Imperial Cleaning

Nachrichten 1. Halbj. 2018

Viele Unklarheiten sind nur dann zu verstehen, wenn man die Texte als Erinnerung an die frühen Zivilisationen deutet.

Vieles ist gleich und doch verändert


In der Realität waren die meisten Produkte einfach unterirdisch schlecht kenne russische Motorräder und erreichten niemals auch nur ansatzweise die Qualität der Produkte, die im pöhsen Kapitalismus hergestellt wurden.

Man war wohl zufrieden, wenn das Produkt irgendwie funktionierte und produzierte es dann für die nächste Zeit. Was hätte man auch davon gehabt, das Produkt zu verbessern?

Eine lobende Erwähnung beim Genossen Kommissar? Als Schüler habe ich in einer Porzellanfabrik Drähte geschnitten und gebogen, in Plastikgriffe Löcher gebohrt, reingesteckt, fertig war der Quirl.

Gab gerade keine im Land, da mussten sich alle was einfallen lassen, auch der Gummifritze nebenan und der Steingutschweinetroghersteller. Haben bestimmt alle feine Quirle gebaut.

Die werden heute noch halten, bei dem Knowhow. Und Ersatzteile für die Maschinen gab es sowieso nicht, die hätte die betriebseigene Schlosserei erst feilen müssen und die hatte keine Zeit. Vielleicht musste die gerade Zitronenpressen stanzen. Oder wegen der überlasteten Filteranlagen Rohre direkt in den Fluss legen. Kein Aufschrei bitte, die Fische waren schon hin. Ach ne, das Material für die Rohre war ja weg.

Der Meister baute gerade am Eigenheim. Als ich dann mal in einem Elektroschaltgerätewerk war, stammten wichtige Maschinen aus den 30ern. War das Optimum, hätten bestimmt noch ewig gehalten. Die zunehmenden Toleranzen haben wir in Handarbeit nachgebessert. So hatte jeder was zu tun. Am optimalsten waren die vielen Produkte, die es gar nicht gab. Die hielten theoretisch ewig und man musste keinem dafür in den Arsch kriechen. Gerade die enthusiasmiertesten Westler haben logisch nie einen sozialistischen Nichtvorzeigebetrieb von innen gesehen.

Eine Weile kann man von der Substanz leben, aber dann ist der Ofen aus. Kann ja ganz nett sein und irgendwie menschlicher. Wären da nicht diese Menschen. Egal, wovon sie Ahnung haben, Hauptsache, sie haben recht. Und wer dagegen das Maul nicht hält, dem wird es gestopft. Aber die sind hier nicht Thema. Wie auch die hier gern gelobte Sarah W. Übrigens erzählte man mir später, eine der Buden wäre später symbolisch übereignet worden.

Neue Maschinen aus Fördermitteln hätten Eingang gefunden, wären aber nach einer Karenzzeit allesamt in des Hausherrn lieblichem Bayern gelandet.

Die Geschichte ist so gut, dass man sie glauben muss. Die Planierraupen kamen auf alle Fälle. Die vom sonstigen Schrott Enteigneten in dieser kleinen dummen Region hatten dann viel Zeit, noch mehr Geschichten zu erzählen, denn Gummi oder olle Schaltkästen oder Quirle brauchte auch keine Sau mehr.

Nicht mal die Tröge. Grandios formuliert und dabei noch wahr. Wann ist die Spitze erreicht, von der aus es wieder abwärts geht. Währenddessen wirtschaftete der Kapitalismus derartig ab, dass der BRD nichts anderes übrig blieb, als der DDR beizutreten und sich von den dortigen werktätigen Massen subventionieren zu lassen.

Sie haben völlig recht, ich würde nur 1 kleine Grammatik-Änderung einfügen - winzige Änderung Sie schreiben: Ist ein Produkt im Sozialismus mal richtig gut … ist praktisch alles ok und es kann unbehelligt produziert werden. Alles ok — ok — — aber w e l c h e s Produkt im Sozialismus wäre mal wirklich gut gewesen? Und auf der anderen Seite ist es so, dass eine Manufaktur wie Faggin so vor sich hinproduziert — umwerfende Rädle. Gemacht für die Ewigkeit.

Weil sie kein Sozialismus stört. Es ist rein eine Sache zwischen der Fabrik, den Händlern und den Kunden. Den sehr zufriedenen Kunden, wie mir meine Frau immer mal wieder entzückt zuflüstert. Warscheinlich gehen die Dinge Hand in Hand, wirtschaftliche Fragen wie diese, mit Themen wie folgendem Fundstück auf facebook. Das ist ein Grund der sich, im Gegensatz zur wirtschaftlichen Verarmung von Teilen des Landes, recht gut auf Deutschland übertragen lässt. Habe ich das richtig verstanden?

Ich möchte an dieser Stelle nur beispielhaft für das Ruhrgebiet an das erinnern, was Bochum in den letzten Jahren verloren hat: Den Rostgürtel gibt es auch in deutschen Landen.

Und die Probleme von Bedford auch. Nachsicht mit den Kindern bitte. Drittens wissen die normalen Leute halt gar nicht, wie sehr sie beliebiges einsetzen sind, weil sie nicht die Umerziehungslager der geisteswissenschaftlichen Fakultäten durchlaufen haben. Und viertens — da haben unsere Schneeflöckchen sogar Recht — sind normale Leute inzwischen viel zu empfindlich. Das ist sozusagen die einzige, dafür fundamentale, Gemeinsamkeit mit den Rasismusquietschern der twitter empöreria.

Einerseits schön, dass Don den besten Komponisten des 20 Jhds. Eine typische Unternehmensgeschichte Schön beschrieben, auf Wunsch kann ich auch gerne eine direkt vergleichbare Geschichte eines deutschen Unternehmens erzählen.

Der Anfang vom Ende ist immer der Börsengang. Die neuen Investoren das waren die Heuschrecken besorgen dann den Rest. Warum läuft es in D noch so gut? Weil der überwiegende Anteil der mittelständischen Unternehmen sich noch im Familienbesitz befindet!

Das kann man allerdings durch eine neue Erbschaftssteuer im Sinne der Grünen ganz schnell ändern, dann regieren bei uns auch die Heuschrecken. Bei kleineren Unternehmen auf alle Fälle. Da wird dann erstmal jegliche Intelligenz rausgedrückt. Die reformierte Steuer könnte durchaus die Strukturen kaputt machen, die bislang in BaWü dafür gesorgt haben, dass es hier weitaus weniger solche Verramschungsgeschichten gibt wie drüben.

Deutschland wiederholt dabei nur mit etwas Verzoegerung was in den USA laengst gelaufen ist wie von DA meisterlich beschrieben. Ein lange in Familienbesitz betriebenes Unternehmen muss einfach in dem Moment frisches Kapital aufnehmen, in dem die Familie den Enthusiasmus fuer die Branche verloren hat und ihr Engagement im Unternehmen beendet. Anschauungsbeispiel in meiner Branche: Journal of Magnetic Resonance 80— War dann sein eigenes.

Trittin ist auch so einer. Erstaunlich nur, wie schnell Schweinchendick die Pferde gewechselt hat, im Galopp sozusagen. Und auch Frau Dr. Vaseline im Benzin Hat der Don sich beim gasoline vertan? Oder schütz er sich vor Frau Kahane? Die obigen Kommentare zur unsauber zitierten Textzeile vermeiden galant den Hinweis auf die Bedeutung der Vaseline als Schmier- um nicht zu sagen Gleitmittel in ganz besonders gleichgestellten Beziehungen.

Disgusted of Tunbridge Wells Nee, m. Leicht, massiver Rahmen, Carbongabel, unkaputtbar, wartungsarm. Und das war Mitte der 90er Jahre! Die Federgabel eines Kumpels z. Von daher habe ich nicht eine ganz so hohe Meinung von Cannondale.

Mein Kumpel von damals ist auch dann recht bald auf ein Simplon umgestiegen. Wenn ich heutzutage eine Fully kaufen würde, käme es von YT industries — damit kann ich sogar eine deutsche Firma unterstützen. Gefühlte Mehrheiten - gefühlter Mainstream Nur weil Minderheiten laut sind z. Stuttgart21 Gegner oder online viel publizieren z. Je mehr der Teufel an die Wand gemalt wird z. Brexit, Trump, Mindestlohn, nationale Währungen, Zölle — von Volkswirtschaftlern, die weder die Immokrise, noch die Finanz- oder Bankenkrise korrekt vorhergesagen konnten — desto weniger schenke ich dem Glauben.

Warum soll die USA nicht ebenfalls selektiv vorgehen? Untergehen werden die USA jedenfalls nicht. Genau das mit den Zöllen und dem Untergang Die leben alle von den Gewinnen, die die Wirtschaft ohne viel Zölle abwirft — so, wie wir sie aktuell kennen. Die wären die Ersten, deren Kaufkraft futsch ist, wenn die Kochtöpfe und die Autos wieder nur zu Hause gebaut werden.

Was hilft denen ein Job, wenn sie sich vom Gehalt nichts kaufen können? Dass Venezuela abschmiert, wird schon lange diskutiert. Ganz einfach, weil es so nicht klappen kann. Die bolivarische Revolution hat sich doch auch immer hingestellt: Hat glaube ich bislang wenn überhaupt dann vor allem deswegen funktioniert, weil die Wirtschaft ohne Zölle deren Erdöl braucht.

Zumindest in Bezug auf die Motive der Wähler. Doch analytisch betrachtet, mehr als zweifelhaft. Auch ein Trump wird nicht an der Wallstreet vorbeiregieren. Nicht nach der Wahl. Aber selbst wenn er das könnte oder wollte, die Gesetze der Wirtschaft, welchen auch die Wallstreet folgt, ergo: Und wo der Wert verfällt, folgt das Kapital dem wohlfeileren Profit — und das Fahrrad samt Komponenten und Arbeitslosigkeit rollen hinterher.

So Leid es mir tut. Denn auch ich fahre gerne gute Räder. Wenn es überhaupt noch gebaut wird, in dieser Qualität. Titel eingeben Ob man das Carbon am Tretlager eindrücken kann, wenn die Buchse mal raus ist, sagt über die Qualität des Rahmens nichts aus, da diese Art der Belastung irrelevant ist und dies nicht den Zustand des fertigen Produkts wiederspiegelt. Man kann auch an vielen Alurahmen die Rohre mit dem Finger eindrücken, macht aber nix.

Die Buchse darf sich nicht lösen, fertig aus. Der Beitrag enthält ein wenig viel Früher-war-alles-besser-Romantik. Das Beispiel der Fahrradindustrie ist wohl nicht so ganz perfekt gewählt. Zum anderen kommt das Problem doch in erster Linie von der Materialumstellung auf Carbon und der dann intensiven Handarbeit, die sich als Massenware mit westlichen Lohnkosten nicht profitabel herstellen lässt.

