein Versprechen; als er zum Dienst, zu seinem Herrn gekommen war, diente er ihm aufrichtig, wie wohl es ihm kühl und hungrig wurde; obwohl er aussah, wie ein Wilder oder ein Affe, so arbeitete er doch früh und spät.

Und als die sieben Jahre zu Ende gingen, kam er des Abends in die Stube seines Herrn, setzte sich hinter den Tisch und rief zu ihm: Jetzt wurde der, der bis dahin Diener war und in seinem zerrissenen Rocke wie ein Unmensch aussah, Herr, und der frühere Herr im prächtigen Kleide und schönem Aussehen, Diener.

Nachdem sie Nachts sich auf die Pferde gesetzt hatten, rief der jetzige Herr zu seinem Diener scharf: Und nachdem sie in fremden Gegenden über Berg und Tal, Feld und Wald geritten waren, trafen sie in der Finsternis einen Galgen an, an dem ein Toter hing, der schon sehr stank. Hier hielt der Herr sein Pferd an und rief seinem Diener schroff zu: Als er darauf mit ihm weiter ritt, kamen sie weit in eine Haide. Endlich erblickten sie in ihr ein Licht in der Nacht, zu dem sie hin eilten.

Hier machte der Herr Halt, indem er seinem Diener sagte: Gehe hier in die Stube, und erkundige dich bei den Leuten, ob sie mich nicht auf die Nacht behalten wollten, damit ich mein Abendbrot bereiten kann.

Als sie diesen Kutscher sahen, sagten sie zu sich: Aber als nun der Herr in die Stube trat, wurden sie alle starr und steif vor Staunen, da noch keiner von ihnen in seinem Leben eine solche Gestalt gesehen hatte, und sie sahen ihn nicht als einen Menschen an. Er ging erst hin und her von dem Tische zur Schwelle und sprach eine ganze Weile kein Wort.

Darauf ertönte sehr barsch sein erstes Wort zum Kutscher: Bring sogleich den Sack hierher in die Stube und brate mir im Kamin zum Abendbrot, was in dem selben ist. Nun nahm er all seine Kraft zusammen und warf ihn in den Kamin ins Feuer und briet ihn. Als es ihm aber übel wurde, fing er an gewaltig zu schreien: Herr, es stinkt, mir wird schlimm, ich falle um!

Aber der Herr erwiderte ihm darauf: Wirf ihn auf die Erde und schiebe einen von denen hinter dem Tisch hinein. Da meinten die am Tisch, der wäre der Leibhaftige, und entflohen alle durch das Fenster in die Haide.

In einem königlichen Schlosse lebten drei Schwestern. Alle drei waren hübsch und jung, die jüngste war aber von allen die gutherzigste. Hier ging die jüngste Prinzessin gern spazieren. Einmal ging sie die Lindenallee auf und ab, da hüpfte aus einem Rosengesträuch eine schwarze Krähe hervor. Kaum sah das die Krähe, als sie in diese Worte ausbrach:.

Wenn Du es wolltest, o Prinzessin, Du könntest mich wohl retten. Ein Zimmer ist noch wohnlich, drin steht ein goldenes Bett. Einsam wirst Du hier leben. Am ersten Abend konnte sie nicht einschlafen. Die Tür öffnete sich sperrweit, und ein Heer böser Geister stürmte herein. Dann kamen sie mit Lärm und Geschrei zum Bette, rissen das zitternde Mädchen heraus und schleppten es zum Kessel. Sie starb beinah vor Furcht, doch gab sie keinen Laut von sich.

Da krähte plötzlich der Hahn, und alles verschwand. Und da erschien die Krähe und hüpfte vor Freude im Zimmer umher. Sie dankte der Prinzessin für ihren Mut, denn schon waren die Qualen des armen Tierchens bedeutend vermindert. Die eine der älteren Schwestern hatte das alles erfahren, und aus Neugier kam sie die jüngste besuchen. Hier drang sie solange mit Bitten in sie, bis das gute Kind ihr endlich erlaubte, eine Nacht mit ihr im goldenen Bette zuzubringen.

Als aber um Mitternacht die bösen Geister erschienen, schrie die Ältere laut vor Angst, und sogleich ertönte ein schmerzliches Gezwitscher. Von nun ab nahm die Jüngste keine ihrer Schwestern mehr zu Gaste. Sie lebte einsam und litt die schrecklichste Angst vor den Geistern der Nacht. Aber plötzlich kam die Krähe, dankte ihr für ihre Ausdauer und sagte, ihre Leiden seien schon bedeutend vermindert.

So waren zwei Jahre vergangen, da sprach die Krähe zur Prinzessin: Die junge Prinzessin diente nun ein ganzes Jahr lang, und obgleich sie jung und hübsch war, entging sie doch den Nachstellungen der Bösewichte. Eines Abends spann sie Flachs und war schon ganz müde. Wie glücklich wollen wir da miteinander leben! Und sie zog mit nach dem Schlosse, wo sie solchen Schrecken erlebt hatte.

Hundert Jahre lebt' sie drinnen, hundert freudenvolle Jahre. Einmal war die Pest im Lande. Da standen alle Dörfer öde, und alle Hähne waren heiser, kein einziger konnte krähen.

Die Hunde konnten nicht mehr bellen wie früher; aber sie rochen und sahen das Gespenst von weitem. Sie knurrten und suchten es zu packen, und die Pestjungfrau neckte und reizte sie mit wahrer Schadenfreude. Ein Bursche schlief auf einem hohen Heuschober, und neben ihm stand eine Leiter.

Die Nacht war still und mondhell. Plötzlich entsteht in der Ferne ein mächtiges Brausen, wütiges Geknurre und Geheul der Hunde schallt herüber. Ein langer hoher Zaun ist auf dem Wege: So reizt sie die wütende Meute und ruft beständig: Der Knecht erkannte sogleich die furchtbare Jungfrau. Das Weibsbild fiel hinunter, die Hunde packten sie: Er hatte nicht viel Geld im Sack, aber gern gab er seine paar Groschen zu einem christlichen Begräbnis her, damit die Leiche nicht weiter umher geworfen würde.

Dann betete er auf dem frischen Grabe und ging rüstig in die Welt hinein. Er kam in einen Eichenwald und schlief ermüdet unter einem Baume ein. Hilflos trieb er in den Wellen und glaubte sich schon verloren, doch da kam ihm zufällig ein Brett zu geschwommen. Er klammerte sich daran und gelangte glücklich ans Ufer. Aber das war eigentlich kein Brett, sondern der Geist des beerdigten Leichnams, und er sprach zu ihm: Und als Dank sollst Du von mir lernen, wie man sich in eine Krähe verwandelt.

Nachdem der Student alle diese Künste gelernt hatte, konnte er sich nach Belieben in eine Krähe, in einen Hasen oder in ein Reh verwandeln. Er kam zu einem mächtigen Könige und wurde dessen Hofjäger. Der König hatte eine reizende Tochter, die wohnte auf einer einsamen Insel, die von allen Seiten vom Meere umflossen war.

Gerade zu dieser Zeit waren die Feinde des Königs an der Grenze des Landes, er brauchte daher notwendig das siegreiche Schwert, aber wer sollte es holen? Er machte also bekannt: Der Hofjäger erklärte sich bereit, das Schwert zu holen, und der König gab ihm einen Brief an die Tochter mit. Zuerst verwandelte er sich in einen Hasen, dann in ein Reh, und so lief er mit voller Kraft bis ans Ufer des Meeres.

Sie fragte ihn, wie er denn über das Wasser gekommen sei. Da erzählte der Jäger, er kenne geheime Zaubersprüche und könne sich in eine Krähe, in einen Hasen und in ein Reh verwandeln. Die schöne Prinzessin bat ihn, doch sogleich vor ihren Augen eine solche Verwandlung vorzunehmen.

Er machte sich zu einem Reh, hüpfte herum und leckte die Hände der Jungfrau, und sie schnitt ihm heimlich ein Stückchen Fell heraus. Als er sich dann zum Hasen machte und mit aufgestellten Ohren umher sprang, schnitt sie ihm wieder ein Stückchen Fell aus dem Rücken.

Wie er gekommen war, so eilte er nun zurück zum König. Als er in Hasengestalt durch den Wald lief, lauerte dort der verräterische Jäger, der die Verwandlung beobachtet hatte. Er spannte seinen Bogen, - und der Pfeil ging dem Hasen ins Herz. Der hocherfreute König sagte ihm die Hand der Prinzessin zu, setzte sich auf sein Pferd und ritt mit dem guten Schwert kühn in den Krieg.

Als er die Feinde von weitem erblickte, schwenkte er sein Schwert nach allen vier Weltgegenden. Sogleich fielen ganze Reihen der Feinde zu Boden, und die andern liefen davon wie die furchtsamen Hasen.

Froh kehrte der König heim und brachte seine Tochter mit, um sie dem Jäger anzutrauen. Sie weinte nur heimlich, denn ihr Herz schlug dem andern entgegen.

Und jener arme Jäger lag in seinem Hasenfelle ein ganzes Jahr lang tot unter der Erde. Da fühlte er sich mitten in der Nacht aus seinem tiefen Schlaf erweckt. Vor ihm stand der wohlbekannte Geist des Leichnams, den er hatte beerdigen lassen. Er erzählte ihm von dem Verrat des Jägers und sagte dann mit froher Stimme: Die schöne Prinzessin erkannte ihn sofort: Da erzählte der arme Jüngling, wie er verraten und ermordet worden war, und um vor allen ein Zeugnis für die Wahrheit des Gesagten abzulegen, verwandelte er sich in ein schlankes Reh und fing an, die Prinzessin zu liebkosen.

Sie aber legte den Streifen Fell, den sie ihm herausgeschnitten hatte, auf den Rücken, und der Streifen wuchs sogleich daran fest. Alle waren darüber erstaunt, - noch mehr aber, als sich der Jüngling gar zur Krähe machte. Die Prinzessin zog die Federn hervor, die sie ihm in ihrem Kupferschlosse herausgerissen hatte, und sogleich wuchsen die Federn zusammen. Da befahl der König, den schändlichen Jäger hinzurichten. Der getreue Jüngling erhielt die Hand der Prinzessin, und diese weinte nicht mehr, denn der Wunsch ihres Herzens war nun erfüllt.

Der junge Prinz, mit dem die Prinzessin verlobt war, ging vergebens um den Berg herum und guckte in die Fenster des Schlosses, wo seine Braut in Sehnsucht schmachtete.

In Gestalt einer Taube flog sie auf das Fenster der Gefangenen und sprach zu ihr: Fliehe mit diesen Dingen aus dem Schlosse. Wenn Dich die Hexe verfolgt, so wirf zuerst den Kamm hin, sieh Dich um und fliehe weiter. Läuft sie Dir dann noch nach, so wirf die Bürste und dann den Apfel zur Erde. Die Prinzessin dankte dem guten Täubchen aufs herzlichste und wartete mit der Ausführung ihres Planes bis zum nächsten Donnerstag.

An diesem Tage, da es eben Neumond war, setzte sich die Hexe auf eine Schaufel und ritt mit lautem Geschrei auf den Kahlenberg.

Diese Gelegenheit benutze die Prinzessin, und früh mit Tagesanbruch lief sie fort. Sie lief, so schnell sie konnte, doch als sie sich umblickte, sah sie zu ihrem Schrecken die Hexe, die auf einem Hahne schon ganz dicht hinter ihr her geritten kam. Die aufgehende Sonne beleuchtet das blaue Wasser: Sie zittert und schäumt vor Wut, denn auf dem andern Ufer entfernt sich die Prinzessin immer weiter. Dann guckt sie sich um, und o Wunder: Aber auch die Prinzessin war nun schon müde und konnte nicht mehr so schnell vorwärts wie am Anfang.

Deshalb konnte auch die Hexe, nachdem sie aus dem Walde heraus war, schnell nachkommen. Die arme Prinzessin war kaum imstande, sich weiterzuschleppen, und warf den Apfel hinter sich.

Der Apfel wurde zum hohen, steilen Berge. Die Zauberin schäumte schon wieder vor Wut, aber alles half nichts: Die Hexe bestieg wieder ihren Hahn und flog pfeilschnell vom Berge hinunter. Beinah konnte sie die Prinzessin am Rocke fassen: Der Wind bewegt die Wellen.

Die Hexe sieht von weitem aus wie Schnee, so ist sie bespritzt von dem glänzenden Schaume der Wellen; aber hindurch schwimmen kann sie nicht auf ihrem Hahne.

Dort wartete auch schon der Prinz auf sie, der traute Verlobte. Der König gab nun ein herrliches Gastmahl, und man feierte sogleich die Hochzeit. Man wollte sie begraben, aber die Erde warf die schmutzige Leiche immer wieder herauf. In einer Nacht trug endlich der Sturmwind den ekelhaften Körper hinauf zu dem Schlosse, wo die Hexe die Prinzessin gefangen gehalten hatte. Ein armer Knecht hackte im Walde Holz.

Er half ihm heraus, und der Mann sagte zu dem Burschen: Der Zauberer gab ihm einen Widder und sprach: Hier fing er an ihn stark zu schütteln, und sieh! Als der Bursche wieder Geld brauchte, schüttelte er vergebens das arme Tier, es blökte nur, aber kein Pfennig kam heraus. Traurig ging er an den Sumpf und traf dort wieder den alten Zauberer. Vergebens wartete der Knecht auf ein goldenes Ei. Betrübt ging er wieder aus, und der gute Zauberer gab ihm ein Tischtuch. Doch die böse Hexe lauerte schon auf ihn und vertauschte sein Tischtuch mit einem gewöhnlichen.

Da erkannte der Mann den Betrug des Weibes, ging hin und verlangte vom Zaubrer etwas, womit er das Weib tüchtig durchprügeln könnte. Der Hexenmeister gab ihm einen Korb, wenn man dem zurief: Der Bursche nahm erfreut den Korb auf die Schulter, dankte dem Zaubrer und sagte, er werde ihm nun nicht mehr weiter zur Last fallen. Dann ging er geradewegs zu der Hexe, und als sie ihm wieder mit Met zusetzte, rief er voll Zorn: Dabei zeigte er mit den Fingern auf das Weib, und die Knüppel fingen an, unbarmherzig auf die Hexe loszuschlagen.

Da versprach sie, ihm alle seine Sachen zurückzugeben, und gab ihm auch wirklich zuerst den Widder, dann die Henne und zuletzt das Tischtuch heraus. Aber der Bursche befahl den Knüppeln, sie sollten das Weib nur totschlagen, denn es tat den Menschen viel Böses. Als nun die Hexe ihr Leben ausgehaucht hatte, rief er: Der Bursche aber zog mit seinen Wundersachen in die weite Welt, an den Hof eines Königs, und als dieser mit seinen Feinden Krieg führte, schlug er das feindliche Heer, heiratete die Prinzessin und wurde später selber König.