Es ist doch sehr fraglich, ob man mit einem ähnlichen Geschäftsmodell Mitarbeiter in Bedford hätte umschulen und halten können.

Die Leute importieren sich billige Nachbaufelgen aus China…. Lohn, Preis und Profit. Prominentes Beispiel war Rubbermate. Die Firma gibt es nicht mehr, konnte die Niedrigpreisforderungen von WM einfach nicht mehr erfüllen, nach dem der Rohstoffpreis etwas gestiegen war. Die waren schon am untersten Limit. Ergo, alles nur noch aus China.

Und die Arbeitsplätze futsch, für immer. Kein Geld kauft billig, da schliesst sich der Kreislauf. Bei und gibt es doch ähnliche Fälle. Da bleibt dann mehr Kohle für doofe Werbung. Da ist mir die Fa. Aber mit meine 50 Lenzen will ich ja auch nicht als Litfass Säule rumlaufe. Die Globalisierung nutzt den Normalbürgern am wenigsten.

Klar gibt es Unmengen an fabrikneuem Sondermüll zu kaufen, aber Qualität kostet halt immer noch ihren Preis. Der alte Ford wusste schon, das Autos keine Autos kaufen und hat sich darauf eingestellt. Was denken denn Sie, wie Aldi hier einkaufen geht? Oder die anderen Discounter? Wie die Preise drücken bis zum geht nicht mehr. Da wird kein Unterschied zu waltmart festzustellen sein. Und das seit Jahr und Tag! Trump und Hollande haben etwas gemeinsam: Sie können nicht liefern.

Nationale Politik hat gegen globales Kapital keinerlei Chancen. Es sei denn, es käme zu einer einheitlichen internationalen Wirtschaftspolitik, aber der Gedanke ist einfach zu absurd, um ihn ernsthaft verfolgen zu wollen, gerade in der heutigen Zeit der Renationalisierung. Zu lange haben die Politiker der Industrienationen angesichts der Globalisierungserfolge die Wirtschaft und insbesondere die Finanzwirtschaft gewähren lassen, das Treiben durch Deregulierungen sogar noch unterstützt.

Aber zu Anfang lief ja alles prächtig, die Gewinne und der Lebensstandard stiegen, alle waren es zufrieden. Ob amerikanische Fahrräder oder deutsche Autos, ob Küchengeräte oder Elektronik, dem Wunsch nach dem schnellen Geld ist die Qualität zum Opfer gefallen. Ramschbuden bestimmen das Gesicht der Innenstädte, stehen Flaniermeilen für Neureiche nicht nur aus dem Ausland gegenüber.

Der Gewinner der Globalisierung ist das Kapital. Hollande wollte ihm an den Kragen und ist kläglich gescheitert. La Grande Nation ist Geschichte. Trump will dem Kapital zwar nicht an den Kragen, aber er will es nationalisieren. Auch er wird kläglich scheitern. Mir scheint, die Situation ist ausweglos. Gut beobachtet Das dieses Blog zu einem Forum intensiver Diskussion geworden ist, dass man kaum mehr in einer halben Stunde nach dem Frühstück erledigen kann, zeigt deutlich, wie tief wir in der Postdemokratie angekommen sind.

Vielleicht klappt eine nationalisierte Boden-Käfighaltung der Wuthühner für die Global-Elite noch eine Weile, aber endlos wird das auch nicht gehen…. Von Menschen, die sich in ihr Schicksal als Hartzer ergeben haben, erwarte ich nicht wirklich viel. Ohne eine globale Revolution wird das Kapital das Heft des Handelns zweifelsfrei in der Hand behalten.

Die Büttel des Kapitals üben längst, die Diplomatie mit anderen Mitteln wieder salonfähig zu machen. Es wird hier und da mal neue Kriege geben, vielleicht um Rohstoffe oder eben nur, um die Rüstungsindustrie zu fördern.

Ohne Revolution werden die Politiker auch weiter bedingungslos dem Kapital dienen. Es gäbe da vielleicht aber auch noch die Nokia-Lösung. Kaum mit Hilfe der EU nach Rumänien umgesiedelt, verlangten die dortigen neuen Mitarbeiter eine deutliche Lohnerhöhung. Eine weltweite Angleichung der Löhne nach dem Motto, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, könnte so mancher Unterdrückung und Ausbeutung ein schnelles Ende bereiten.

Die Anderen werden das nämlich nicht mehr tun. Mit etwas mehr zivilem Ungehorsam, ich habe immer noch nicht GEZahlt, wäre schon viel gewonnen. Ist doch so einfach und in Deutschland noch dazu völlig ungefährlich. Mal sehen, was bei der Privatisierung der Autobahnen geschieht.

Freie Fahrt für freie Bürger? Schon sonderbar, wie hier alle über den nächsten PotUS Bescheid wissen, besser als der betreffende Herr selber. Kommt mir fast so vor, wie die früher bekannte Obamania oder auch die seinerzeitige Gorbimanie. Tja, Importzölle kann Trump schon erheben - die Frage ist ob er es durchhält. Das durchzuhalten ist schwierig, weil viele Leute wenig Geld haben.

Das wäre dann so das Niveau von Putin oder von Broder und achgut, und das würde schon folgen haben. Titel eingeben Ich weiss, bei fast Komentaren ist das nicht einfach… aber es gibt auch hier, im mittlerweile leider von zu vielen reaktionären Kasperles überlaufenen Forum, etliche die sowohl Obama richtig sehen, als auch zu Trump erstmal abwarten.

Vor allem Dingen ist der Blog Autor einer davon…. Alles was von Ihnen kommt und länger als 5 Zeilen ist, überblättere ich. Mein Zeit ist beschränkt. Aber hier in Ihrem 5-Zeiler habe ich gestaunt: Alfreo, das mir jetzt aber leid Quadratur des Kreises kann also diesmal gelingen? Trump holt die ausgelagerten Produktionen von den bösen Chinesen zurück?

Also in wirklich aller Ehrfurcht, aber wer das glaubt, hat überhaupt gar nichts verstanden. Mein Diamant-Rad, gebaut in Karl-Marx! Bis zum Diebstahl halt. Das Rennrad Stahl gibt es immer noch. Die Firma aus den hier wahrscheinich nicht wirklich bekannten Gründen auch nicht mehr. Dabei war die DDR ein für Westdeutschland arbeitendes Billiglohnland, dessen Produktion von den neuen Besitzern dann eben weiter nach Osten verschoben wurde.

Es gibt immer jemanden, der für noch weniger hinnehmbare bzw. Sind sie aber nicht. Da habe ich gesicherte Erkenntnisse. Das ist mir zumindest noch nirgends begegnet. Aber diese Klientel wird es auch im relativen Hochlohnland D immer geben. Aber sind das mehr als max. Früher war manches besser. Manchmal möchte man in die Klage einstimmen.

Und die Verklärung, die da immer mit im Spiel ist, sollte man sich schon eingestehen. Das Interessanteste an Trump ist die Zukunft. Zur Zeit ist er mit teilweisem Zurückrudern befasst.

Mal sehen, was wirklich kommt. Titel eingeben Trump hat seine Aufgabe bereits erfüllt, er hat Hilary und politics as usual verhindert. Dafür kann man ihn gar nicht genug loben. Was jetzt noch kommt, wenn überhaupt, gibts obendrauf…. Ein Beispiel aus dem Lehrbuch - aber … vielleicht nicht die wesentliche Begruendung fuer die Niederlage von Frau Clinton. Glaube aber, dass es nicht so viele Faelle wie den von Cannondale gibt, um die Niederlage von Frau Clinton in den alten Herzgebieten der Demokraten zu erklaeren.

Bedford PA gehoert nicht dazu und hat noch nie demokratisch gewaehlt. Die Mehrzahl der enttaeuschten ehemaligen Demokratenwaehler findet sich vermutlich in den Regionen der alten Industrien wieder. Ich habe nie verstanden, warum unter Obama nicht eine massive Unterstuetzung des Strukturwandels in den Kohlegebieten von West Virginia und drumherum und in den Stahl — und Metallverarbeitenden Industriegebieten von Ohio und weiter stattgefunden hat; das Ruhrgebiet und das Saarland haben es zwar nicht so gut geschafft wie das niederlaendische Limburg, das Luetticher Revier noch weniger; aber selbst dort sieht es nach meinem auch persoenlichen Eindruck weit besser aus als z.

Frau Clinton hatte das traditionell demokratische WV offenbar schon vor der Wahl aufgegeben. Um den Stahlstaat Ohio hat sie nicht richtig gekaempft. Bezeichnend, dass sie z. Lohmar oder Herten sind auch gute Beispiele — oder Recklinghausen. Laufen Sie doch da in diesen Tagen mal durch die Innenstädte. Da geht nicht mehr viel — das ist aufgegebenes Gelände.

Komme leider nicht darauf, welcher. Ein wenig markenfetischistisch, aber trotzdem o. Obwohl Sie mir jetzt echt Angst eingejagt haben! Muss jetzt wohl mal googeln, wie es sich mit meinem ollen Scott von anno Schnuff verhält. Sie scheinen mir da einem gewissen Markenfetischismus zu frönen. Aber so oder ähnlich ist es wohl tatsächlich mit vielen Firmen gelaufen bzw. Nachdem die Treuhand sich hier zu Gunsten einer kleinen, finanzstarken Elite nach der Wende austoben durfte ist meine temporäre Wahlheimat momentan auch dabei ihre letzten Produktionsatemzüge zu machen.

Denn was nach dem Raubzug übrig blieb wurde von der Politik stramm links höhö liegen gelassen. Das einzige was der hiesigen Politik dazu eingefallen ist sind jährlich neue Auflagen die jeden Unternehmer zuverlässig abschrecken. Währenddessen pfeift das örtliche Tierheim auf dem letzten Loch und die Obdachlosenunterkünfte beherbergen einen delikaten Schwarzschimmel.

Glücklicherweise werden dort nur Deutsche untergebracht. Die Neuankömmlinge wurden alle auf Wohnungen verteilt nachdem sie zunächst in der Turnhalle nächtigen mussten. Aber man muss halt Prioritäten setzen. Und dann wundern sie sich warum sie bei öffentlichen Auftritten ausgebuht und gepfiffen werden. Glücklicherweise hatte der Herr die Macht den Veranstaltungsort von Uniformierten hälftig leeren zu lassen und so wurde es doch noch eine heimelige Veranstaltung in der man sich gegenseitig bestätigen konnte.

Manchmal spiele ich mit dem Gedanken für die AfD bei der nächsten Wahl anzutreten. Nicht weil ich davon überzeugt wäre. Aber gibt es denn einen einfacheren Weg an ein leistungsloses Grundeinkommen zu gelangen?