Ein reicher Fürst hatte drei Söhne. Zwei waren klug und der dritte dumm. Hier habt Ihr jeder einen Bogen. Der Älteste spannte seinen Bogen, und zischend flog der Pfeil von dannen. Erst hinterm Walde fiel er nieder, auf dem Balkon des Marmorhauses. Die Jungfrau war des Ritters Tochter, dem viele Schlösser zugehörten. Der Ritter wählte ihn zum Eidam zum Schwiegersohn.

Der Jüngere spannte seinen Bogen, und zischend flog der Pfeil von dannen. Es ist eben wesentlich leichter, mit nicht oder nur unzureichend informierten Personen seine Pläne durchzuführen. Sie machen einfach weniger Schwierigkeiten. Die alte reicht völlig aus.

Welch eine Schande für das Evangelium! Eine derartige Bewegung als von Gott geschenkt anzuerkennen, ist uns unmöglich! Pfingst- und charismatische Zeitschriften sprechen dagegen von einem Sieg, einem neuen Aufbruch.

Ein Mandat von einer Mehrzahl der Gemeindeglieder haben sie bestimmt auf keinen Fall. Dennoch zeichnet sich die gegenseitige Öffnung zueinander immer offenkundiger ab. Es wird von spektakulären Wundern berichtet: Ein verkürztes Bein wächst spontan, nach Gebet und Handauflegung, bis zum Ausgleich des gesunden nach.

Legionen von Dämonen fahren unter lautem Geschrei aus einer gläubigen Frau. Nach erneutem Exorzismus am nächsten Morgen sind es noch einmal so viele. Ein junges Mädchen, vielleicht 15 Jahre alt, wankt wie ein an der Leine aufgehängtes Taschentuch bei Wind. Eine Frau von etwa 60 Jahren trippelt in kleinen Kreisbögen rückwärts um diese Gruppe und lacht schallend, hält kurz an und läuft dann den Halbkreis ab in einer neuen Richtung … alles nicht gewollt, sondern unter der Wirkung des Heiligen Geistes.

Zuletzt, nach drei und mehr Stunden [Dienst] , kommt er selber nicht mehr von den Knien hoch. Zwei Männer stützen ihn — so schwer ruht der Heilige Geist auf ihm — er steht gebückt, von den Männern gestützt und lacht: So also kann die Zusammenarbeit zwischen Allianz und Charismatik auch aussehen. Zwar sicher noch nicht repräsentativ, aber der Trend, das langsame Aufweichen und Aufgeben einst fester und klarer Positionen, wird doch augenfällig sichtbar. Nach kurzer Zeit bin ich einfach weggesegelt.

In dieser Zeit habe ich mich wie auf dem Operationstisch gefühlt. Heute mittag hat sich das fortgesetzt, da bin ich nochmals auf den OP-Tisch gekommen, und es war noch intensiver. Das Pusten hört längere Zeit nicht auf. Er liegt weiter auf dem Boden, schüttelt zeitweise stark die Arme, wird dann ruhig. Wahrscheinlich hat der Leser nun trotz allem einige Schwierigkeiten, diese Geschehnisse als von Gottes Heiligem Geist gegeben und gewirkt nachzuvollziehen.

Im übrigen gibt es sehr viele Bücher und Zeitschriften, die solche Geschehnisse breit ausmalen und empfehlen. Die dort anwesenden ca. Der Lärm wurde verstärkt durch die Musik der Band, bei der auf volle Lautstärke aufgedrehten Lautsprecheranlage.

Es sind mir persönlich verschiedene Geschwister gut bekannt, die in charismatische Gruppierungen geraten waren. Sie erlitten dort zum Teil sehr schwere psychische Schäden, verbunden mit Wahnvorstellungen und Zwangshandlungen.

Was diese Geschwister erlebt und durchgemacht haben, hat mich tief erschüttert und bewegt. In einigen Fällen waren diese bedauernswerten Geschwister über lange Jahre hinweg sogar immer wieder in psychiatrischer Behandlung. Es gibt anscheinend nicht wenige solcher Fälle. Leider werden diese üblen Vorkommnisse fast immer alle unter den Teppich gekehrt und verschwiegen.

Die Dokumentation von Prof. Ich bitte dafür um Verständnis. Er vertritt also seine damalige Ansicht nicht mehr. Er hatte damals noch keine Professur, sondern er war noch relativ unbekannt.

War der akademische Erfolg der Lohn für seinen Sinneswandel? Diesen Eindruck kann man wirklich gewinnen, sieht man all die immer enger werdenden Verbindungen in diesem Umfeld.

All dies ist heute möglich. Oder geht es nach der Melodie: Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben. Es existiert ein schon recht gut ausgebautes Netzwerk. Was berichtet nun das FM-Lexikon darüber? Man tut so, als ob man damit nichts zu schaffen hat.

Parzany zum Thema ProChrist [7] immer wieder macht, feststellen. Parzany stellt sich ganz eindeutig zur Ökumene. Unseren Chef haben sie gekreuzigt — und ich werde geehrt. Da fragt man sich: Was habe ich falsch gemacht? Ich frage mich, welche Theologie und welches Bibelverständnis liegen hier bei Parzany zugrunde? April in Marburg: Aus dem Programm- und Einladungsheft konnte man folgendes entnehmen: Leider war dazu keine Bibelstelle angegeben, welche diese Aussage stützt!

Pro g ramme unter anderem: Zum Thema Leben gestalten — Kultur schaffen: Wer alles wird wohl diesem Sog erliegen?? Früher galt das geflügelte Wort: Dahinter steckt die Annahme, die Menschheit könne aus eigener Kraft eine neue, höhere Entwicklungsstufe erreichen.

Einer der diese Entwicklung gezielt seit fördert, ist der amerikanische Bankier John M. Er gilt als einer der aktivsten Vorbereiter der Welteinheitsreligion. Neun Juroren, die die Weltreligionen repräsentiern, bestimmen den jährlichen Preisträger. Es geht um die Schaffung eines Welteinheitsglaubens. Wie man unschwer erkennen kann, ist dies eine Zielsetzung, die Grundelemente der Gnosis, der Freimaurerei, des New-Age vereint. Der bekannte ehemalige kath.

Als er sich von diesem Marienfanatismus distanzierte , sagte Camenzind: Wann werden die Christen endlich aufwachen?? Paulus weist darauf hin:. Denn es sind viele falsche Propheten hinausgegangen in die Welt.

Der bekannte evangelikale Prof. In der Diskussion um die Einheit der Christenheit habe sich Beyerhaus katholischen Positionen genähert. Es wird Beyerhaus ein Hang zum römischen Katholizismus vorgeworfen. Dieser Segen ging von Christus auf Petrus, den ersten Papst, und von dort aus weiter über alle Päpste und Priester bis auf den heutigen Tag. Was hier zu lesen ist, atmet voll und ganz den katholischen Geist.

Beyerhaus gründete die St. Peter und Paul Bruderschaft. Ihre Regeln wurden in der Schweizer Zeitschrift Signal veröffentlicht. Papst Johannes Paul II. In Sachen Friedensgebet mit anderen Religionen gehörte Prof. Detailliert berichtet auch die Zeitschrift der Bekenntnis-Bewegung über die Umstände, die zur Abwahl von Beyerhaus führten. In idea war Beyerhaus in Farbe im bischöflichen Ornat und Bischofsstab abgebildet. Wie viele werden dies wohl heute, , sein??