Sogar den Wahlkampf machen die Unbelehrbaren für einen. Mit Trump hört das hoffentlich auf. Nur bis in Europa umgedacht wird, dauert noch. Das hier ist Feuilleton, aber ich bin ganz froh, wenn ich nach all den Nazivorwürfen auch mal wieder Kommie sein darf.

NET was der neue Präsident ankündigt. Denn Illegalität ist Unrecht. Diesen Respekt vor dem Recht vermisse ich in D-Land. Denn es fehlt an der Bemühung, die bei uns illegal Aufhältlichen und die abgelehneten Aufenthaltssuchenden konsequent in deren Heimat als wertvolle Aufbauhelfer zurück zu schenken. Ich bitte den leichten Zynismus zu entschuldigen. Das läuft nach fachkundigem Austausch der ursprünglichen Rockshox gegen eine Marzocchi immer noch wie eine Eins zumindestens in den älteren Gabeln verwandeln sich die Polymerpuffer mit der Zeit in gänzlich federunwillige Brösel!

Aber Sie haben das Problem eindrücklich beschrieben. Es wäre interessant zu sehen gewesen, wie weit ein Kandidat im Wahlkampf gekommen wäre, der das Problem wirklich differenziert auf den Tisch gelegt hätte mit der ehrlichen Aussage, er kenne dessen Lösung auch noch nicht.

Aber er verspreche, sich der Sache anzunehmen. Ich bin ja auch kein Politiker. Mich interessieren Motivationen, von Lösungen verstehe ich nichts. Das kann ich Ihnen sagen: Leute, die nichtmal einen Hauch einer Idee von Richtung haben, in der sie etwas zu bewirken beabsichtigen, werden nicht gebraucht. Grübeln im Elfenbeinturm ist anderswo, aber nicht in der Politik.

Sie haben mal gesagt, dass Sie gern korrigieren, wenn man es Ihnen mitteilt: Rechtschreibwäsche hin und her das der Meissner sich das meinte leisten zu müssen: Aber üblich bei diesen Leuten: Kommen sie inhaltlich nicht weiter, wird die Form des Vorgebrachten hergenommen — halt entsprechend der Kunst recht zu behalten — habe selbst viel mit solche Fehlerchen zu kämpfen und das ändert ja nichts an dem wieder phantastischen Text.

Ich war auf dem Weg zur Arbeit und daher nicht schnell. Aber nicht alles wird dort schlampig produziert. Dort, und nur dort, hat sie die Nase vorn, während Trump bei allen Einkommen darüber gewonnen hat. So einleuchtend ihre Erklärung klingt, ihre Haltbarkeit ist bei näherem Hinsehen ungefähr so begrenzt wie die neuen Lager von Cannondale … ;-. Die Abgehängten haben Clinton gewählt?

Hörte sich bis vor kurzem noch ganz anders an…. Die Wahl mag AUCH eine gegen Abstiegsängste gewesen sein die sind in der Mittelschicht immer am höchsten , aber im wesentlichen war sie ein Kultur- und Identitätskampf. Nachdem ihnen von allen möglichen Gruppen Identitätspolitik serviert wurde, haben die Weissen Amerikas entdeckt, dass sie auch eine Identität haben. Hat sich also voll praktisch bewährt, das Modell. Don Aldduck Sicher, beispielsweise hier: Genauso wie sich vor Jahrhunderten die Agrargesellschaft in eine Industriegesellschaft verwandelt hat.

Genau dasselbe wird in der Industrie passieren. Da kann Trump noch so viele Mauern bauen und Handelsabkommen kündigen, viele Jobs kommen nicht mehr zurück. Und eines ist natürlich klar: Bin mal gespannt, wann, nur so als Beispiel, das Audi-Werk in Ingolstadt dichtgemacht wird. Das mit der Deutschen Bank läuft dann so ähnlich, die heisst dann Futsche Bank.

Make America great again! Der PKW Absatz wird m. Der Wettbewerb ist schon jetzt stressig, das werden auch Importzölle nicht toppen. Schlecht sieht es eher für innovative Technik aus, wenn es so kommt wie bisher bei deutschen techn. Man muss sie herschenken, damit sich überhaupt noch aussereuropäische Käufer finden.

Man wird sich mehr auf die tatsächliche Nachfrage einstellen. Weg von der Angebotspolitik — siehe Trump. Ich würde es trotzdem gerne wissen , lieber Don.

Menschliches soweit es nicht Hate Speech oder political incorrect ist, kann mich nicht vom Verfolgen Ihres Blogs abbringen. Titel eingeben Schöne Erläuterung, vielleicht sei noch erwähnt, dass Eigentümer von der Wall Street und den Investment Banken ja nicht gezwungen werden zu verkaufen. Berater können auch nur tätig werden, wenn es einen offenen oder auch nicht eingestandenen Wunsch nach Verkauf durch die Eigentümer gibt oder aufgrund von schlechten Management und Finanzierung halt Druck von den Kreditgebern.

Berater agieren daher meistens als Trendverstärker oder auch Brandbeschleuniger, wer das lieber mag , aber selten als Trendsetter. Daher gibt es eben eine Menge deutscher Mittelständler, die einfach nicht zum Verkauf stehen.

Ob das immer die beste Lösung für die Eigentümer oder die Belegschaft ist, steht auf einem anderen Blatt. Dazu hatte er sich einen Kleinbus gekauft. Sein Traum war, sich eine eigene Wohnung leisten zu können. Aber die Google Leute bezahlten nur genug, dass er sich den für seine Arbeit notwendigen Kleinbus leisten konnte, in dem er schlief.

Google gestand ihm aber zu, deren Duschen zu benutzen, denn einen stinkenden Fahrer wollten die wohl nicht. Das Arrangement war eine Ausgeburt von Kapitalismus und ich dachte lange darüber nach, wie das wohl auffliegen wird. Aber dass nicht alle Schwarzen von Frau Clinton und ihren Demokraten begeistert waren, ist verständlich, auch dass das erfolgreiche Volk im Silicon Valley auf ihr stand.

Betrachtet man ihre Veröffentlichungen bspw. Es sind Legion, die Themen in ihrer Form angingen. Ob sie brillant ist in den Formulierungen und in Denkspielen flüssig, kann ich nicht beantworten, da ich nichts von ihr lese. Es erscheint mir zu beliebig. Kurz, man kann all dies als Gedankenspiele in einem geisteswissenschaftlichen Fach machen und dabei sogar geistreich sein.

Im sokratischen Sinn ist Philosophie nicht die Wissenschaft von richtigen Antworten, sondern die intelligenten Fragens. Das ist der Beginn essentieller Dummheit! Herr Feldmann, Sie schreiben: Herr Kief natürlich finden Sie Beispiele aus der gesamten Philosophiegeschichte.

Es wimmelt von Utopien, beginnend mit Platons politeia und spontan fällt mir F. Bacons nova atlantis ein. Und man kann das, was ich da gesagt habe, kaum ohne Widerspruch stehen lassen, denn selbstverständlich lebt der Philosoph aus der Auseinandersetzung mit der Welt!

Und als Mensch sucht er natürlich Antworten…. Platons politeia steht nicht umsonst im Ruch des Totalitären. Zu Fromm bin ich mir nicht sicher, ob er aus seinen Überlegungen nicht nur eine Position oder schon einen gesellschaftl. Zeitmoden zur Matrize existenziellen u. Ich denke, bei philosophischen Usurpatoren wie ihr wird deutlich, wohin das führt- gender Totalitarismus.

Herr Feldmann - wg. Habermas und Fromm - - - - — — Fromm geht so: Er hat sich auf sehr lässige Weise an seine Agenda gehalten. Jeder wache Jährige könnte ihm Widersprüche über Widersprüche vorwerfen, aber alles in allem wirkte er überzeugend. Seine Sekretärin gab einmal zu Protokoll, er wusste buchstäblich nicht, wie reich er war und trachtete möglichst viel zu verschenken. Das alles ist auch deswegen interessant, weil Obama einmal angab, Fromm sei die wichtigste intellektuelle Figur in seinem Leben.

Zufällig bin ich an einer interessanten Stelle in diese Geschichte hineingeraten — als nämlich eine amerikanische University-Press das Obama-Zitat auf dem Cover einer Fromm-Biografie online stellte, fragte ich nach, ob ich es verwenden könne — und bekam dann Nachricht, Obama habe es zurückgezogen.

Habermas haben Sie im Prinzip selber richtig zusammengefasst: Vernünftig sollen die Argumente ausgetauscht werden — sine ira et studio.

Tritt der Philosoph mit einer Meinung an die Öffentlichkeit, so kann er das, ist aber lt. Habermas in keiner irgendwie herausgehobenen Position. Er trägt seine Argumente möglichst klar vor und wartet auf Widerspruch. Das weitere regelt die kritische Öffentlichkeit. Judith Butler ist — wie die Amerikaner sagen, something diffrent alltogether. Ich meine, man soll sie ned amol ignoriern — oder wenn, dann so behandeln wie Heinrich Heine die Romantiker behandelt hat: Herr Gauck warnt vor Populisten: Sie würden nationalistisches Gedankengut verbreiten.

Jaja, das sagt er zu den Japanern, bei seinem Staatsbesuch in Tokio. FazNet Schlimmer kann es auch Steinmeier nicht machen. Ich kann also den Aussagen zur Qualität früher Cannondales folgen, wenn auch der Rahmen so steif ist, dass man nach 20 Kilometern ein Nervenleiden hat.

Aber Trump ist eben wie Cipollini. Ein Blender, der nur ein paar Etappensiege einfährt und sich den Rest der Strecke spart.

Nicht so ein Kämpfer wie unser Don. Cannondale hat sich wohl mit dem Ausflug in die motorisierten Sportgeräte ruiniert. Das kommt vor, Mercedes wäre das auch beinahe passiert als man alle Technologien dieser Welt anbieten wollte. Natürlich profitieren die global agierenden Kapitalisten, aber auch der normale Dimpfl hat etwas davon. Er kann für sein bisschen Geld viel mehr nutzlose Produkte kaufen.

Denn den durchschnittlichen Konsumenten interessiert der Konsum, nicht die lange nachhaltige Nutzung einer Sache, die gut und mit Leidenschaft gemacht worden ist. Wir leben in wahrlich ironischen Zeiten. Die Leute wählen einen Milliardär, in dessen Wohnung sogar die Klobrille vergoldet ist, und erwarten ernsthaft, dass er sie vor dem sozialen Abstieg beschützt.

So viel Dummheit muss einfach bestraft werden. Natürlich musste jedem klar sein, dass am ersten ernsthaften Berg Schluss war. Da war er aber meistens schon weg. Die gläserne Klobrille Ja, paradoxe Zeiten. Die alten Bush-Republikaner waren auch schon für sie, hatten kein Problem mit ihr, sondern eher mit Trumps Isolationismus.

Das ist so, als würde man grün oder SPD wählen, weil man sehr friedlich, vernünftig und sozial eingestellt ist, aber dann bekommt man nicht legalisiertes Marihuana und die Reichensteuer, sondern Agenda und Jugoslawienkrieg. Oder man will das alles gar nicht, man ist liberal-konservativ, man ist kein Nazi, aber man möchte schon, dass es alles geordnet, nach Recht und Gesetz und auf einem gewissen Niveau zugeht.

Von Open-Borders- und anderen Aktivisten hält man garnix. Man wählt also die Merkel oder den Seehofer, und naja. Es ist jeweils fast das Gegenteil von dem, was man eigentlich erwartet hätte oder was zuvor im Wahlkampf gesagt wurde. Als ob nur der das durchziehen kann, der diejenigen vertritt, die eigentlich ja eher dagegen sind. Vielleicht ist das ja auch bei Trump so. Klar, der Osten war verrottet, wie der rust belt, produzierte aber seltsamerweise einige langlebige Produkte, siehe hier: Das sind methodische absichtlich?

Unsauberkeiten, die an Breitbart erinnern. Will sich hier jemand zum deutschen Breitbart aufschwingen? Schade, denn der Ansatz hier ist doch etwas feinsinniger. Pardon, aber soll ich ihnen das Interview raussuchen, mit den beiden, und wie sie sich herzen?

Clinton hat Dunham mit ihren Vorstellungen ganz bewusst auftreten lassen. Ein kluger Text mit einer schönen metaphorischen Firmengeschichte, die sich an das US-politische Zeitschema als historischem Hintergrund gekonnt anschmiegt. Das ist vielsagend und schön zu lesen, man selbst kennt auch Beispiele und fühlt sich verstanden. Doch ob President-Elect Trump wirklich die Ursache für mögliche Qualitätssteigerungen wird, bleibt abzuwarten. Und nicht unbedingt zu des Käufers Gunsten. Wenn die USA nicht mehr in China produzieren lassen, könnten die Produkte ziemlich teuer werden, und bei der derzeitigen Armutsentwicklung der Bevölkerung in den USA kann sich nicht jeder ein einheimisches Produkt leisten.

Also doch kein Wachstum mehr um jeden Preis? Und das unter Trump? Und das geht meist recht schnell. Dann entscheidet der Verstand und das Portemonaie, und Deutschland ist dann bald kein Autoexporteur mehr, so schnell geht das! Wunderbar Etwas Besseres kann doch gar nicht passieren. Die Leute können sich weniger Sachen kaufen, weil einheimische Produktion die Sachen verteuert.

Endlich weniger nutzloser und den Planeten zerstörender Konsum. Mindestens die Hälfte des in ärmeren Ländern produzierten Zeugs ist vollkommen überflüssig. Wenn ich sehe, welche Mengen an billigem und geschmacklosem Schund in den hiesigen Geschäften herumliegen….. Und dafür zerstören wir unsere wunderschöne Umwelt? Da gäbe es aus jeder epoche bis zurück ins Dass aufgrund solcher Erfahrungen Menschen Trump wählen bedeutet nicht viel mehr, als dass sie 1.

Ich weiss nicht welche Annahmen der Verfasser mit Trump-Wählern teilt, aber der mangelnde ökonomisch substanzielle Gehalt seiner gefühligen Ressentimenterzählung mit der unterschwelligen Verknüpfung Obamas und dem Niedergang Cannondales ist letztlich ein Beispiel für die Art bewusst unpräzisen-suggestiven Bloggergeschwiemels, wie es bei den feministischen KollegInnen von Don Alphons-x ;- immer gerne moniert wird.

Letzten Endes ist solches Geschreibsel aus welcher ideologischen Richtung auch immer, eine gegenaufklärerische Landplage. Was kommen wird, das weiss keiner. Das masse ich mir auch nicht an. Mein Scalpel ist von , und ich freue mich über den Artikel, der Allerdings ist derartig solide Wertarbeit geschäftsschädigend. Man braucht lebenslang nur ein Fahrrad. Ich selbst fahre ein F und Scalpel von Cannondale.

Die Firmengeschichte ist mir bekannt und traurig aber es gibt auch andere Firmen wie zB. An meinem Lightspeed Titan ist zB.

Nicht jede Firma wurde an die Wallstreet verkauft und nach Asien out-gesourced. Meiner Meinung nach hätte fast jeder andere Kandidat gegen Trump gewonnen. Fährt hier irgend jemand, ach was, kennt hier noch jemand ein NSU-Tourenrad? Die Vorkriegsmodelle halten noch bis in die sechziger Jahre einen legendären Ruf und keine Gangschaltung.

Frau Clinton hingegen ist stolz darauf, ihr ganzes Leben im Staatsdienst verbracht zu haben. Aus ihrer Sicht haben sicher beide recht. I love you, Don, really! Erste Klasse, Don, wirklich, Hut ab! Und was die Schaltkomponenten anbelangt: Seine Kopie war mir immer schnuppe. Die anderen Kopien auch. Das sind Verzweiflungsakte, wenn Leute, die in der Schule abschreiben, später andere Leute, die im Internet abgeschrieben haben, hinhängen. Titel eingeben jaja, toll geschrieben wie immer.

Allerdings wird Ihre Analyse der Komplexitaet des Problems nicht gerecht. Rechtschaffene auf dem Land mag Ihnen gerade schluessig erscheinen, ist einfach unzutreffend. Und dann schmuecken Sie Ihren Text mit ein paar stilvollen Fotos von den Villen der republikanischen Lokalgroessen in diesen Gegenden zugegeben, so geschmackvoll wie Ihre Porzellanfotos werden diese Plastikbunker nicht sein. Nun aber zur ach so pöhsen Globilisierung, der Schlimmen.

Den Antiglobalisierungsromantikern von der AfD, die nach Trumps Wahlsieg auf Wolke 7 schweben, sollte man frühzeitig vor Augen führen, dass sie dann ihre Baumwoll T-shirts wieder selbst herstellen müssen, und sie dürfen sie dann zu Der Niedergang von Cannondale hat mir auch den Magen umgedreht ich hatte eins in den frühen 90ern, bestes Rad ever.

Aber so ist der Kapitalismus. Der Staat muss Unternehmer auf Samthandschuhen tragen, Unternehmenssteuern und Erbschaftssteuern massiv senken, um die Betriebe und Arbeitsplätze zu erhalten. Macht aber halt auch keiner. Weil Unternehmer sind kein bedeutendes Wahlvolk. Und es ist politically correct, sie zu treten. Und so wird das dann halt nie mehr was. Das Zurückdrehen der Globalisierung wird nie mehr funktionieren, und das ist auch gut so.

Die zur Teilnahme an der Globalisierung nötigen Wirtschaftsstrukturen sind schnell zerschlagen. Was dabei herauskommt ist die andere Frage, aber die jährige Globalisierung ist noch jung, ob sie nicht vorzeitig verstirbt ist sicher noch nicht raus. Wahrscheinlich werden nicht so viele Arbeitsplätze wie gewollt von Trump zurückgeholt wenn überhaupt aber wenigstens haben die Amerikaner dafür gesorgt, dass das was die Zukunft bringt, leichter zu ertragen ist.

Und wer kauft die räder? Ich finde das beispiel ganz schön,aber die Zusammenhänge nicht schlüssig. Warum ist die Firma zugrunde gegangen? Wohl eher wegen der getroffenen Fehlentscheidungen im Management.

Es gibt ja genügend Bereiche in denen Hersteller hochpreisige, hochqualitative Produkte ohne tägliche Innovationen erfolgreich verbreiten. Jeder von uns muss sich hier auch an die eigene Nase fassen. Wer kauft denn gezielt im Inland produzierte Produkte? Am Ende trifft jeder die Abwägung des Preis-Leistungsverhältnisses und was es einem persönlich Wert ist.

Wenn das für mich beste Produkt in Deutschland produziert wird, toll. Wenn nicht, kauf ich ein anderes. Und besonders Deutschland ist extrem abhängig von Exporten, da unsere Volkswirtschaft darauf ausgelegt ist. Eine traurige Geschichte Das Missverständniss besteht darin, dass Donald Trump nicht die Absicht hat bessere Fahrräder entwickeln zu lassen wird ….

Damit man die Reste der Radfahrer nach der Fahrt besser abkratzen kann. Was kann denn da Washington, das angebliche Establishment oder China dafür? Das liest sich so, als sollte die dargestellte schlechte Qualität aus chinesischer Produktion nur nochmal untermauern, dass die Politik die Bürger in irgendeiner Weise verraten hätte….

An sich sind es einfach zwei paar Schuhe. Der Arbeitsplatzabbau stünde auch so für sich, wenn in China beste Rahmen gefertigt worden wären.

Stimmen die Fakten so wie dargestellt, dann wurden der hochqualifizierten Arbeiter dort Opfer des Mismanagements eines amerikanischen Mittelständlers. Dass man deshalb einen Sündenbock suchen muss und es nahe liegt, einen Polemiker als zukünftigen Präsident zu wählen, der sich an Minderheiten abarbeitet, finde ich gar nicht. Es gibt meiner Meinung nach kaum etwas Niederträchtigeres, als für die eigene Misere unschuldige Menschen verantwortlich zu machen.

Ein wenig über den Tellerrand schauen und die eigentlichen Probleme erkennen, sollte jedem, der zur Wahl schreitet, auch möglich sein. Interessant waren Informationen über die Räder.

Als Kind dachte ich immer, dass ich mir irgendwann mal ein Lefty kaufe. Warum es so gekommen ist haben Sie sehr schön dargestellt, in a nutshell, aber wie bringt Trump jetzt die ganzen hochwertigen Arbeitsplätze zurück? Taiwanesische Fahrradrahmen sind nämlich nicht durchweg so schlecht wie ihr bild es nahelegt.

I did everything they told me to. Jesus, welches traurige Geschichte. Die wahre Geschichte ist natürlich etwas völlig total anders. Aber leider ohne klare Opfer und daher für Journalismus nicht verwertbar.

Whatever, dass der Don jetzt auf Genderopfertrö…. Aber Frau Schramm trägt ja jetzt auch Perlenohrringe. To educate a man in mind and not in morals is to educate a menace to society.

Ich befürchte, das ist dann zu intelligent für FAZ Leser. Was das jetzt speziell mit Globalisierung zu tun hat, leuchtet mir nicht ein. Ist meiner Ansicht nach eine geschäftliche Fehlentscheidung der viele zu erfolgreiche Handmade-Firmen zum Opfer fallen. Globalisierung und Finanzmärkte und Eliten hin oder her. Gesetz 31 oder lass andere mit den Karten spielen, die Du austeilst.

Wenn ihnen das nicht einleuchtet, was das mit Globalisierung zu tun hat, haben Sie es einfach nicht verstanden. Aber das ist ja nichts Schlimmes. Der Mensch ist in Grenzen lernfähig.