Nach wie vor erhebt die Katholische Kirche ihren Absolutheitsanspruch. So ist unter Punkt folgendes festgehalten: Unter Punkt ist zu lesen: Das erklären, behaupten, bestimmen und verkündigen Wi r. Diese Untat wurde bis heute von der römischen Kirche nicht als falsch zurückgenommen oder gar bedauert.

Dies gilt auch für alle der zahllosen anderen Opfer der Inquisition durch die ganze Geschichte hindurch. Ab wird die päpstliche Unfehlbarkeit definiert: Von der von Gott geforderten Reinheit ist hier nichts zu finden.

Wenn nur die rituelle Handlung nach katholischer Vorschrift abläuft, mit den richtigen und vorgeschriebenen Gebetsformeln, Bewegungen und sonstigem Zubehör. Fehlt hier etwas, hat das Sakrament keine Gültigkeit. In den Lehrsätzen über die Rechtfertigung, , ist von vielen Verdammungsurteilen die Rede.

Anscheinend stört dies jedoch heute fast keine Seele mehr in der evangelischen Kirchenführung. In ist festgeschrieben: Man könnte noch weiter zitieren, von Taufe bis Fegefeuer und was es sonst noch alles an unbiblischen Lehren gibt.

In allen diesen vielen Lehrsätzen und Dogmen wird jedoch immer wieder deutlich, welch ein Gespinst von Halbwahrheiten, Lügen und groben Irrlehren in dieser Kirche zu finden sind. Dazu sagt uns Gottes Wort: Dabei ist hier Dialog mehr als nur das Gespräch allein.

Der Dialog selbst, das ist die Wahrheit, das Heil. Dies ist es, was den Religionsfrieden hervorbringt. Wir sehen hier recht deutlich, wie weit der Ausverkauf biblischer und reformatorischer Positionen inzwischen gediehen ist. Die Früchte einer schon lange andauernden Umerziehung werden hier erkennbar. Geht es vielleicht doch nur darum, weiterhin an der Macht teil zu haben? Dies ist ja mittlerweile recht gut gelungen. Sollte dies also das Rezept zum Überleben der Gemeinde sein?

Aber es geht anscheinend mehr um den Erhalt der Kirchen und Vereinigungen, sowie ihrer Macht in dieser Welt und Gesellschaft. Alles in allem, der Weg scheint nach Rom zu gehen und die evangelischen und evangelikalen Führer ziehen mit aller Macht die unwissenden Gläubigen zu diesem Ziel.

Dazu kann man nur mit Paulus und Johannes sagen:. Die Augen hatte der Heilige Geist geöffnet. Luther, Calvin, Knox — sie alle sahen diese furchtbare Ungeheuerlichkeit im Licht der Bibel und verstanden ihre Warnungen. Selbst auf die Gefahr hin, ihr Leben zu verlieren, erhoben sie Einspruch und leisteten Widerstand dagegen. Sie stellten sich gegen Rom …. Es gibt nur ein Mittel, die römisch-kath.

Ein Christentum, das lediglich predigt: Leute, die evangelistische Feldzüge durchführen und, sagen: Dann geht zurürck in eure Kirche! Wir müssen die Menschen warnen. Martin Luther, meinem hochverehrten Vater, Gruss zuvor. Als ich sah, dass unsere französischen Glaubensgenossen, soviel ihrer aus der Finsternis des Papsttums zum rechten Glauben zurückgekehrt waren, doch nichts an ihrem Bekenntnis änderten und fortfuhren, ach mit den papistischen Greueln zu beflecken, als ob sie die wahre Lehre nie geschmeckt hätten, konnte ich mich nicht enthalten, einen solchen untätigen Sinn scharf zu tadeln, wie er es nach meinem Urteil verdient.

Denn welch ein Glaube wäre das, der im Herzen begraben liegt und nicht hervorbricht als Glaubensbekenntnis, was ist das für eine Religion, die unter geheucheltem Götzendienst versenkt liegt? Was bewegt uns nun nach all diesen Ausführungen? Lassen wir uns doch auf keinen Fall entmutigen, wenn wir alle diese aufgeführten Tatsachen über unsere heutige Zeit anschauen.

Es gilt, wie schon angeführt: Wer hat noch den Mut zur kleinen Herde? Jesus sagt Seinen Nachfolgern:. Wo sind heute die Christen die sich mit biblischen Argumenten und auch konsequenten Schritten im Gehorsam zu Seinem Wort stellen?? Ihr aber seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott spricht: Ich denke, diese Verse sagen genügend für uns aus.

Gehören wir zu den erwähnten Feigen und Verzagten, oder? Gott ist kein Humanist! Ist ein Gott welcher einmal jeden Menschen mit seinem Gericht konfrontiert, bei uns überhaupt noch existent? Er hat das zu tun, was sich der Mensch ausdenkt und er sich vorstellt, wie Gott zu sein und zu handeln hat. Wenn Gott noch zu uns redet, dann gilt:. Schaut man ins Alte Testament und liest über die vielen unseligen Kompromisse des Volkes Israel mit den umliegenden Völkern und deren Götzen, sieht sich die schrecklichen Folgen in der Geschichte dieses Volkes an, so können wir den tiefen Ernst des göttlichen Wortes erkennen.

Es ist tatsächlich so: Darum will Ich einen jeden von euch nach seinen Wegen richten, Haus Israel! Wer Mein Wort hört und glaubt dem, der Mich gesandt hat, hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tode in das Leben übergegangen.

Wer Mich aber liebt, der wird von Meinem Vater geliebt werden, und Ich werde ihn lieben und Mich ihm offenbaren. Fast täglich sammeln sich neue Fakten aus den verschiedensten Veröffentlichungen, seien es nun Bücher oder Zeitschriften, die hier verarbeitet und dokumentiert werden können. Diese Arbeit kann deshalb nicht als vollständig angesehen werden, da auch die Fülle der Informationen nicht mehr überschaubar sind, auch nicht alle Quellen gleich gut zugänglich sind.

Manche Autoren werden von verschiedenen Leuten als zu radikal und lieblos beurteilt. Es ging mir jedoch dabei in erster Linie um die dokumentierten und nachprüfbaren Fakten. Die verschiedenen Richtungen sind im Anhang dokumentiert.

Ich denke, anders werden wir diese immer dunkler werdende Zeit nicht bestehen können. Haben wir aber auch den Mut, wenn es gilt, zu den im Eingang erwähnten zu gehören. Phantasie und Kreativität waren angesagt. Verkündiger und Künstler zeigten, wie die christliche Botschaft unterhaltsam an den Mann bzw. Aslan der Löwe soll Christus symbolisieren, der anstelle des Knaben Edmund getötet, ermordet wird. Der tote Aslan wird auf einem steinernen Tisch aufgebahrt. Gemeinsam mit den anderen Kindern können sie nun die unterdrückten und versteinerten Tiere Narnias erlösen und die böse Hexe vertreiben.

Von Märchen also keine Spur. Es treten dabei kaum Probleme auf. Lehrauseinandersetzungen , die über diese heilsrelevanten Fragen hinausgehen, haben ihren Platz nicht in der Evangelisation.