Lieber Don, Globalisierung wir ein wenig einseitig von Ihnen definiert. Sie ist auch, wenn ein in Sindelfingen produziertes Mercedesauto über den Atlantik schwimmt, oder wenn ein Facharbeiter von Trumpf in Ditzingen in China eine Werkzeugmaschine zum Laufen bringt, oder wenn eine chinesische Firma den deutschen Roboterbauer Kuka kauft, oder eine vietnamesische Textilfabrik an Hugo Boss billig Markenhemden liefert oder, oder, oder ….

Was nun Canondale betrifft, so wurde in Zeiten, als Betriebswirtschaftslehre noch ernst genommen wurde, die Entscheidung des Managements dieses Unternehmens in Quads einzusteigen im Rahmen der Differenzierungsstrategie betrachtet und diese war immer risikoreicher, als die Strategie der Stärkung der vorhandenen Produkte, weil neuer Markt unbekannt, weil neue Zielgruppen erst erschlossen werden müssen, weil Produkt nicht beherrscht siehe die Probleme mit dem Motor bei Canondale usw.

Es war also eine Entscheidung mit Risiko und das Management lief in die selbst gestellte Falle, als es beim Markteintritt mit einem fehlerhaften Motor den eigenen Produkten gleich ihren guten Namen raubte, damit den Absatz der Motoren torpedierte und mit der technischen Korrektur in auf einen Dot-Com-krisengeschüttelten Markt traf, der jetzt nicht mehr willig war zu kaufen.

Und dass ein Markt sich ändert kann immer passieren. Da steht der Fall Canondale nicht alleine da. Aber das durch das Management von Canondale eigenerzeugte Problem, welches die Markteinführung deutlich verlängerte und damit die Kosten der Markteinführung deutlich erhöhte, machte die Aufnahme eines Kredites zur Überbrückung notwendig.

Auch das eine Entscheidung des Managements, denn es hätte ja stattdessen die Hände von den Quads lassen und weiter klasse Fahrräder bauen lassen können. Und mit dem Kredit beschwert lief das Unternehmen in eine rechte Gerade, als im März die Dot-Com-Blase platzte und der Absatz nun, trotz laufendem Motor, nicht so recht anspringen wollte. Ja, und dann kam die Heuschrecke Finanzinvestor ins Globalisierungs-Spiel, hat den Laden billig gekauft, Leute rausgeworfen betriebswirtschaftlich sicher in der Situation notwendig , hat ihn danach reorganisiert und später mit Gewinn an einen ehemaligen Konkurrenten von Canondale weiterverkauft.

In solchen Fällen richtet sich die Wut von entlassenen Erster-Klasse-Facharbeiter, obwohl die Wurzel allen Übels die Entscheidungen des ehemaligen Managements sind, vor allem gegen die Heuschrecken, die ihnen, augenscheinlich, ihre Arbeitsplätze weggnahmen.

Später dann, wenn sie erfahren, dass die Reste ihre ehemals klasse Firma nun in China produziert, werden sie auch noch wütend auf ihre Regierung, die die Globalisierung unterstützt oder zumindest nicht unterbindet. Aber für Facharbeiter irgendwo im Nirgendwo machte er nichts.

Da kocht es aber in der Facharbeiterseele. Und dann kommt Donald, der heimische Cowboy, der heimische Produkte wieder kaufbar machen will es gibt schon eine lustige Fernsehsendung in US, bei der Familien alle ausländischen Produkte aus ihren Häusern rausräumen lassen, sieht dann sehr leer aus, und mit rein amerikanischen Produkten wieder einräumen lassen, sieht dann sehr nach Jahre aus, zeigt aber wohin das gehen soll.

Sie besitzen amerikanische Staatsanleihen im Wert von mehr als einer Billion Dollar. Und das hat die Obama-Regierung sehenden Auges zugelassen, als sie die Staatsschuld von 8,8 auf 19,9 Billionen Dollar hochfuhr. Eine riskante Politik im Rahmen der Kreditglobalisierung. Oder wenn schon lange her in Bochum keine Corsas mehr gebaut werden können, weil die in Spanien gebauten Achsen in Frankreich im Eisenbahnerstreik hängengeblieben sind.

Foxconn hin oder her — die Qualität der Apple-Produkte ist ja eher am oberen Rand. Wer …ist jetzt an der Entlassung der Spiegel Redakteure schuld: Was hätten Sie nur für ein Teil aus Ihrer Scheune gezogen, wenn Sie etwas mehr in der Vergangenheit gelebt hätten und nach all den verwirrenden Annahmen und Spekulationen, ob sie nun stattfindet oder nicht, über die französische Revolution geschrieben hätten?

Wenn ich da so an meine Heimat Deutschland denke…. Ich denke da nur an Gerhard Schröder, der die Firma Philipp Holzmann rettete, die sich dann doch mit 1,46 Milliarden Schulden von ihren, jetzt bedauerlich, arbeitslos gewordenen Mitarbeiter verabschiedete.

Jetzt sind ja alle schlauer geworden, was in den vergangenen Jahren an der noch immer andauernden Bankenrettung zu sehen ist. Sind die deutschen Banken heute nicht schon Volkseigentum? Na ja, dann bis zum nächsten Mal, wenn Sie bei der nächsten Krise oder politischen Umsturz, wie gerade eben, bei unserem freiheitlichen und wirtschaftlichen Vorbild, jenseits des Atlantiks, wieder ein anderes Fahrradteil aus Ihrem unerschöpflichen Vorrat ziehen, um uns mal wieder die Welt zu erklären.

Cannondale Ein klasse Artikel! Während ich ihn las,stand ich hin und hergerissen zwischen meinem SL aus Bj. Glücklicherweise gab es bisher keine Mängel. Dennoch würde ich alles tun,damit Cannondale wieder wie in guten alten Zeiten und heimisch produziert. Danke Don Alphonso Du hast meinen Tag gerettet!

Und ich hätte letzte Woche fast mein Jekyll von für wenig Geld verkauft. Dank der vielen schnellen Anfragen bin ich stutzig geworden und habe mich erinnert wie toll es war damit über die Alpen zu fahren und habe es behalten.

Ohne Ihnen nahetreten zu wollen, aber Ich meine auf dem Bild den Schriftzug von Shimano auf einem Kettenblatt zu erkennen. Cannondale verbaut von Werk aus seine eigenen Kurbeln und liefert natürlich ohne Adapter aus. Der Bottom Bracket Adapter wurde in jedem Fall nachträglich eingesetzt. Diese Adapter werden mit Loctite faktisch ins Tretlagergehäuse eingeklebt, indem sie verpresst werden.

Bei Carbon ist dies ein Schritt, der nicht mehr zurückgenommen werden kann. Die Adaptierung ist dann dauerhaft. Der Adapter wurde nicht fachmännisch eingebaut. Was immer Sie an Problemen in der amerikanischen Wirtschaft beschreiben wollen, mit Cannondale hat das nichts zu tun. Ihr Innenlagerproblem ist Resultat schlampiger Arbeit in Deutschland, entweder im berühmt-berüchtigten deutschen Fahrradfachhandel oder — in ihrem eigenen Keller.

Pardon, das Innenlager wurde von einem Rahmenbaumeister eingebaut, und natürlich kann man bei BB30 die Innnenlager tauschen. Bei meinem S-Works Tarmac ist genug Material dran. Hier ist so wenig Carbon dran, dass die Belastung und dauernde Biegung die Hülse gelockert hat. Bei anderen haben Sie wenigstens noch Zapfen o. Hier ist es einfach nur en geklebtes Rohr. Da hilft kein Betteln und kein Beten nur Donald rettet den Planeten. Zu aller erst nochmal: In unserem Zeitalter der Infamie hat man schon fast nicht mehr daran geglaubt.

Die ganze Gehässigkeit der Gendersatane und die mit höllischer Wut betriebene feministische Propaganda mussten sich letzten Endes der Realität beugen. So und nicht anders soll es sein. Qualitätsprodukte aus den USA gab es vor allem in den er Jahren. Anna Selbdritt und Mona Lisa klebte er einen kaum bemalten Karton, da er befürchtete, die Personen, die sie in Auftrag gegeben und bezahlt hatten, würden danach suchen.

Sicher in seinem Landsitz angekommen, wurde er vom König zum obersten Maler und Ingenieur befördert. Leonardo will noch immer erfinden und forschen, doch er ist zu dieser Zeit müde und gezeichnet vom Leben. In ihm leben noch so viele Träume und Werke, die er nicht mehr verwirklichen kann, was ihn mit Leid erfüllt. Er leidet an Rheuma und kann nicht mehr Malen und hat einen Herzanfall gehabt. Trotz einem gelähmten rechten Arm versucht er mit dem linken weiter zu arbeiten, denn sein Johannes der Täufer ist noch nicht fertig.

Am 13 April, dem Vorabend zum Osterfest lässt sich Leonardo, wissend um seinen Tod vom Notar von Amboise, Guillaume Boreau sein Testament aufnehmen, indem er alle ihm wichtigen Menschen bedenkt, er legt auch seine Trauerfeier und die Anzahl der Messen und sogar das Gewicht der Kerzen fest.

Für Leonardo war die Kunst in zwei wichtige Säulen gegliedert: Die erste der beiden Säulen war das Malen, mit dem er lange Zeit sein Lebensunterhalt verdiente. Die zweite Säule war für ihn das technische Zeichnen, von dem er sagt, dass es das wichtigste Werkzeug der Wissenschaft sei. Aber ohne das technische Zeichnen gäbe es keine Erfindungen keinen Fortschritt und kein Verständnis für fremdes. Für ihn war das technische Zeichnen seiner Erfindungen die Entwicklung, die Kontrolle und die Aufbewahrungsmöglichkeit zu gleich.

Er verstand es wie kein Zweiter, Dinge in der Natur zu beobachten und aus ihnen zu lernen. So meinte auch David Rosand: Leonardo gehörte zu der Generation Künstler die ihre Wurzeln in Florenz hatten. Jahrhundert brachte für Florenz einen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung, der ein gewaltiges künstlerisches Potenzial beinhaltete.

Leider begann am Ende des Jahrhunderts eine Auswanderung vieler Künstler aus Florenz und dies sorgte dafür, dass die Stadt sehr viel von ihrem Ansehen verlor. Diese Kunst erlangte ein Ansehen mit dem keine andere Kunstepoche mithalten konnte. Einer der beiden wichtigsten Neuerungen in dieser Epoche war die Perspektive. So findet sie sich in sehr vielen Anwendungen wieder und wir haben fast täglich Kontakt mit ihr.