Gleichwohl kann ein Hauskreis katholischer Christen ein ausgezeichneter Raum für das geistliche Wachstum sein. Anscheinend ist die DEAeinem unbiblischen Machbarkeitswahn verfallen! Er fühlt sich bei den Charismatikern zu hause. Pinke zeigte sich tief beeindruckt von Cantalamessa. Wo das wohl in der Bibel steht??

Fazit nach dem viertägigen Treffen: Die charismatische Bewegung ist in weiten Teilen evangelikal-pietistischer geworden. Zeichen und Wunder Gottes in Mexico. Zeichen und Wunder begleiten seine Teams bei ihrer Arbeit in den abgelegensten Dörfern. Lahme gehen, Blinde sehen, Leprakranke werden gesund und Dämonen fliehen aus Dörfern, die sie für Generationen in ihrem Griff hatten. Anzeige, Schule für Versöhnung und Prophetie. Die Frauen erhielten dort den Segen des Heiligen Vaters.

Ich möchte heute wiederholen, was ich [der Papst] vor einigen Jahren zur muslimischen Jugend in Casablanca gesagt habe: In diesem Sinn, d. Ein besonderes Zeichen der Hoffnung ist der interreligiöse Dialog, der zu einer tieferen Kenntnis und Wertschätzung des anderen führt. Heute sind Christen und Muslime aufgerufen, die Menschenwürde, die sittlichen Werte und die Freiheit stets im Geist der Liebe zu verteidigen und zu fördern.

Thema war das Schaffen einer Kultur des Dialogs und gemeinsames Handeln zur Festigung religiöser Werte in einer sich wandelnden Weltordnung. Über den Krieg im Kosovo: Im offiziellen Blatt des Vatikans in Deutschland schreibt Joh. Man kann hier nur von einer absoluten Heuchelei sprechen, die hier abgezogen wird. Im Zusammenhang mit dem besagten päpstlichen Brief rief die Sprecherin der Grünen, Gundula Röstel, die für die Umsetzung dieser Forderungen Verantwortlichen dazu auf, das Papier zu ignorieren.

Vor der Synode begründete er diesen Schritt und sprach dabei auch von den Erwartungen, die die Landeskirche mit der Einladung verbindet. Der Kirchentag ist aus unserer jüngsten Kirchengeschichte nicht mehr wegzudenken. Zum Kirchentag in Stuttgart wurde eigens eine besondere Übersetzung der auf diesem Treffen verwendeten Bibeltexte herausgegeben.

Diese Texte sollen einmal eine frauengerechte Sprache haben, zum andern sollen Jüdinnen und Juden diese Texte auch gerecht werden, d. Während in der Luther 84 in Jes. Die Gott gehorsamen Hebammen in 2. Es wird an dieser Stelle deutlich, welche Gruppierungen in der Evangelischen Kirche und auf dem Kirchentag das Sagen haben!! Heute beruft sich die ganze christliche Welt auf das Gebet Jesu um Einheit. Hier geht es jedoch um die Einheit, die Jesus mit dem Vater hat.

So soll nun die Einheit der Gläubigen sein. Schaut man sich das Programm durch und sieht welche Referenten hier auftreten, welche Themen abgehandelt werden, so können einem doch tatsächlich die Tränen kommen. Schrille und laute, aber auch sanfte Töne.

Kabarett, Satire, hier auf dem Markt der Möglichkeiten kann jeder etwas für sich entdecken. Macht Abendmahl satt und lustig? Reformation des Abendmahls Mit der Theologin Prof. Verlangt das Neue Testamt christliche Judenmission? Friedmann ist bekannt durch seine heftigen Angriffe gegen den Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus.

Judenmission — ein christlicher Irrweg! Unterschiedliche Wege lebendiger Bibelauslegung: Friedvolle, gerechte tolerante und menschliche Zukunft.

Mit dem evangelischen Bischof Prof. Wolfgang Huber, Berlin, Dr. Teilnehmer sind gebeten vor dem Betreten der Moschee ihre Schuhe auszuziehen und an sich zunehmen. Body Building — der Körper als Tempel Gottes. Über Leiblichkeit in der feministischen Theologie. Iso-Matte, Handtuch, Massageöl mitbringen. Anmeldung am Infotisch im HuK Zentrum.

Auch homosexuelle Pfarrer und Pfarrerinnen kann sich Renz in der Evangelischen Landeskirche vorstellen. Heimliche Königstochter — Maria, heimliche Mutter Gottes. Segen in Un Ordnung? Du Gott, Freundin der Menschen. Gottesbilder, Werkstatt feministischer Religionsunterricht. Mit bpm [75] in den Himmel. Im Rhythmus den Glauben erleben — um ekstatische Musik in der Kirche streiten — abheben, abfliegen — und wo landen?

Diskussion über Techno [77], Rave, Rituale und Ecstasy. Im Gegensatz zur konventionellen Musik wird die Technomusik nicht nur akustisch wahrgenommen, sondern sie umspielt und durchdringt den ganzen Körper. Sie fährt in alle Glieder und nimmt den Körper völlig in Besitz. Bestätigte man vorbehaltlos die apodiktische [79] Losung: Abfliegen auf dem Killesberg. Die Party zum Liturgischen Tag. Das Housemenu zwischen Dance und Trance. Ebenso ist Jesus Christus kaum zu finden. Damit sind aber niemals die biblischen Begriffe gemeint, dies sind eigentlich nur Worthülsen mit einer ganz anderen Wertung und Bedeutung.

Ein Erschrecken vor Gottes Heiligkeit findet man nicht. Gott, wenn er überhaupt noch existieren sollte, wird zum Partner auf gleicher Ebene mit den Menschen reduziert. Die Frage wäre noch, welcher Gott hier eigentlich gemeint ist. Wahrscheinlich ist dies die schon oben angeführte nebulöse Gottheit. Denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Kindeskinder. Die leeren Gesichter der Frauen werden mit Leben erfüllt, und wir werden Menschen werden, von Generationen vor uns, den Geopferten, erwartet.

Er übt Macht mit seinem Arm und zerstreut die Hochmütigen. Wir werden unsere Besitzer enteignen und über die, die das weibliche Wesen kennen, werden wir zu lachen kriegen. Die Herrschaft der Männchen über die Weibchen wird ein Ende nehmen. Aus Objekten werden Subjekte werden, sie gewinnen ihr eigenes, besseres Recht.

Filme des Monats u. Das Gespenst, von H. Der meistgenannte deutsche Film des Jahres Schwierig ist es, unbefangen über diesen Film zu schreiben: Eine Christusfigur in einem Kloster wird lebendig, steigt von seinem Kreuz herab, wandert als Ober Kellner mit einer Oberin Äbtissin , die ihn liebt, durch die bayerischen Lande. Er ist ein sanftmütiger Mensch, der sich nicht an das erinnert, was er als Christus getan hat. Die Oberin versucht, sein Gedächtnis zu wecken: Er habe seine Gemeinde ratlos zurückgelassen, die Organisation dieser Gemeinde, die Kirche, habe deshalb Ordnung geschaffen, auch mit Gewalt, sie habe Liebe erzwungen.

In einer ungeheuren Szene, drei Frösche sind ans Kreuz genagelt, beginnt der bayerische Christus zu verstehen.

Achternbusch scheut vor Geschmacklosigkeiten und Kalauern nicht zurück. In einer langen Szene versuchen zwei Polizisten in einer Kneipe, die von dem Ober Christus bedient werden, in ein Schnapsglas zu schei …!!

Soweit in Auszügen der Text im Lexikon. Die Geschichte vom Jesus, der vom Kreuz herabsteigt, ins Bett der Oberin kriecht, in ihrer Kneipe als Ober malocht und heimatlos, scheinbar naive Fragen stellend durch die Welt irrt, ehe er in Form einer Schlange gen Himmel fährt.

Chaotisch, dilettantisch, selbstdarstellerisch, bayrisch sind die Adjektive die einem bei Beschreibungsversuchen einfallen. Seine Filme widersprechen sämtlichen Konventionen. Unter den Filmemachern führte die Affäre zu einer geschlossenen Front gegen autokratisch angeordnete, konservative Wertvorstellungen.

Auch dies ist Kirchentag!! Unter fachlicher Anleitung können Jung und Alt bei uns neue Kraft schöpfen — mit Entspannungs- und Meditationsübungen. Lebendige Gemeinde auf dem Kirchentag: Seid ihr jetzt blind geworden? Nun folgen eine lange Reihe von Argumenten, diese Veranstaltung doch trotz vieler Bedenken mitzumachen.

Es sind viele gute und logische Ausführungen darunter. Leider sind es keine biblisch fundierten. Jesus der HERR handelte jedoch niemals um der Masse zu gefallen; er hätte sicher auf den Kirchentagen wie unten gehandelt.

Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht! Wandelt als Kinder des Lichts! Die Apostel biederten sich niemals den Herrschenden an. Sie erwarteten keine finanzielle Unterstützung von einem, zwar religiösen, aber gottlosen Staat. Ebenso hatten sie auch keine Gemeinschaftsunternehmen mit den christusfeindlichen Pharisäern, der vorherrschenden Partei. All die vielen Veranstaltungen des Kirchentages zeigen sich in der Mehrzahl als gruppendynamische [93] Prozesse.

Die unwissenden Teilnehmer werden, ohne es selbst zu merken, umfunktioniert und umprogrammiert, die ungöttlichen Ziele der Veranstalter und ihrer Hintermänner zu ihren eigenen zu machen. Von der Wahrheit des Göttlichen Bibelwortes werden diese Teilnehmer mehr und mehr entfremdet. Keine Einladung zum Kirchentag.

Der pietistische Süddeutsche Gemeinschaftsverband Stuttgart rät von einer Teilnahme am Kirchentag ab. Inspektor Eckart Löffler schreibt: Das viele Falsche hielt sie jedoch nicht ab, dabei zu sein, mitzumachen. Dies erinnert mich, im falschen Zug zu sitzen, lauthals dagegen zu protestieren, jedoch wider besseres Wissen sitzen zu bleiben und mitzufahren.

Welche Anstrengungen werden doch gemacht um reines Speisesalz zu gewinnen. Dies bedeutet jedoch Gericht. Seite an Seite wird hier offen miteinander kooperiert. Folgende 9 Religionsgemeinschaften sind darauf aufgeführt:.

Homuth, Dokumente der Unterwanderung Steeb in idea Nr. Kirche auch die Muslime, die den allei nigen Gott anbeten, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Fruchtbarkeitstanz; heute Schautanz von Tänzerinnen, v. Gefühlsstimmungen führen, aber auch Herzrasen, Muskelkrämpfe und einen gefährl. Wasserverlust des Körpers hervorrufen kann.

Vorbilder neben der Gesetzesreligion entstand mit dem Ziel, die Kluft zw. Mensch und Gott zu überwinden. Versenkung zu persönlicher Vereinigung mit Gott zu gelangen sucht. Verhältnis des Individuums zur Gruppe; b Wissenschaft von der Gruppendynamik: Rahmen der Verbesserung des Selbstverständnisses des Einzelnen sowie der allg. Bezeichnung für eine Vermischung verschiedener Religionen bzw. Religion, der etwa Mio.

Menschen überwiegend in Indien angehören. Er kennt keine in sich geschlossene dogmat. Nur einige sehr allg. Grundlagen sind allen Sekten gemeinsam, v. Da Wiedergeburt auch als Tier möglich ist, gilt die Schonung alles Lebendigen Ahimsa als höchstes Gebot daher der strenge Vegetarismus und die Rinderverehrung der Hindus. Kasten zerfallen, wird nur von wenigen Sekten nicht anerkannt.

Ohne Kastenzugehörigkeit sind nur die Paria. Im Weltbild des H. Aus der Vielzahl der Götter des H. Die beiden Hauptrichtungen des H. Verehrung von Bildern eines Gottes durch Gebet oder Opfergaben findet v. Das Avesta, die hl. Der Kampf beider bestimmt sowohl das kosm. Geschehen, als auch von Anfang an die Geschichte und individuelle Existenz der Menschen. Im Kultus kommen v.

Die Lehre Buddhas brach mit der religiösen Autorität des Veda, übernahm jedoch die Wiedergeburtslehre. Dieser Heilsweg kann auf drei Stufen zurückgeführt werden: Der Zustand des endgültigen Erlöschens, in den der Erlöste eingeht, ist das Nirvana. Symbol der verschiedenen Daseinsformen, die der Erlösung bedürfen, ist das Rad. Mit dieser Lehre stand der B. Er kennt keine ewigen, unvergänglichen Substanzen, weder Materie noch Seele, weder einen persönl. Weltenherrn noch ein unpersönl.

Absolutes, das den Urgrund der Welt bildet; von Anfang an ist er durch Toleranz geprägt. Die Zahl der Buddhisten wird heute auf rd. Zentral ist die Beschäftigung mit dem Urgrund des Seins. Tao, das Absolute, bringt das Universum und die Dinge der Welt hervor. Te ist das Wirken des Tao in der Welt. Für den Menschen bedeutet deshalb das Te die Norm für sein eth.

Die Anhänger des I. Menschen, nennen sich Muslime. In fast allen Ländern mit überwiegend muslim. Bevölkerung ist der I. Grundlegend für den im Koran, der hl. Gott ist der Schöpfer und Erhalter aller Dinge, er ist allmächtig, allwissend und barmherzig; am Jüngsten Tag richtet er die Menschen: Ungläubigen droht das Höllenfeuer, den Gläubigen winkt das schattige Paradies.

Auf der Grundlage des Korans und des im Hadith überlieferten exemplar. Handelns des Propheten Sunna entwarfen die islam. Normen und Verhaltensregeln umfasst. Wein, Schweinefleisch und Glücksspiel sind im I. Der Koran beschränkt die Polygamie auf vier Ehefrauen. Glaubensgemeinschaft ist zum Glaubenskrieg Djihad verpflichtet. Die Moschee ist Stätte des Gebets und der Lehre. Brauchtum übernahm der I. Mohammed nahm sein prophet. Wirken nach einem Berufungserlebnis oder n.

Noch vor seinem Tod unterstellten sich ihm fast alle sesshaften Bewohner und Beduinenstämme der Arab. Die ersten Spaltungen und theolog.

Diskussionen entzündeten sich an dem Streit um die Nachfolge Mohammeds. Als Gegengewicht zur Vergesetzlichung des Glaubensbewusstseins entstand eine reiche islam. Spanien; der kurzzeitige Griff über die Pyrenäen scheiterte Nach dem Niedergang des Kalifenreichs begann im Reich vernichtete durch die Einnahme Konstantinopels das Byzantin.

Reich und trug den I. Im Malaiischen Archipel wurde der I. Mission entstand erst im Um die Wende zum Welt angesichts der polit. Zivilisation allmählich zu öffnen. Dieser Prozess der Verwestlichung zog im späten Joch durch Vereinigung aller Muslime und Rückbesinnung auf die zivilisator.