Für die florentinschen Künstler jedoch war die Perspektive die Möglichkeit die mittelalterliche Optik über den Haufen zu werfen und den Blickwinkel des Sehens auf das Gemälde zu übertragen. Bei Abbildung 14 handelt es sich um das Gemälde der Schlüsselübergabe an Petrus. Es wurde von Pietro Perugino, der ebenso wie Leonardo ein Schüler der Werkstatt des Verrochio war, gemalt und weist eindeutige Effekte der Perspektive auf. Die zweite wichtige Neuerung war die Idee der Nachahmung der Natur.

Dies darf man wiederum nicht mit der Betrachtung der Natur aus der heutigen Zeit vergleichen. Danach versuchten sie dann mit diesen gewonnen Erkenntnissen aus einem Makrokosmos einen Mikrokosmos zu schaffen. Hinter dieser wichtigen Neuerung steckt sehr viel von Leonardos Forschungen. Er verstand es wie kein Zweiter, Beobachtungen bzw.

Erkenntnisse aus der Natur künstlerisch und wissenschaftlich aufzunehmen und festzuhalten. Die Abbildung 15 zeigt einen Brombeerzweig der von Leonardo Farbflecken die dem Gemälde schon in frühen Jahren diese gezeichnet wurde. Durch das Spiel zwischen Schatten und Licht gewinnt der Zweig, in einer Art die damals noch unbekannt war, an intensiver Vitalität.

Historisch gesehen werden nur vier Gemälde eindeutig Leonardo zugestanden. Bei allen anderen herrscht zwischen den Wissenschaftlern und Historikern ein Disput, ob sie von Leonardo stammen oder nicht. Die beiden letzt genannten Bilder wurden von Leonardo leider nicht fertig gestellt.

Die Mitarbeit an weiteren Gemälden ist bekannt, doch können sie von Historikern nicht eindeutig ihm zugeordnet werden. Das Abendmahl, das heute zu den bekanntesten Gemälden Leonardos zählt, entstand etwa zwischen und im Refektorium des Klosters Santa Maria delle Grazie in Mailand. Wie auf Abbildung 17 zu erkennen ist, wirkt das Gemälde durch die Platzierung und Einpassung, wie eine Verlängerung des realen Raumes.

Auch das real einfallende Licht aus den Fenstern zur linken des Wandbildes wurde von Leonardo beim zeichnen berücksichtigt. Das Abendmahl ist eine Kombination von Gemaltem und Tatsächlichem und genau diese Kombination verleiht diesem Gemälde seine einzigartige Wirkung.

Leonardo aber entschied sich für eine Mischung aus Tempera-und Ölfarben auf den trockenen Putz, er erhoffte sich damit atmosphärische Wirkungen zu erzielen. Leider konnte diese Maltechnik der Feuchtigkeit der Wand nicht standhalten. Es bildeten sich die Risse und Unverkennbarkeit verliehen.

Schon etwa 50 Jahre nach der Fertigstellung des Abendmahls beschrieb ein wichtiger Gelehrter das Gemälde mit einem durcheinander von Flecken. Leider sorgte die Feuchtigkeit der Wand nicht nur für die Flecken und Risse, sondern sorgten auch für den immer voranschreitenden Prozess des Zerfalls. Erschwerend kam noch hinzu, dass im Zweiten Weltkrieg eine Bombe nur wenige Meter vom Kloster detonierte. Zwar wurde das Gemälde durch viele Sandsäcke geschützt, aber es litt trotzdem sehr unter dieser Explosion.

Erst in den letzten Jahrzehnten wurden wieder umfassende Restaurationen durchgeführt. Bei diesen Restaurationen wurden entweder Teile des Bildes neu übermalt oder die abgeblätterte Farbe neu an der Wand befestigt. Bei der Übermaltechnik kommt erschwerend hinzu, dass zuerst die Farben von früheren Übermalungen entfernt werden müssen. Dieses Entfernen erschwert die Genauigkeit der Arbeit und so verlor das Abendmahl immer mehr an seiner einmaligen, von Leonardo erwünschten, Intensität.

Dieses letzte Zusammensein war die Gründung der heutigen christlichen Religion. Und am Abend setzte er sich zu Tische mit den Zwölfen. Wahrlich, ich sage euch: Einer unter euch wird mich verraten. Und sie wurden sehr betrübt und hoben an, ein jeglicher unter ihnen, und sagten zu ihm: Jesus der in der Mitte des Bildes sitzt, und dessen Heiligkeit durch das drei geteilte Fenster ihm Hintergrund noch verstärkt wird, ist der einzige Ruhepol im Bild und er vollzieht bildlich die Handlung des Abendmahls.

Alle zwölf Jünger um ihn sind in Bewegung. In ihren Gesichtern steht Endsetzen, Angst und Unverständnis. Auch die körperliche Gestik untermauert diese emotionalen Gefühle. Diese lebendige Symmetrie in der Platzierung der Jünger steht im Widerspruch zur stabilen Raumarchitektur und war deshalb für den damaligen Betrachter so ungewohnt neu und interessant.

Genauso revolutionierte er mit diesem Gemälde die bis dahin übliche Behandlung des Themas. Bei allen bis dahin bekannten Gemälden sollte Judas sofort erkannt werden.

Leonardo aber lies Judas in den Jüngern verschwinden. Bei ihm sitzt er direkt neben Johannes dem liebsten Jünger Jesus. Es gibt auch kein anderes Merkmal das Judas eindeutig als den Verräter brandmarkt. Somit schaffte es Leonardo den Verrat fliesend mit dem beginn der Eucharistie zu verbinden. Leonardo malte zwischen und , als er nach Florenz zurückkehrte, das Portrait der Mona Lisa.

Dies ist nicht nur das bekannteste Gemälde Leonardos, es ist gar das berühmteste Bild der Welt. Es wurde mit Ölfarben auf ein dünnes Pappeholz gemalt. Im Jahre kam es in den Besitz der königlichen Sammlungen Frankreichs. Seid bis zum heutigen Tag ist das Portrait im Louvre in Paris zu sehen.

Über die Frau auf dem Gemälde wird seit seinem Bestehen spekuliert. So nehmen einige Forscher an, dass es überhaupt kein Modell für dieses Portrait gab und Leonardo mit der Mona Lisa die zu jener Zeit perfekte Frau zeichnen wollte.

Andere wiederum behaupten, dass Leonardo seine Mutter mit diesem Porträt gezeichnet habe. Und dann gibt es noch die ganz selten vertretene, bizarre Idee, dass Leonardo sich selbst, in Frauengestalt, gezeichnet habe.

Denn durch gründliche Studien in Archivdokumente und historischen Niederschriften konnte dies zum Teil belegt werden. Lisa di Noldo Gherardini wurde in ärmlichen Verhältnissen geboren. Im Jahre heiratete sie dann den wohlhabenden Kaufmann Francesco del Giocondo. Lisa war Francescos dritte Frau und beschenkte ihn mit drei gesunden Kindern, zwei Söhne und eine Tochter.

Francesco hatte seinerseits gute Gründe seine Frau portraitieren zu lassen. Im Jahr als das Bild in Auftrag gegeben wurde, wurde sein zweiter Sohn geboren.

Das Gemälde seiner Frau, die ihm diese zwei männlichen Nachkommen schenkte, sollte als besondere Dekoration, die Einrichtung des Wohnzimmers ergänzen. Leider bekam Leonardo etwa ein halbes Jahr nach der Beauftragung des Portraits einen wichtigeren Auftrag.

So geriet das Portrait zunähst in Vergessenheit und Leonardo setzte die Arbeit am Portrait erst ein bis zwei Jahre später fort und konnte es so ohne Zeitdruck vollenden.

Giorgio Vasari, der zur Welt kam, war ebenso wie Leonardo einer dieser berühmten florentinschen Künstler. Durch seine vielen Niederschriften gilt er als einer der ersten Kunsthistoriker.

In diesem Portrait steckt für die damalige Zeit sehr viel Revolutionäres. Auch für Leonardo selber war es ein sehr besonderes Bild. Nur in zwei Portraits lässt er die Person vor einem natürlichen Hintergrund sitzen und sie in die Augen des Betrachters schauen, die Mona Lisa ist eines dieser Portraits.

Dies aber sind nicht die einzigen Besonderheiten des Gemäldes. Leider verlor das Gemälde durch den feinen Staub, der sich auf dem Gemälde über die Jahre hinweg angesammelt hat, von einer gewissen Transparenz und Leuchtkraft.

Aus Angst es zu beschädigen wurde es noch nie restauriert. Auf beiden Seiten wurden, wann ist nicht genau bekannt, Stücke abgeschnitten. Auf diesen Stücken waren Pfeiler gemalt und sie dienten für eine stärkere Trennung zwischen der Mona Lisa und dem Hintergrund. Auf Abbildung 20 ist der untere Teil des linken Pfeilers zu sehen. Trotz des Verlustes der beiden Pfeiler kann man diese Trennung noch heute erkennen. Links ein Weg zum Fluss der auf der rechten Seite über eine Brücke führt.

Über diesen Hintergrund wurde sehr spekuliert. Bei dieser Betrachtung würde der Hintergrund unter einem komplett neuen Aspekt an Geltung gewinnen. Man könnte ihn als eigenes Gemälde betrachtet und so würde er zu einer eigenen abgeschlossenen Lebensform werden. Aber nicht nur der Hintergrund sorgte für Spekulationen, sondern auch über das Aussehen der Mona Lisa selbst, ihre Mimik und Gestik, wird noch heute sehr viel diskutiert.

Ein Punkt, der wie kein zweiter die Phantasie der Wissenschaftler und Betrachter anregt, ist der Schleier, den sie über ihrem Haar trägt. Manche glauben, dass dieser Schleier Trauer ausdrücken soll und dies würde ihr passives Lächeln abrunden.

Aber geschichtliche Nachforschungen über diese Zeit widerlegen, dass der Schleier nicht nur bei Trauer getragen wurde, er kennzeichnete auch den Stand der verheirateten Frau und war ein Sinnbild ihrer Tugend, Keuschheit und Hingabe. Dies wiederum würde bedeuten, dass Leonardo Mona Lisa ohne irgendwelche psychischen Hintergründe gemalt hat.

Obwohl das Gemälde Heiliger Hieronymus zu den vier gesicherten Werken Leonardos zählt, ist über seine Entstehungsgeschichte nichts bekannt. Dieses Gemälde wurde bis in keinem zeitgenössischen Dokument erwähnt, abgesehen möglicherweise von einer Liste die Leonardo um verfasst hat und in der einige heilige Hieronymi erwähnt werden. Da in dieser Auflistung aber von mehreren heiligen Hieronymui die Rede ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieser nicht unter ihnen war.

Trotzdem führt diese Liste zur Annahme, dass dieses Gemälde vor gemalt wurde. Beim Heiligen Hieronymus handelt es sich um ein Gemälde, dass mit Ölfarben auf eine Holztafel gemalt wurde. Warum Leonardo das Gemälde nicht fertig zeichnete ist nicht bekannt. Es wird behauptet, dass er keine passende Möglichkeit gefunden hat, um die Gefühle die er in diesem Gemälde zum Ausdruck bringen wollte, zu malen. Um das Gemälde Heiliger Hieronymus rankt eine mysteriöse Geschichte.