Seit den er-Jahren geriet die gesamte islam. Leben in ihr bezieht, wozu eine rigorose Wendung gegen als säkularistisch und modernistisch empfundene Tendenzen in diesem Bereich gehört.

Religionsgemeinschaft, deren Religion eine Synthese von Hinduismus und Islam ist. Nach ihrer in ihrem heiligen Buch, dem Adigrantha, niedergelegten Lehre gelten für die S. Gliedstaat Punjab geschaffen Indien [Geschichte].

Schriften der anderen Weltreligionen als Glaubensquellen anerkennt, lehrt einen transzendenten Gott und erstrebt ein neues Zeitalter des Friedens; Haus der Andacht im Ortsteil Langenhain von Hofheim am Taunus.

Gemeinsam haben sie die Zustimmung zu den drei angegebenen Zwecken, insbesondere zu dem erstgenannten. Zu diesem Ende suchen sie die Wahrheiten und Vorzüge in allen Religionen zu erkennen. Das ist der Weg, geleitet von seinem Guru, immer weiter in diese Geheimnisse einzudringen, sich aus sich selbst höher zu entwickeln, von einer Inkarnation in die andere aufzusteigen.

Wer kann diese Tatsachen ignorieren und noch immer zum Verbleib in dieser Kirche plädieren und aufrufen?? Wie weit reicht hier die Distanz? So schreibt darin Fritz Herrli auf Seite 1: Es gelang ihnen, mit Gottes Hilfe wesentliche Entwicklungen zustande zu bringen. Ich denke zunächst an die Vesöhnung zwischen pietistisch-traditionellen und pfingstlich-charismatischen Christen. Die pfingstkirchlichen Freikirchen wurden in die Sektion aufgenommen. Das erregte bei vielen Christen Unwillen.

Mehr über und von M. Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz, meint: In diesem Tempel waren die Gründungsmitglieder der Evangelischen Allianz beieinander. Dieser Freimaurertempel war die Geburtstätte der EA. Nichts davon lesen wir in der Bibel!! In ungewöhnlich feierlicher Weise wurde am Der Tempel wurde wieder aufgebaut, erwies sich aber bald als zu klein. Januar als staatlichen Feiertag anerkannt.

Hierbei handelt es sich um ein Fest der spiritistischen Voodoo-Religion. Erzieher in Kindergärten werden darin aufgefordert, alle Kinder nackt auszuziehen, in einer Reihe gebückt aufzustellen und die Oberkörper und Kö pfe der Kleinen abzudecken.

Das Kind darf nun die Po-Ausstellung abschreiten und raten zu wem der Po gehört. Das Spiel kann variiert werden, welcher Pimmel gehört zu wem? Die Kinder sollen versuchen, jeweils dort ihren eigenen Körpergeruch wahrzunehmen. Die Text-Ausführungen im Buch sind mit den dazu entsprechenden Zeichnungen illustriert.

Die Kinder sollen spielerisch lernen, bei der Erfüllung ihrer Zärtlichkeitswünsche ein Stück weit von ihren Eltern unabhängig zu werden. Dazu werden dann Spiele benutzt, in denen die Geschlechtsorgane mit den verschiedenen auch obszönen Bezeichnungen benannt werden müssen. Mitgliedsverbände dieser Aktion sind: Wenn der liebe Gott uns nicht hätte, da wäre er schon arm dran!

Und wie viele Sonntagsschulstunden gestalten? Und an wie vielen Orgeln und Klavieren sitzen? Und wie viele Chrischona Magazine und Traktate verteilen? Ganz zu schweigen von den Hausbesuchen! Ob Gott, als er uns zu Mitarbeitern machte, je damit gerechnet hat, wie sehr er damit entlastet wird? Und wenn — manche von uns hätte er noch unterschätzt. Wenn er uns nicht hätte, sähe es in vielen Gemeinden anders aus!

Nein, nicht so wie Sie jetzt meinen. Es gäbe keine so guten Programme, das Singen der Chöre wäre wohl eine erbärmliche Angelegenheit und manche Kapelle wäre am Sonntagmorgen nicht so blank geputzt.

Und er wäre wirklich arm dran ohne uns, weil er nicht ohne uns sein will! Das ist seine Überzeugung. Das ist sein Programm. Aber wahrscheinlich schmunzelt er manchmal über unseren Übereifer. Was hat Theobald eigentlich für ein widerbiblisches Gottesverständnis? Von Gottes Heiligkeit und Erhabenheit ist nicht einmal im Ansatz etwas zu finden. Dies ist ein Gott zum Anfassen, wie sich manche heute ausdrücken, aber niemals der lebendige und heilige Herr der Bibel. Ein Pfarrer-Ehepaar führte Seminare durch.

Sie waren einfach super, so ein gläubiges Pfarrer-Ehepaar aus der Landeskirche. Langsam geschah die Öffnung zur Charismatik. Weiter führt er aus:. Ein charismatischer Frömmigkeitsstil ist lernbar. Man braucht sich nur anzupassen. Den neuen Jargon eignet man sich schnell an. Zum Hände emporheben oder klatschen reicht es alleweil noch. Und Gefühle zeigen fällt mir auch nicht schwer.

Was beinhaltet nun dieser Film? Schon im Vorspann des Filmes treten z. Wenn das keinen Bezug zu Jesus haben soll, was eigentlich dann? Der ganze Film strotzt geradezu von den widerlichsten verbalen Ausdrücken, die man hier nicht wiedergeben kann, von den vielen anderen geschmacklosen, teilweise auch obszönen Filmszenen gar nicht zu reden. Dies schrieb schon Apostel Petrus in 2. Hier wird unsere Zeit treffend beschrieben. Wir sollen uns auch nicht durch Widerstände und Gegenwind befremden lassen.

Anfeindung ist für Christen eigentlich das Normale. Er wurde auch noch im Rom eines Kaiser Augustus verehrt und angebetet. Pythia war im alten Griechenland eine dämonische Wahrsagerin, im Orakelheiligtum in Delphi.

Dies ist fast anzunehmen und dann gilt für Christen eigentlich nur das Wort der Apostel, sich vom Götzendienst fernzuhalten und sich nicht dieser Welt gleichzustellen, vielmehr sich ganz klar davon zu distanzieren.

Hier werden wiederum die breit angelegten Vermischungstendenzen sichtbar. Sie gehen wirklich quer durch Kirchen und evangelikale Welt. Ähnlich entstanden in vielen Kulturen Geheimbünde zur Initiation in Erfahrungen und Deutungen, die als dem gewöhnlichen Erkennen schwer zugänglich oder verborgen okkult galten. Man kann als esoterisch jene Auffassungen bezeichnen, von denen ihre Vertreter meinen, sie seien nur einem Innenkreis von Sensiblen, Eingeweihten und Erleuchteten verständlich, weil sie Erfahrungen und Erkenntnisse beinhalten, für welche die Allgemeinheit, die etablierten Wissenschaften und Religionen noch nicht genügend aufgeschlossen sind: Georg Ivanovitsch Gurdjieff gilt neben A.

Crowley als bedeutendster Magier des Einerseits verbreitete sich eine mehr am Praktischen und Geschäftlichen interessierte Vulgäresoterik mit Orakeltechniken, Edelsteintherapie u. Die Vielfalt von Kombinationsmöglichkeiten zeigt u. Gott als Energie, Reinkarnation und katholischen Elementen z. Sakramente, Rosenkranz, Wallfahrten, Exorzismen , ist aber zugleich antikirchlich orientiert.