Den ersten Teil, bei dem die Kopfpartie des heiligen Hieronymus herausgeschnitten war, entdeckte er bei einem Trödler. Das restliche Gemälde fand er bei einem Schuster, bei dem es als Schemel gedient habe. Kardinal Fesch lies es dann wieder zusammenfügen und restaurieren.

Noch heute kann es im Museum des Vatikans betrachtet werden. Nach dieser Geschichte stellt sich die Frage wie ein Gemälde Leonardos, dass sogar schon im Besitz einer so bekannten Kunstsammlerin wie Angelika Kaufmann war, so in Vergessenheit geraten konnte und warum es zerschnitten wurde.

Diese Fragen sind bis heute ungeklärt, sie aber als Beweis gegen seine Echtheit anzuführen wäre vermessen, denn es ist und bleibt ein Leonardo! Er kam in Stridon, Istrien im heutigen Slowenien zur Welt und lebte bis zum September wo er dann in Bethlehem starb. Er zählt zu den vier Kirchenlehrern des Westens.

Sein berühmtestes Werk ist die Vulgata, eine Bibelübersetzung ins gesprochene Latein. Mit der Art und Weise wie ihn Leonardo darstellte schuf er eine Bildform, die in den kommenden Jahrhunderten zum Typus wurde. Hieronymus kniet halb nackt auf dem Boden und schaut als ob er nach Vergebung bitten würde. Die anatomische Gestaltung wirft wiederum Rätsel auf. Man sieht eindeutig, dass beim Zeichnen von Hieronymus Kenntnisse über den Knochenbau und die Muskelbildung vorhanden waren.

Leonardo begann seine Forschungen über die Anatomie aber erst im Jahre , was eindeutig nach dem Endstehen des Gemäldes war. Dies beweist seine perfekte Auffassungsgabe. Der Löwe liegt mit geöffnetem Mund vor ihm und schaut als ob er ihm antworten würde. Die Kirche in der Rechten Ecke des Gemäldes ist zwar mit einer bis dahin ungewöhnlichen Präzision gemalt, aber steht auch nicht direkt in Verbindung mit den anderen Bildebenen.

Auch der Hintergrund, mit dem blauen Himmel passt nicht zu der Dürre die im Vordergrund des Gemäldes herrscht. Es scheint als habe Leonardo bei diesem Gemälde ein Problem mit der Verbindung zwischen den einzelnen Elementen gehabt. Vielleicht wurde auch aus diesem Grund das Gemälde nie fertig gestellt. Da Leonardo nicht nur ein sehr begabter Künstler war, sondern auch ein Erfinder, Entwickler und Wissenschaftler zeichnete er nicht nur Gemälde sondern auch sehr viele Skizzen.

Er verstand es sehr gut Dinge die sich in seinem Kopf abspielten mit denen die er in der Naturbeobachtete zu verbinden. Da er meist nicht nur an einem Projekt arbeitete oder die fertigen Projekte nicht sofort wieder vergessen wollte, skizzierte er sehr vieles. Mit diesen Skizzen schuf er eine Ansammlung von Meisterwerken der Ingenieurskunst und der Wissenschaft. Oftmals behauptete Leonardo auch, dass das technische Zeichnen die Grundlage der Malerei sei.

Erst nach dem man Dinge so skizzieren kann, dass so real wie nur irgend möglich erscheinen, ist man in der Lage Gemälde zu malen die so authentisch wirken wie die des Universalgenies Leonardo da Vinci. Unter den technischen Zeichnungen versteht man alle Zeichnung und Skizzen bei denen es Leonardo nicht um die Schönheit oder um die künstlerische Gestaltung geht, sondern um ihre Funktion und ihrer Einfachheit.

Leonardo entwickelte viele Maschinen. Leider aber wurden nur wenige Maschinen von Leonardo wirklich gebaut oder gar benutzt. Also konnte er sich bei Weiterentwicklungen oft nur auf seine Skizzen verlassen. Wie heute Bewiesen sind die Skizzen meist so gut, dass ein Nachbau der von ihm entwickelten Maschinen nicht sonderlich schwer fällt. So bauten verschiedene Private Unternehmen Modelle seiner Maschinen auf. Wie auf Abbildung 22 und 23 zu erkenne ist wurde diese Maschine, die beim anheben von Säulen die körperliche Arbeit erleichtern soll, eins zu eins nach dem Entwurf Leonardos nachgebaut.

Dieses Model wurde in Berlin auf einer Ausstellung gezeigt. Anhand des Models kann man erkennen das es sich bei den meisten Entwicklungen nicht um utopische Phantasien handelte sondern, dass seine Entwicklung funktioniert hätten. Leider weisen aber die bislang bekannte Notizen Leonardos nur auf drei konkrete Projekte hin. Zwischen und arbeitete er an Modellen der Kuppel für den Mailänder Dom. Viele Historiker behaupten zwar, dass Leonardo ein sehr begabter Architekt gewesen sei, aber da er in keinen Verträgen über den Entwurf von Bauwerken genannt wird, könnte man ihn nicht als Architekt bezeichnen.

Die Frage ob Leonardo als Architekt bezeichnet werden kann bleibt umstritten. Aber in vielen Gemälden erkennt man das Interesse von Leonardo an der Architektur. Auch in verschiedensten Skizzen sieht man, dass er sich oft mit dem Bau von, meist militärischen, Gebäuden befasste.

In diesen Skizzen erkennt man ebenso, dass er sich oft mit statischen Problemen auseinander setzte. Da die Statik zur Architektur zählt und eine wichtige Rolle in der Planung von Gebäuden spielt, kann man ihm sehr wohl architektonische Interessen unterstellen.

Wie schon erwähnt waren viele architektonische Entwürfe für den militärischen Dienst bestimmt. Auf Abbildung 24 erkennt man eine Festung, die Leonardo entwarf. Es wird vermutet, dass dieser Entwurf um das Jahr für eine Festung in Imola gezeichnet wurde.

Fast fünf Jahrhunderte sind vergangen, seitdem Leonardo seine Ideen und Entwürfe für Maschinen aufzeichnete, die helfen sollten, die vielen Aufgaben zu erleichtern, die in seiner Umgebung zu bewältigen waren.

Sein oberstes Ziel war, unter Einhaltung von Gleichförmigkeit und Präzision die Arbeit schneller und leichter durchzuführen. Sein Spektrum reichte von Maschinen die die Arbeit erleichtern über zukunftsweisende Wasser- und Landfahrzeuge bis zu tödlichen Waffen.

Schon allein diese Tatsache gibt uns einen Eindruck von Leonardos breit gefächerten Interessen zum damaligen Zeitpunkt. Die Werkstatt des Verrocchio, in der Leonardo arbeite, beschäftigte sich nicht mit militärischen Angelegenheiten. Man muss daher annehmen, dass Leonardos Interesse für militärische Probleme durch seine Beschäftigung mit dem Ingenieurwesen und der Mechanik geweckt wurde, und ihn zum Beispiel die Aufgabe reizte, die Schusskraft von Feuerwaffen zu erhöhen und neue Kombinationen von Maschinen und Waffen zu entwickeln.

Er wollte durch Experimente mit einfachen Maschinenelementen universale Gesetze aufdecken und war bestrebt möglichst alles in quantitativen Verhältnissen auszudrücken.

Wenn Leonardo für ein Problem eine mechanische Lösung gefunden hatte, skizzierte Leonardo die Einzelteile und das Ganze, notierte die Arbeitsvorgänge, legte fest, wo noch weitere Aspekte näher zu untersuchen waren, und wandte sich dann anderen Problemen zu.

Doch keine genügte Leonardo. Immer wieder entwickelte er neue Vorrichtungen, um dieselbe Aufgabe durch andere Teile oder andere Kombinationen von Teilen zu bewältigen.

Man denke zum Beispiel an seine Suche nach einem Verfahren zur Umsetzung der geradlinigen Hin-und Herbewegung in eine kreisförmige Bewegung, eine grundlegende Voraussetzung für alle Maschinenkonstruktionen. Leonardo zeichnete zahlreiche Vorrichtungen, um dieses Ziel zu erreichen, doch nie gab er sich mit der gefundenen Lösungen zufrieden. Die meisten der von Leonardo entwickelten neuartigen Vorrichtungen gehören in den Bereich der Maschinen-und Waffenkonstruktion für den Landeinsatz.

Er lebte in einer Zeit des Übergangs, in der die Armeen von Armbrustschützen und gepanzerten Reitern den Kanonieren wichen. Der Traum vom Fliegen ist möglicherweise schon so alt wie die Menschheit selber, doch niemand zuvor hat es geschafft, solch überzeugende und durchdachte Entwürfe zu zeichnen, wie Leonardo da Vinci.

Oft, wenn er sich alleine fühlte, zum Entspannen oder auch um sich Anregungen für seine Malereien oder Ingenieurskunst zu holen, ging er hinaus in die Natur. Dort beobachtete und studierte er auch genau den Flug der Vögel.

Diese Idee kam ihm höchstwahrscheinlich ca. Er war sicherlich nicht der Erste, der sich über das Fliegen Gedanken gemacht hat, manche behaupten auch, er habe nur die Zeichnungen und Skizzen anderer Künstler und Erfinder die er teilweise in Werkstätten oder Lagern gefunden hat, kopiert.

Diese Behauptung ist natürlich schlecht zu widerlegen und selbst wenn sie wahr ist, ist dies für Leonardo keine Schande. Wenn wir mal betrachten, was zu dieser Zeit vor ihm zum Thema Flug erfunden und gezeichnet wurde, dann stellen wir fest, dass sie sehr wohl die Idee zum Fliegen hatten, sich aber nicht genügend mit ihrer Idee auseinandersetzten.

Leonardo war also der Erste, der sich tiefer mit dieser Art von Fortbewegung befasste. Die Idee hat er evt. So versuchte er den Vogelflug zu kopieren.

Seine Studien befassten sich jedoch nicht nur mit den Vögeln, er beobachtete sehr wohl auch andere fliegende Geschöpfe, wie z. Inspiriert von ihnen stellte er seine ersten Zeichnungen zum sog. Was ihn seinen Vorgängern gegenüber hervorhebt. Das Prinzip bleibt aber gleich und soll wie folgt funktionieren: Durch eine ähnliche Vorrichtung und mit Hilfe der Armbewegung sollen sich die Flügel wieder nach oben bewegen.

Später entwickelte er eine Flugmaschine, die auf dem Prinzip des Gleitflugs funktioniert. Ein entsprechendes Zitat vom Meister persönlich zeigt den Enthusiasmus, mit welchem er dieses Projekt angegangen ist, bzw. Wenn er auch damals aus Sicherheitsgründen einen Testflug über einer Wasseroberfläche empfahl, so war er sich der Flugtauglichkeit selbst nicht sicher.

Seine Leistungen für die folgende Pionierarbeit auf dem Sektor des Fluges sind sehr fraglich, da zum einen seine Zeichnungen erst später wieder aufgefunden wurden, als andere die Flugtechnik schon verbessert hatten.

Doch was unbestreitbar ist, ist der Erfolg seiner vielen Nebenerfindungen, die er zu seinen Flugapperaten entworfen hat, wie z. Ihm wird auch nachgesagt, das erste Modell eines Hubschraubers erfunden zu haben. Jedoch ist zu vermuten, dass Leonardo dieses Objekt, das von 4 Männern in Bewegung gesetzt wird, eher entworfen hat, um die Wirkung von Schrauben zu untersuchen.

Da er sich viele Gedanken über das Fliegen gemacht hatte, dachte er auch darüber nach, aus beliebiger Höhe z. So entwarf er nach gründlichen Überlegungen seinen Fallschirm. Bei seinen Aufzeichnungen ist vermerkt: Nicholas und Freundin Katarina Ollikainen bauten den pyramidenförmigen Entwurf des italienischen Alleskönners aus Segeltuch und Pinienpfählen nach.

Fachleute nannten das Gebilde flugunfähig und rieten Nicholas dringend von dem Versuch ab. Doch der Londoner bewies das Gegenteil. Ganz sanft glitt ich abwärts, ohne Wackeln und Drehen, berichtete er anschliesend.

Leonardos Traum vom Fliegen war für die damalige Zeit revolutionär, wobei seine Forschungen dazu leider nicht revolutionär waren. Erstens wurden sie zu spät wieder entdeckt, dass jemand aus seinen Studien hätte profitieren können und zweitens ist der Flug von Ornithopter trotz Hilfe neuester Technik unrealistisch. Ein sehr wichtiges Kapitel seiner Erfindungen ist ganz gewiss das, in dem er sich mit der Konstruktion von Wasser-und Landfahrzeugen befasst.

Die Wasserfahrzeuge muss man generell in zwei Bereichen unterteilen, zum einen in den Bereich der Maschinen deren Aufgabe es ist, dass Flussbett auszuheben oder zu verbreitern, zum andern entwickelte Leonardo am Antrieben für Boote. Leonardo entwarf verschiedenartige Baggermaschinen, mit denen man Schlick und Schlamm aus Kanälen und befahrbaren Flüssen gebaggert werden konnte. Das Zahnrad wird durch eine Kurbel oder Winde an der Achse gedreht.

Durch einen Pfahl wird der Schwimmbagger an seinem Standort gehalten und können zur nächsten Einsatzstelle versetzt werden. Der so genannte Pflug wurde nun über die Stelle gezogen, von welcher der Schlamm abgetragen werden sollte.

Mit der linken Ankerwinde des Baggers wurde der Pflug bis unter die zweite Ankerwinde gezogen, die den Pflug aus dem Wasser hochzog, so dass seine Ladung in einen Lastkahn gekippt werden konnte. Gerade auf einem Gebiet wie dem Schiffsantrieb musste Leonardo das Fehlen eines leicht regelbaren Antriebes als besonders nachteilig empfinden.

Alternativen zur Muskel-, Wind-oder Wasserkraft waren für ihn nicht wirklich vorstellbar, und deshalb suchte er nach Möglichkeiten, sie besser nutzbar zu machen. Es war von strategisch weitreichender Bedeutung, wenn sich ein Boot unabhängig vom Wind fortbewegen könnte. Diese zwischen und entstandene Zeichnung beweist, dass Leonardo Militäringenieure wie Taccola, Valturio und Francesco di Giorgio, um einige zu nennen, die alle in ihren militärischen Handschriften Boote mit Schaufelradantrieb darstellen, weit hinter sich gelassen hatte.

Das hier dargestellte Schaufelradboot, dass durch eine Kurbel angetrieben wird, gehört zu einer ganzen Reihe ähnlicher Zeichnungen, die auf ein Blatt im Codex Atlanticus skizziert sind.

Da das Schwungrad eindeutig das Boot in der Mitte teilt, wäre das andere Schaufelrad durch eine zweite Kurbel anzutreiben. Durch das zwischen Kurbel und Schaufelradachse gesetzte Getriebe erreicht man, dass sich das Schaufelrad schneller dreht als die Kurbel.

Dieses Getriebe ist deutlich in der Nachbildung eines solchen Bootes ohne das Schwungrad zu sehen. Auf einem andern Blatt im Codex Atlanticus zeichnete Leonardo einen sinnreichen Mechanismus, um eine hin-und hergehende Bewegung in eine Kreisbewegung umzusetzen: Durch das Auf-und Niedertreten der Pedale setzt sich der um die mittlere Walze führende Riemen in Bewegung, und indem das Walzgetriebe in die Zahnräder greift, werden die Schaufeln angetrieben. Ein in die Zahnräder eingebaute Speere sorgt dafür, dass sich die Schaufeln immer in der gleichen Richtung bewegen.

Versehen mit einer Steuereinrichtung, wäre ein Boot dieses Antriebssystems bei einem Seegefecht von Vorteil gewesen, da man es unabhängig vom Wind einsetzen konnte. Er wurde immer von einem Gedanken angetrieben, neue Fahrzeuge zu entwickeln oder bestehende Fahrzeuge so zu verbessern, um den Arbeitsaufwand zu erleichtern oder ganz neue Wege zu gehen. Es handelt sich um einen leichten Karren, der nach Art des Dreirades drei Räder unter dem Wagenkasten besitzt, ein weiteres Rad ist dem Wagen vorangestellt, es dient der Steuerung mittels Steuerknüppel.

Das eigentliche Neue gegenüber vielen andern Zeichnungen von Fahrzeugen in seinen Manuskripten ist sein Antriebssystem: Durch die in einem Federantriebssystem gespeicherte Energie konnte sich das Fahrzeug ohne Muskelkraft bewegen.

Obwohl es wie ein Vorläufer des Automobils anmutet, war es eigentlich für militärische Zwecke konzipiert, da es sich ohne Pferde bewegen konnte, die im Kampf leicht verwundbar waren. Leonardos Studium der Anatomie folgt logisch aus dem Bestreben, den menschlichen Mikrokosmos zu erklären. Die Zeichnungen zu Leonardos Forschungen und Betrachtungen auf diesem Gebiet, mit schriftlichen Kommentaren, wurden von ihm am Ende seines Lebens in drei Manuskripten mit insgesamt fast dreihundert Blättern gesammelt.

Das ganze Werk entstand zwischen und , danach wurde der Künstler von einer Nervenkrankheit befallen, die in seinen letzten Lebensjahren allmählich zur Lähmung seiner linken Hand führte. Es muss aber angemerkt werden: Leonardo hat weder die anatomische Forschung noch die anatomische Zeichnung erfunden. Nach den Anfängen im griechischen und römischen Altertum gab es im Mittelalter zahlreiche Versuche, übrigens in zwei ganz verschiedene Richtungen, einerseits die der Arzte, die nach und nach die Überbleibsel der Anatomie entdeckten und in den medizinischen Schulen lehrten, andererseits die der Künstler, denen es nur um das Studium der Körperproportionen in Sinn des traditionellen klassischen Schönheitsideals ging.

Leonardo ging aber weiter. Er begnügte sich nicht mit dem Studium der Oberfläche und nahm die Anatomie der inneren Organe in Angriff, erforschte die Eingeweide und ihre Struktur. Dann erwartete er, indem er den menschlichen Körper mit einer Maschine verglich, von der Anatomie eine Erklärung der Körperfunktionen zu erhalten.

Welche Mittel hatte er für seine Forschungen? Gewiss hielt er sich an existierende Arbeiten aus der Vergangenheit, aber er fand keine Antworten auf seine Fragen.

Er musste also die Arbeit aufnehmen und seine Beobachtungen und Auffassungen immer wieder neu überarbeiten. Aber er führte aus selber Sezierungen durch. Es ist bis Heute nicht sicher was für Leichen er dafür verwendet hat. Es wird vermutet, dass er Leichen von Hingerichteten zur Verfügung gestellt bekam. Hingegen ist erwiesen, dass Leonardo, wie es in der damaligen Zeit üblich war, reichlich an Tieren zu forschen und die Ergebnisse auf den Menschen zu übertragen-das ist die Hauptquelle der Fehler in seinen Aufzeichnungen.

Um so exakte Zeichnungen des menschlichen Körpers zu skizzieren war es damals noch wichtiger den Körper genau zu beobachten und in folge eine genaue Zeichnung anzufertigen. Leonardo gliederte seine Untersuchungen in drei Etappen:. Leider konnte er sie vorher nicht fixieren, was die Deformation erklärt. Man hat immer schon versucht, für den Umstand des Lebens und der Seele eine materielle Grundlage zu finden. Verifizierung der Interpretation, sofern möglich, durch Experimente mit Hilfe von Modellen und Rekonstruktionen, zum Beispiel für die Atmung, das Sehen, das Hören und den Blutkreislauf.

All das war natürlich mit Irrtümern und Mängeln verbunden, aber es ist erstaunlich, dass es so wenige sind. Da war einmal die schon erwähnte Schwierigkeit der Beschaffung menschlicher Leichen, die Leonardo zu gewagten Schlussfolgerungen aus tierischen Objekten zwang, denn meist sezierte er Tiere Hund, Pferd, Rind, Schwein.

Vor allem aber bildeten die vorgefassten Meinungen jener Zeit einen Komplex falscher Vorstellungen. Leonardo waren die Detailzeichnungen des Kopf und des Schädels sehr wichtig. Die Köpfe für seine Untersuchungen erhielt er von Hinrichtungen, die in der Zeit um an der Tagesordnung waren. In anatomischer Hinsicht ist die Schädeldecke hervorragend wiedergegeben, im Querschnitt und in Perspektivansicht. Erstmals sich Stirnhöhle und Kiefernhohle, bis dahin unbekannt, richtig dargestellt, desgleichen die Hirnhäute, die weiche Pia Mater die unmittelbar am Gehirn anliegt, die harte Dura Mater die die Schädeldecke auskleidet.

Alle Schädelnervenpaare sind am richtigen Ort. Leonardo studierte auch die Gesichtsmuskeln in einer noch nie da gewesenen Exaktheit.

Jeder Muskel wird analysiert, nicht nur seiner Morphologie und Lage, sondern auch in seiner Funktion, damit wird der Mechanismus der die Gefühle ausdrückenden Mimik erklärt. Durch das injizieren von Wachs in die Höhlungen konnte er genaue Beschreibungen anfertigen. Das Auge wurde von ihm genau studiert und seziert.


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