Obwohl sich die einzelnen Esoterik-Richtungen, zumal jene, die um einen systematischen Zusammenhang bemüht sind, in einzelnen Auffassungen deutlich unterscheiden, hat ihr Welt- und Menschenbild viele gemeinsame Grundzüge, die sie und viele einzelne, die in einer unverbindlichen Auswahlesoterik nur einzelne Ideen aufgreifen, auf je eigene Weise variieren. Vereinfachend sei auf folgende Grundzüge hingewiesen. In dieser Sicht liegt es nahe, Natur und Kosmos zu psychisieren, wie es die anthroposophische Auffassung von den Jahreszeiten und den Gestirnen tut.

Reiki-Gruppen wollen den kranken Wäldern durch gemeinsame Baum-Meditationen geistig-feinstoffliche Kräfte zuschicken. Der Mensch , sein Leib und sein Schicksal werden in dieser spiritualistischen Einheitssehau weitgehend psychosomatisiert. Viele Esoteriker meinen, der Mensch habe zwischen dem geistigen Ich und dem grobstofflichen Körper einen feinstofflichen, astralen oder auch ätherischen Leib.

Der geistig-seelische Kern sei vor dem grobstofflichen Leib vorhanden. Er inkarniere sich in diesem und bilde ihn, indem er ihn seinem Karma entsprechend vorbereite, die zur Zeugung nötigen Eltern wähle und die Organe forme. Für die Anthroposophie hängen Gehirn, Physiognomie, Erbfaktoren, Gesundheit und Krankheit von der vorgeburtlichen geistig-seelischen Individualität ab.

Viele Esoteriker lehren, in der Meditation, im Schlaf oder in sog. Exkursionserlebnissen schamanischen Geist- oder Astralreisen trenne sich der geistig-astrale und unsterbliche Kern des Menschen vorübergehend vom grobstofflichen, sterblichen Leib — so wie er dies im Tod endgültig tue, um sich jedoch nach einer Läuterungs- und Stärkungsphase wiederzuverkörpern.

Dabei nimmt man im Widerspruch zur Leib-Seele-Einheit an, der grobstoffliche Leib gehöre nicht wesentlich zum Ich, sondern sei eine austauschbare Hülle. In extremer Form wird das Schicksal des Menschen von seiner geistigen Einstellung abhängig gemacht, wenn J.

Der Mensch, so lehrt z. Ähnlich schaltet man in den verschiedenen Verfahren des Spiritismus auf ein Sich-inspirieren-Lassen von Wesen der jenseitigen Welt um. Die Meditation erscheint nicht als Verbindung des menschlichen Ich mit dem Du des Schöpfers, dem es sich verdankt Augustinus: Der Tropfen vereinigt sich mit dem Meer.

Eine Auseinandersetzung mit der Esoterik führt zu Rückfragen. Überantwortet man mit Astrologie, Tarot u. In ihr steht Erleuchtungsanspruch gegen Erleuchtungsanspruch, und sie kennt keine kritische Instanz gegen das Wunschdenken, für das wahr ist, was erbaut.

Esoterik will Intuition statt Reflexion; ganzheitlich und verantwortbar wäre hingegen: Das Christentum kennt zwar mehr bzw. Dethlefsen, Schicksal als Chance, München ; G. Universitas 44 ; S. Ruppert, Durchbruch zur Innenwelt, Stuttgart ; J. Wilber, Halbzeit der Evolution, München ; H. TRE 10 f. Umfallen, Gackern, Schreien und Toben, das will ja nun doch niemand. Um der Sache willen sollten nun erst recht alle, ob nun evangelisch, katholisch, freikirchlich usw.

Ich will hier nur die wichtigsten Aussagen und unrichtigen Lehren gerafft anführen und vom Wort Gottes her kommentieren und beurteilen. Pseudoprophetische Aufgeregtheit zur Jahrtausendwende. Wir erleben geradezu eine Inflation [4] prophetischer Worte, die mit diesem ominösen Datum zusammenhängen. Eine wachsende Anzahl von Menschen meldet sich zu Wort, die meint, eine prophetische Botschaft zu haben. Während eines Vertiefungsseminars in Augsburg wurde uns dazu ein sehr hilfreiches Bild gezeigt angeblich vom Geist Gottes eingegeben.

Eine Teilnehmerin sah ein geistliches Bild: Geschieht dasselbe nicht auch in unseren Gemeinden? Er wollte alles tun, um gesunde Prophetie heranwachsen zu lassen.

Was können wir tun um die Gabe der Prophetie in unseren Gemeinden reifen zu lassen? Worauf müssen wir achten? Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die wahrhaftige Liebe treibt die Furcht aus.

Viele prophetische Bilder fallen in den Gottesdiensten und Versammlungen unbeachtet zu Boden und werden zertreten. Wenn wir reifen wollen, dann müssen wir die rostige Wasserleitung aktivieren. Einüben in den Haus- und Gebetskreisen, Werkstattgottesdiensten.

Erst danach Ausübung im öffentlichen Gottesdienst. Der Umgang mit prophetischen Worten und Bildern kann und darf erlernt werden.

Hier gilt der Grundsatz: Sie stellen eine werkzeughafte Begabung dar. Mit jeder Begabung kann Unfug getrieben werden. Geistesgaben von unreifen Christen unter unreifer Leitung praktiziert, wirken sich nicht selten verheerend aus. In letzter Zeit treten vermehrt prophetisch begabte Leute auf, denn Gott erweckt diesen Dienst neu für die Gemeinde. Deshalb dieses Seminar um zu lernen, wie man mit Visionen und Träumen umgeht, wie man sie auslegt — wenn Gott direkt redet oder verschlüsselt spricht.

Reber sei einer der herausragenden prophetisch begabten Menschen im deutschsprachigen Raum. Über seine Bekehrung berichtet er: Vor 17 Jahren begegnete ich Jesus in einer Diskothek.

Damals schaute ich in die Augen von Jesus. In einer Vision sagte er mir damals: Erich, wenn du mich hast, brauchst du die Drogen nicht mehr. Durch das Lesen der Bibel, dem Wort Gottes. Er spricht zu mir, wie er zu vielen anderen auch spricht. Einfach durch Worte, Eindrücke und Träume. Akustisch, in Form eines Bildes, eines Gefühles, eines Eindruckes? Kannst du sagen, wie genau du die Stimme Gottes hörst?

Ich kenne drei Hauptkategorien. Die grundlegendste Form ist der Eindruck. Die zweite Stufe ist das Bild. Dies habe ich oft bei Krankenheilungen. Ich sehe etwas wie ein Diapositiv, z. Dazu kommt möglicherweise ein Licht auf der rechten Schulter. Die dritte Stufe ist die Vision. Gott hat sie mir schon oft geschenkt. Mit geschlossenen Augen sehe ich ganze Filme, Abhandlungen, Länder usw. Die höchste Form ist die offene Vision — ich erlebte sie schon mehrmals. Es ist ein Bild mit offenen Augen wie ein Film an einer Wand vor mir zu sehen.

Eine andere Form der Vision, die ich sehr liebe, ist, selbst in die Vision mit hineingenommen zu werden. Ich sehe dann nicht nur das Bild, sondern ich werde selbst in den Film hinein entrückt. Bevor ich den Dienst annehme, bringe ich die Anfrage vor die Leiterschaft meiner Gemeinde.

DIE MONATE ...

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